Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

sorclich Adj., Adv. (81 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Aneg 2888 vie./ er gehiez ir ouch diu dinc,/ diu einem wîbe sorclîch sint,/ wan ez niemer enwirt,/ swâ ein wîb chint gebirt,/
HeslApk 2151 guten zu angesichte/ Zum lesten gerichte,/ Dem argen wirt her sorclich./ Also irouget her ouch sich,/ Als her wir thuen danne,/
HeslApk 17781 der aljungesten vrist/ Daz komen sal Antecrist,/ Des kumft wirt sorclich gesen,/ Swaz da zwischen sal geschen/ Biz daz sin valsch
HeslApk 21431 siner suzen angesicht/ Daz her im darf irvorchten nicht/ Daz sorclich hellepinen,/ Der sicht von golde schinen/ Jherusalem die nuwen/ Durch
HvNstGZ 719 sich dar zu ze swach,/ Und jach ez were zu soͤrclich./ Sie retde reht dem glich/ Als der sich der eren
KLD:BvH 1: 5, 1 lueket $s ir friundes gedanc./ //Fröide uns behuote $s vor sorclîchen dingen: slîchendem muote $s ’z gevider lânt swingen./ nieman sol
KLD:BvH 5: 2, 9 daz sî mit rehter güete hôhen muot sô tiefe in sorclîch trûren mir versenket./ //Ir sældebernder hôher muot hât vil reinez
NibB 452,4 ruort$’ im sîne hant./ Gunther sîne liste $s vil harte sorclîch ervant./ »Waz hât mich gerüeret?« $s dâhte der küene man./
NibB 834,4 alsam ê./ dâ von wart manigem degene $s sît vil sorclîchen wê./ Hie stuont vor dem münster $s daz Guntheres wîp./
NibB 1089,4 bî unsern vînden hie,/ so geriten hovereise $s noch helde sorclîcher nie.«/ »Ir sult âne sorge $s got bevolhen varn./ man
NibB 2030,2 sprach aber Îrinc/ »ich hân ouch ê versuochet $s sam sorclîchiu dinc./ jâ wil ich mit dem swerte $s eine dich
Parad 119, 21 hon, daz ist un ein hindirnisse. dise lude habin ein sorclich lebin. alleine hait di beschedinheit ubirhant genomen, doch ist un
Priesterl 570 er selbe tuot?/ ’weste mîn lêrære/ ’daz daz huor sô sorchlîch wære,/ ’ich geloube wol daz erz verbære’./ Sie sprechent si
RvEAlex 6189 wære komn./ sus wart im der slâf benomn/ und sîn sorclîchez sorgen./ dô kam der ander morgen,/ ûf stuont Alexander,/ sînen
RvEWh 1572 mit jamer dan,/ Gen dem her si wider rittent./ Mit sorclichem zwivels sitten/ Was der Franzoýser schar./ Si sprachent alle ,herre,
RvEWh 8983 sinen geritten/ Da si haten sin gebiten/ Ain tail vil sorgeliche./ Der edel fúrste riche/ Hies si do gahen balde/ Von
Seuse 68,28 und gewan einen starken riten; dar zů erhůb sich ein sorklich geswer inwendig nah bi dem herzen. Und also, baidú von
Seuse 78,28 was spate an dem tage. Der wald waz gross und sorklich, wan vil menschen dar inne ermordet wurden. Er stůnd stille
Seuse 147,6 er in an kem, da woͤlt er ir toͤden. Dis sorglich vientschaft kond nieman understan, wie dik es versůcht ward, er
Seuse 267,8 unser armen dúrftigen, die so jemerlich noch wallent in dem sorklichen ellende! __Eya nu, ein vrow himelriches und ertriches, nu stand
Seuse 352,5 punct haltet sich mit der heiligen schrift. Anders dunket mich sorgklich ze tuͤnne, wan der sich hier inne versummet, der verget
Seuse 527,14 sprechen, von dem wir vil gesprochen haben? Das were eyn sorglich dinck. Neyn wir, in treuwen! Dan geen wir zu im
Spec 50, 10 êwige lêbin.’ Nu merchet durch got, mine vil liebin, ein ſorchlich dinch. Unſer herre der ſprichet, daz wir nimir in ſin
Spec 104, 16 toͮgen unſerſ herren, bezeichent $t oͮch die tiefen urteile, die ſorclichen urtaile deſ almahtigen goteſ. Dannan ſprach der wiſe Salemon: Magna
Tauler 49,6 er gesiht daz geware lieht niemer, und wurt dis vil soͤrglicher und vil schedelicher hiemitte vermúschet wan das man nút enpruͤffet
