Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sige stM. (238 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| dô im die vünfhundert/ von Parmenîe quâmen/ und sie den sic hie nâmen,/ wider heim zu lande sande er sie/ alle | |
| er ir der keusche strigk,/ Die raine die verlost den sigk./ Der vatter der gie so von ir./ Zu ir kam | |
| Wo der duͤnre und der blig,/ Wo der regen sinen sig/ Neme, und dar nach wie der sne/ Von dem himel | |
| erslagen:/ dern mohte niht dâ von gesagen:/ der aber den sige dâ gewan,/ der was ein sô hövesch man,/ er hete | |
| valle/ muosen unstätelîchen/ von dem vurte entwîchen/ und in den sige lâzen./ die der vluht vergâzen,/ die wurden âne zagen/ alle | |
| jâr,/ und was des lîbes alsô kranc/ daz er des siges âne danc/ und ungestriten muose jehen,/ und wær dâ tôter | |
| sint sî alze manhaft/ daz in iemer dehein man/ den sige müge behaben an./ //Wir sîn die selben zinsgeben/ und hân | |
| hât gekêret,/ des sî got iemer gêret./ //Dô er den sige dâ gewan,/ dô bôt in der wirt an/ sîne tohter | |
| niht,/ swenn im daz liebest geschiht./ wan sweder ir den sige kôs,/ der wart mit sige sigelôs./ in hât unsælec getân/ | |
| geschiht./ wan sweder ir den sige kôs,/ der wart mit sige sigelôs./ in hât unsælec getân/ aller sîner sælden wân:/ er | |
| mege./ und wærer langer drîer slege,/ die heten iu den sige gegeben/ unde mir benomen daz leben:/ des erlât mich disiu | |
| ze zwein slegen hân gesehen,/ sô müese ich iu des siges jehen./ ich hân der naht vil kûme erbiten./ swaz ich | |
| gemêret./ sî hât sich selben sô erwert/ daz iu der sige ist beschert./ ich sicher in iuwer gebot:/ wan daz weiz | |
| in ein/ (ez giht mîn neve Gâwein/ daz er den sige verloren habe),/ sô kumt ir des strîtes abe/ mit schanden | |
| sîner arbeit,/ nâch der sigenunft zu lône/ wolde im des siges crône/ in der himele Ihêrosolimis/ bestêten, dâ dehein arbeit is,/ | |
| niht wol iz dô den Cristen gie,/ ich meine, den sic verlurn sie;/ gevangen wart Gwîdô,/ mit im al die fursten | |
| maniger wunden tief,/ als er ein menlich herze trûc./ den sic Lûtolt im abe slûc;/ mit grôzer nôt im daz geschach,/ | |
| gesamnet sich,/ er dâhte, sie fluhen zagelich/ und wie der sic wêre sîn,/ er sprach: «seht, die Cristen ziehen hin,/ den | |
| wêre sîn,/ er sprach: «seht, die Cristen ziehen hin,/ den sic haben sie verlorn.»/ waz sie dâ heidenischer horn/ in ir | |
| slûc,/ der menlîche Ludewic,/ von den herbergen. ouch het den sic/ lantgrâve Herman unverzaget/ an Lêvi mit strîte bejaget./ beidersît sie | |
| stunden sô,/ wie daz herre Ludewic/ in behabet het den sic,/ im den prîs und ir genesen,/ sie solden im zu | |
| unervorht der/ menlîche ellenthaft/ an sînen vînden mit craft/ den sige nam und waz er hât/ begangen hôher wirde tât,/ dâ | |
| grap!»/ dem von Meideburc man dâ gap/ den prîs unde siges gewin,/ er wolt des doch niht gerûmet sîn,/ sunder gote | |
| Cristen. unervorht/ uf die dich halt; werden sie entworht/ des siges, sô hâst du gesiget/ an in allen. alsô daz wiget/ | |
| als ein helt/ unverzaget. daz velt/ sie behielden und den sic./ der edele werde Ludewic,/ dâ er den soldân wîchen sach,/ | |
