Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
slâfen stV. (440 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| cappen, einen mantel oder zwêne, einen bettesac, dâ er ûffe slâfe, einen carpetel, ein lîlachen, ein kussen unde eine colten, unde | |
| ime stêt, ûfweken. Die selben, die dâ zu Gotes dîneste slâfent, die sulen, die in die nêhesten sint, wecken. Diz selbe | |
| hoert man im die wisen und die besten jehen./ /Si slafent noch, er wecket si, des dunket mich./ ez was ein | |
| ir hulde wart getân:/ des nahtes dô si solte gân/ slâfen zir hêrren Marke,/ nu hæten si sich starke/ si und | |
| her kam,/ den künec ir hêrren genam/ und zuo zim slâfen solte gân,/ nun was ir hemede niht getân/ sô schône, | |
| vil unde maneger hande/ rede unde mære getriben/ und was slâfende beliben:/ der minnære Tristan/ der stal sich tougenlîche dan/ an | |
| vergaz,/ daz si die tür offen lie/ und si wider slâfen gie./ //Die wîle und aber daz geschach,/ der truhsæze der | |
| geschach,/ der truhsæze der gesach/ in sîme troume, dâ er slief,/ einen eber, der ûz dem walde lief,/ vreislîch unde vreissam:/ | |
| solte sîn./ //Des nahtes, dô diu künigîn/ zir hêrren aber slâfen kam,/ under ir arme si in nam:/ si halseten, si | |
| tages ze naht,/ dô daz gesinde sich zerlie/ und Marke slâfen gegie,/ dôn lac ze kemenâten,/ als ez vor was gerâten,/ | |
| man und ein gotinne:/ diu ligent an einem bette/ und slâfent alse inwette./ der man ist alse ein ander man;/ mîn | |
| er ouch dâ beide/ in der cristallen ligen enbor/ und sliefen dannoch als dâ vor./ er vant si, alse ouch jener | |
| der künigîn/ vil harte unmüezeclîche./ nu sprach ir iegelîche:/ ‘si slâfet, hêrre, ich wæne.’/ diu verdâhte Brangæne,/ diu arme erschrac unde | |
| enpfielen ir./ der künec sprach aber: ‘nu saget mir,/ wâ slâfet si diu künigîn?’/ si wîsten in zem garten în;/ und | |
| ensolde/ niemer baz gevüeget sîn./ //Tristan und diu künigîn/ die sliefen harte suoze,/ ine weiz nâch waz unmuoze./ //Der künec dô | |
| ir getân,/ getriuwe Brangæne!/ weiz got Brangæne, ich wæne,/ diz slâfen gât uns an den lîp./ //Îsôt wachet, armez wîp!/ wachet, | |
| alles wart gegeben./ si heten wünnenclîcheʒ leben/ unz daʒ si slâfen solten gân:/ dô muostens ein anderʒ an vân./ //Nu wart | |
| gemuot./ si jehent, ditz sî ir wâfen,/ vil gedenken, lützel slâfen./ nu hân ich wol ir valsch bekort/ und gedenke an | |
| und drîʒic megede hêr,/ wan ir was niht mêr,/ die sliefen alsô harte,/ daʒ ir dehein warte/ des schalles ûf der | |
| der mit dem chriechiscen chunige streit./ diz was den Daniel slâfinde gesach/ in einem troume dâ er lach;/ dâ sah er | |
| daz rêtsce an einem brieve,/ daz er mit sîner tohter sliefe./ Tyre is noch diu selbe stat,/ dâ daz heiden wîb | |
| dir helfe mege ſin. do tet er den man. faſte ſlauenden. er nam ime uʒ der ſîten. ein winſtereʒ rippie. uon | |
| den wurm ſleich. hei wi gare er ſi beſweich. ſi ſlîuen in ir tracheit. ſi wahte dev uirwiʒecheit. mit girde ſi | |
| wole er bowen began. er ginc $t an daʒ uelt. ſlafen in ſin geʒelit. ſin ſame $t was inthecchet. halber lac | |
| daz besiht er wol hie bî:/ sô er des nahtes slâfen gât/ und sich sîn wîp geleit hât/ bî im an | |
| man in al den gazzen rief./ dennoch lac er und slief./ er wacte die vor im lâgen,/ vil rîter die dennoch | |
| kint diu noch muoter nie getruoc.’/ //[I]n zorne er âne slâfen lac,/ unz ûf in schein der liehte tac./ sîn harnasch | |
| naht gewâpent reit,/ diu müede und klagende arbeit/ in schiere slâfen lêrten,/ ê daz si von im kêrten./ des landes herre | |
| geruohte/ daz er die küchen suohte:/ dâ leit er sich slâfen în./ sîn lindez wanküsselîn,/ daz was sîn hertiu stange./ er | |
| und Koukesas),/ ich wæne, im baz gebettet was/ swenne er slâfen wolte,/ des œheim hie dolte/ des er gar erlâzen wære,/ | |
| und gienc vil rehte gein der want/ dâ er Rennewarten slâfen sach./ von alsô smæhlîchem gemach/ dorft in niemen scheiden dan./ | |
| sunder her/ eteslîche bereiten sich ze wer;/ sumelîche vant man slâfen;/ sô schouweten die andern wâfen,/ an schilden und an banieren;/ | |
| küssende er si umbe vie; / der rîter mit ir slâfen gie; / im geschach dâ vor sô liebe nie. / | |
| arbeit. / ez wirt vil selten hirz erjeit / mit slâfendem hunde; / træges wolves munde / geschiht von spîse selten | |
| / dâ die rîter über al / mit grôzen zühten sliefen. / die vînde si an liefen / und sluogen daz | |
| der tac hêt ein ende hie. / her Gwîgâlois dô slâfen gie / ûf einen wünniclîchen sal. / dâ sach er | |
| dô der tac ûf gie, / sîn sorge in niht slâfen lie / und der jâmer nâch der maget. / sîn | |
| was des tages ungelîch / dô si in ir gezelte slief / und si Parzivâl an lief. / als in lêrt%..e | |
| nú uuérder $[*3*forhta$] des ínnena. daz íh dúrh íro neuuéder nesláffon a uirtutum constantia: uuánte nâh sînemo gehêize qui perseuerauerit usque | |
| facere. unte quodammodo insensibiles reddere ad mundi mala toleranda. /%/Ich slâfon. mîn hérza uuáchot; Vóne mînes uuínes gnâdon. hábon íh éten uílo | |
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