Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
strîtec Adj. (10 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| daz als ê bewârten/ daz diu werlt nie gewan/ zwêne strîtiger man/ nâch werltlîchem lône./ des truogens ouch die krône/ rîterlîcher | |
| hinvart/ Ein jäger âne gejägedes list/ der doch an jagenne strîtic ist,/ der volget dem wilde/ walt und gevilde./ ich wæne | |
| sîn swester./ er was des muotes vester/ denne anders manec strîtec man,/ der wol in strîte tûren kan:/ des leit er | |
| ergeben,/ dv macht verliesen wol din leben,/ Bestet dich ein stritiger hvnt./ mir ist svst getan geverte wol kvnt.»/ Dieprecht zv | |
| bedwanc ich minem herren./ di grimmigen Sorbiten/ unt Baire di stritegen/ mit ir scarphen swerten,/ Sachsen di dicke wol herten/ in | |
| ros getragen./ daz ros daz was wunderlîch,/ irre und vil strîtich,/ snel und starc von gescafnisse./ des sult ir sîn gwisse./ | |
| art,/ die machent in so gitick/ ze iagen und also stritik,/ swie vil man im eren giht,/ der wil in doch | |
| und sich vil guter wibe wert./ ein iæger sol vil stritech wesen,/ ein wilt enmuge wol genesen,/ daz alle vart miden | |
| ein ros getragen,/ daz was wunderlîch./ iz was irre unt strîtich,/ snel unt ernisthaft,/ fon sîner gescephte joch von sîner chraft./ | |
| daz geschach./ Franzeyser sint niht gîtic,/ und doch nâch prîse strîtic./ hete sis der wirt erlâzen,/ si wæren wol in den |