| gecrônet wêre/ in ir schar, der marterêre,/ die trûgen des siges palmenrîs,/ als er was nâch der werlde wîs,/ mêr nâch | |
| mordes bic,/ den widersach dîn strûzes blic,/ an im den sic/ nam sorgen stric;/ dîn sun den ric/ verschriet im und | |
| als eʒ zwein kempfen wol gezeme./ swer under uns den sic geneme./ und den man hœre prîsen,/ der ziehe an sich | |
| in liebes stric,/ doch nam daʒ liep an ir den sic,/ wan si des leides gar vergaʒ./ ir tet dis êre | |
| manlich vor vaht,/ daʒ am nâch ritters orden/ der sigende sic wær worden,/ wan daʒ im an der selben stunt/ sîn | |
| sie dem ritter entflöhe, und ob Hestor dem ritter den sieg angewúnne, das sie doch schier wiedder keme. Hestor und der | |
| got, ein furste des frides,/ orthabe des libes, uenre des sigis,/ engil vnde wissage, ewart,/ lewe, einhorne vnde lebart,/ are, calb | |
| magit/ din helfe nit werde uersagit,/ wir ne uolgen dime sige,/ daz der tuujl under gelige/ nu vnde zu allen stunden,/ | |
| beste/ noh in sinen uncustin belige,/ wir ne uolgen vhen sige./ des helfit uns frowen beide/ unde alle gotis megede./ MARIA | |
| ſich daʒ fúr in den luft. So der luft denne ſig gewinnet an dem fúre, ſo ſchúʒet daʒ fúr ʒedal. So | |
| küninc ze stride giͤnc./ in deme roc behiͤlt he $’n sigen/ ind ded den bösen vürsten erligen./ //Din is de lichem, | |
| siͤs beid den nutz ind diͤ not,/ du siͤs den sigen ind den dot,/ du siͤs, dat dit reine blůt aleine/ | |
| macht/ durch diͤ vind giͤnc alle nacht,/ bitz si den sigen vollebracht/ bit godes helpen, als si gedacht./ //Jahel den ewlichen | |
| vient niͤt enmocht bedriͤgen,/ dat he an in behiͤlde eingen sigen,/ an irn seln of an irn lichamen./ //Dis dragent eine | |
| ir iͤweder sich sere vliʒet,/ dat si müg behalden $’n sigen,/ ir enweder $’n wilt niͤt erligen./ //Diͤ rose is diͤ | |
| of diͤ ros der birnender minnen/ an der kron den sigen sül gewinnen./ ////Ave Maria, magt süverlich,/ liljen ind rosen kronent | |
| gestochen mit steter einunge, von dem cruce geloͤset in warem sige aller diner vienden, begraben in der unahtberkeit, uferstan $t von | |
| gekleidet $t mit dem strite und ist gekroͤnet mit dem sige. Der ander ist kůnheit, der ist gekleidet mit genendekeit und | |
| Si hat einen palmen in der hant, das ist die sege úber die súnde, und ein búhsen in der andern hant, | |
| heisset dich vertragen, min genuͤgen heisset dich note clagen, min sig heisset dich an allen tugenden vollevarn, min ende heisset dich | |
| ding an ir: vlissig arbeit und stetú sicherheit und lutern sig úber alle bekorunge. Disú rúwe loͤset den súnder von allem | |
| gewalt, min kraft an dinem strite, min lob an dinem sige, min wille an diner widerkunft, min wunder an diner uffart, | |
| also vil glichen wir den heligen juncfroͮwen, die den waren sig nit verloren hant. Alse vil als #.[wir grosse rúwe#.] haben | |
| himmelclar. Dis ist das baner der cronen, da Jhesus_Christus den sig mitte gewan und lebendig wider zů sinem vatter kam. Alzehant | |
| vogels art, $s hör ich die meister sagen./ Dem milden sig die finde stete müssen lan. / sins adels werk ich | |
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