Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
smal Adj. (97 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| spar. / welch tier sich darin birt,/ brüstig und lenden smal es wirt,/ hochfart und trügen es enbirt,/ krusp unde dick | |
| lost und die Romer müte,/ doch was ir dank so smal,/ das sie irs fritums firmer/ und schirmer $s in das | |
| vil wætlîchen man./ Ir sätel wol gesteinet, $s ir fürbüege smal/ (si riten hêrlîche $s für Prünhilde sal)/ dar an hiengen | |
| den edeln juncvrouwen, $s als ich iu hân geseit./ diu smalen fürbüege sach $s man die mœre tragen/ von den besten | |
| dâ gebant/ Mit einem schiltvezzel! $s daz was ein porte smal./ gegen einem walde $s kêrt$’ er hin ze tal./ dô | |
| Bartin unde kleine./ Undir disin landin al/ was dikeiniz alsô smal,/ iz leiste in allin zîten/ wol zweitûsint rîten/ und manch | |
| sîn triwe diu was dunne/ und sîn tugent diu was smal./ er gebôt der frouwen âne twâl,/ daz si sich niht | |
| gie ein lîste hin zetal,/ diu was lanc und niht smal,/ ouch lac daran manic edel stein./ ein swarz brûner zobel | |
| sant Beneditten,/ und dô si geritten/ den wec eng und smal/ durch die Einœd ze tal/ gelîche hin enkegen,/ dâ Krâbat | |
| was diu wîte zenge,/ und ouch diu breite gar ze smal:/ elliu grüene in dûhte val,/ sîn rôt harnasch in dûhte | |
| lanc unde wît./ dâ mitten si zesamne twanc/ gürteln tiur smal unde lanc./ dise ahte juncfrouwen kluoc,/ ieslîchiu ob ir hâre | |
| spor:/ sich schieden die dâ riten vor./ ir slâ wart smal, diu ê was breit:/ er verlôs se gar: daz was | |
| wert,/ diu selten kunrierte pfert./ //___Dâ lac ûf ein gereite,/ smal ân alle breite,/ geschelle und bogen verrêret,/ grôz zadel dran | |
| sî beidiu lang unde breit,/ oder ist si kurz oder smal?/ nu prüevet uns die selben zal,/ waz von sîn henden | |
| dort./ si sprâchen alle klagendiu wort./ daz pfärt gienc einen smalen wec/ zer porte ûz nâch im ûf den stec./ sîns | |
| sô./ ir komens was er zuo zim vrô./ sîn riwe smal, sîn vreude breit/ wart dô: sus swant im al sîn | |
| ist zu vil,/ Der uppickeit sich vlizzen wil./ Ein stirn smal gemezzen/ Zorns wil kaum vergezzen./ Auch ist ein stirn sinuwel/ | |
| die gitickeit ir gelust./ Ein brust, die kurtz ist unde smal,/ Die hat auch kleiner tugend wal./ Sol diz buch in | |
| auch guter krefte bar. / Die guten huffe nicht zu smal,/ Die mugent sin von Gnadental./ Hie wollen wir ez abedrumen,/ | |
| irz fuͤr die stæten zuͤget,/ da wuͤrde ir wiplich ere smal./ Willehalm der diep sie mir verstal./ ob ir wille was | |
| groz sin her si und breit,/ ez wirt kurtzer und smelr./ sie muͤzen berge und telr/ von uns drien gar rumen.’/ | |
| so daz golt von der siden./ siu ist in midin also smal./ sie ge zeme eime herren wol./ vn̄ mochte von ir adele./ | |
| vazzen./ Vnde reithte machen./ Sie sin zo deme gvrtele also smal./ En stat er liph harde wal./ Sie vlizen sich zv waren./ | |
| ûf enthielt er sînen val./ diu selbe stat was alsô smal,/ daz er dar an niht mohte gestân,/ swenn er daz | |
| mohte man dâ scowen/ funf hundrit juncfrowen/ wol gewassen unde smal/ und rîterlîch ubir al,/ scône under den ougen,/ mit guldînen | |
| und rücket in dann über al/ zesamen: er wirt alsô smal,/ swenne ir in gemezzen hât,/ daz ir mir mîne kirchen | |
| ein hermelin/ waren ir diu ermelin./ ir persone diu was smal,/ wol geschaffen überal:/ /Ein lützel grande was si da,/ smal | |
| smal,/ wol geschaffen überal:/ /Ein lützel grande was si da,/ smal geschaffen anderswa./ an ir ist niht vergezzen:/ lindiu diehel, slehtiu | |
| gemezzen./ uf ir hüfel überal,/ da sol ein borte ligen smal,/ vil wol gesenket hin ze tal,/ da man ir reiet | |
| minne!/ Nu tanze eht hin, min süezel!/ so hol, so smal so wurden nie kein füezel./ swem daz niht gevellet,/ daz | |
| und ze reventor gan, und tůnt unserm herren alsus einen smalen dienst mit irme usseren menschen, singent und lesen. Wenent ir, | |
| zuo zin,/ er leschet kunst unde sin./ //Hei tugent, wie smal sint dîne stege,/ wie kumberlîch sint dîne wege!/ die dîne | |
| von geschihte/ einen waltstîc âne slihte/ mit grase verwahsen unde smal;/ den kêrte er anderhalp ze tal:/ er trüege in eine | |
| vil kûme mohte leben./ nu gesach er eine lachen sweben/ smal unde mâzlîche grôz,/ in die von einem velse vlôz/ ein | |
| in einem trite,/ suoze gebildet über al,/ lanc, ûf gewollen unde smal,/ gestellet in der wæte,/ als si diu Minne dræte/ ir | |
| vor/ der mâze, als in diu Mâze sneit,/ weder ze smal noch ze breit,/ gesprenget, swarz unde grâ:/ swarz unde grâ | |
| beroubete./ //Si truoc ûf ir houbete/ einen cirkel von golde/ smal, alse er wesen solde,/ geworht mit spæhem sinne./ dâ lâgen | |
| vor sîner bürge lac ein tal,/ enkein krût ist sô smal,/ noch sô lanc, noch sô breit,/ daʒ deheinen edelen bluomen | |
| vlîʒ an si geleit./ wan der berc was niht ze smal,/ siu lac hôhe ob dem tal,/ erbûwen wol mit sinnen./ | |
| wunders./ ein gürtel brâht von Lunders,/ wol geworht, lanc und smal,/ des drum tet ûf die erden val,/ diu rinke ein | |
| vunden widersaz./ Terramêrs huove kraz/ was harte breit und ninder smal/ bêde an berge und an tal./ Rennewart lief allez mite,/ | |
| / getempert mit vlîze. / ir brâ brûn, sleht unde smal. / dâ bî hiengen ir zetal / reide löcke goltvar. | |
| helm über al; / von golde ein lîste niht ze smal / lac im ob den ougen; / dar under was | |
| der schilt über al; / von rôtem golde ein lîste smal / was geleit ûf den rant; / drinné – dâ | |
| liehten helm teilte enzwei / von rôtem golde ein lîste smal. / von dem rubîn hin ze tal / [vil] lütz%\el | |
| áber dér aceruus tritici. nídana brêit íst. unte óbana $[*9*óbanan$] smál: áls íst déro mêr. qui sua possidentes. elemosinam $t dén | |
| pr%;;emii ûfrihtes: dîu íst glîch déro pálmon. dîu dér nídana smál únte rûch íst. únte áb óbana grôz únte scône íst: | |
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