Tauler 49,19 nieder in den grunt vallen. Dise lúte sint tusent werbe soͤrglicher dran wanne die gemeinen weltlichen lúte, die hant sich fúr
Tauler 63,1 sint rehte die boͤsen juden. Und es ist ein sunderlich soͤrglich ding und es ist der aller woresten zeichen eins under
Tauler 73,17 bekennest und dich dovon schuldig gebest, enwerent dir nút also soͤrglich noch also schedelich alse ein einiger des du nút enwoltest
Tauler 73,21 also wol gevellet und ander lúte tůn úbel, daz sint soͤrgliche gebresten, und us den wurt niemer nút. – Nu dan
Tauler 76,25 weinen und ist in so wol. Die lúte sint vil soͤrglich daran, und tůt in der vigant umb daz er sú
Tauler 76,27 trúget denne den menschen, und ist der mensche in grossen soͤrglichen bekorungen, und wer ime vil besser daz er nút enbettete
Tauler 76,31 in trurikeit, er wurde vil e los und lidig des soͤrglichen schedelichen gefengnisses; wan, wurt er dinne funden, er blibet sicherliche
Tauler 94,23 man jomer daran sihet in aller der welte wie unbegriffenlich sorglich menglich dem andern daz sine abebrichet in unrechten wisen und
Tauler 132,5 in keiner totsúnde, kinder, wustent ir wie engestlichen und wie soͤrglichen es umb dise lúte stot, uwer hertzen moͤhtent úch darvon
Tauler 132,16 in den lichamen unsers herren verbúttent und in seitent wie soͤrgliche es umb sú stúnde; der nu tapfere lerer unde bichter
Tauler 135,5 si sint minner irs selbs. ___Kinder, dis sint och gar soͤrgkliche wege di si gont, die Gotte gar wider sint, und
Tauler 138,2 si dis grúwelichen angstes in dem si lebent, und wie soͤrgklichen si sterben súllent, des spottetin si und sprechent denne: ‘er
Tauler 147,26 nieman verurteilen. ___Kinder, von disem sinne sprach ich gester, wie soͤrgklich und wie engstlich es ist das ein mensche den andern
Tauler 157,27 grossem wunderlichen engstlichen [20v] schaden und lebent in selber also soͤrgklichen, und verlúrt der mensche sin edel zit und verdienet unmessig
Tauler 170,16 inwendig, und sine meinunge. ___Dis schif das vert in disem soͤrgklichen wuͤtenden mere diser engstlichen welt, die alwegent in eime uͤbent
Tauler 170,18 ist: nu liep nu leit, nu sus nu so. Wie soͤrgklichen es umb alle die stot der herze in diser wuͤtunge
Tauler 190,19 neme sich der mensche dis eins an, das were der sorglicheste val vor allen vellen. ___Das uns nu allen der minnekliche
Tauler 208,27 heilig geist der enist in in nút, und lebent vil sorgklicher denne si geloͮben múgen. Ital ere, das ist alles do
Tauler 213,9 gon. Do mag gros ding versumet werden. Es ist vil soͤrgklich mit disen lúten umbe gon die in disem vinsteren wege
Tauler 231,21 gunst und minnen der creaturen, das leider richset in diser soͤrgklicher zit under geistlichen lúten, das die herze werdent verlorn mit
Tauler 232,12 minnekliche uͤbunge nút ab enneme noch nút enslaffe in diser sorgklicher zit; wan die nature enwil nút nu ston als ein
Tauler 232,16 nu grosses kreftiges enthaltes, das si werden behůt vor disem soͤrgklichen valle. Und enwenent nút das man dis súlle tůn durch
Tauler 251,4 sime grun[94r]de enkeine, so sol er wissen das es gar soͤrgklichen und engstlichen umbe in stot, und die múgent wol weinen
Tauler 256,37 wesen úber alle die mosse wunneklich. Aber es ist gar soͤrgklich und als soͤrgklich als das wildeste mensche in der welte
Tauler 256,37 die mosse wunneklich. Aber es ist gar soͤrgklich und als soͤrgklich als das wildeste mensche in der welte nach siner wise,

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