Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bescheiden stV. (220 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| oder ougen sehe/ vinden künnen oder verstân,/ als ich dir bescheiden hân./ //Der alte man, der bin ich./ wie, des lâ | |
| "belîp dû hie, dêst bezzer vil./ ein mære ich dir bescheiden wil,/ an dem solt dû dich verstân,/ daz diz vil | |
| kunt/ mit dem gelouben alle stunt./ die wîssagen er im beschiet,/ zer kristenheit er im riet./ er leit im in wîser | |
| sitzen wil,/ sô hœrst dû vremeder rede vil./ dar nâch bescheide ich rehte dir,/ wie dû solt tuon. des volge mir."/ | |
| an daz jungeste zil,/ sô got die welt verenden wil,/ beschiet er im unz an daz ort/ alles des gelouben wort,/ | |
| und ir liep hânt ze leide,/ als ich iu nû bescheide./ hât ein man ein liebez kint/ (als ie diu kint | |
| lebent,/ diu vil goten sich ergebent,/ diu wil ich dir bescheiden:/ Juden, Kristen, heiden./ der eine teil der ist an iu,/ | |
| kemphen nôthelfære./ Bachus hât gewaltes vil,/ des ich ein teil bescheiden wil:/ ez muoz nâch dem gewalte sîn/ ûf reben wahsen | |
| //Umbe sîn gesihte/ wil ih ûh ouh berihten/ unde rehte bescheiden:/ ein ouge was ime weiden,/ getân nâh einen trachen./ daz | |
| von dem unrehten beschiede daz rehte,/ und wî er lantreht bescheiden kunde/ allen den er is gunde./ //Umbe daz und vil | |
| lîb und leben/ ir ergeben./ //Ich wolt ir mit rede bescheiden,/ waz ich herzeklage/ von ir trage./ Sî tet, als ich | |
| wol herzelieb gewinnen./ herzeliebe tuot niht wê,/ Wan als ichz bescheiden sol:/ êst ein minnegernder smerze./ wâ gegen liebe gert daz | |
| wörtelîn,/ daran hanget siuften unde weinen./ //Solichen wechsel, als ich bescheide,/ mügen wol engelten diu vogellîn:/ der sang wintlich wispel gesetzet./ | |
| ich sî geswigen,/ der vrâge mich, ich kan imz wol bescheiden:/ Mir hânt diu wîp vil gar verzigen,/ daz mir dur | |
| ich sî geswigen,/ der vrâge mich, ich kanz im wol bescheiden:/ Mir hânt diu wîb so vil verzigen,/ daz mir durh | |
| teilen wil:/ dem herze herze, lîbe lîp,/ Ir sinne, die bescheide ich mînen sinnen,/ ir ougen mînen ougen al ze minnen,/ | |
| rede begegene diu an disem buoche stât, daz si die bescheiden nâch rehte sô si beste kunnen, unde niht wan nâch | |
| den siechen ordenen unde senden, die geistliches lebenes unde darzu bescheiden $t sîn, die ouch den aplâz des bâbestes den werltlichen | |
| nâch deme daz complête ist gesprochen, dan alse dâvor ist bescheiden. Wirte unde die stete, die bôses lûmundes sint, sulen sie | |
| hûs getar kumen oder uber die zil, die ime sint bescheiden. /(6) Ob ein brûder an den steten, dâ ein hûs | |
| zît under den brûderen tûn, sunder heimelîche, alse hie vor bescheiden ist. Ist ouch, daz ein brûder phaffe âne sîn schult | |
| nêheste lantcommendûr der hûser eines, die under ime sint, darzu bescheiden, daz man dâ inne des meisteres iârgecît begê iêrgeliches. Alle | |
| /Darnâch sal man einen gewissen tac unde eine lange cît bescheiden, dâ inne man die brûdere, die zu der welunge nutze | |
| man die messe singen unde sprechen daz gebet, als hievor bescheiden ist, âne daz man sal drî durftigen setzen, dâ wir | |
| sô dise drîzehene von dem capitele werdent $t gegeben unde bescheiden, sô sulen sî ûffe den heiligen ewangelien sweren bî ir | |
| mit derselben gelubede zu eime erwelere entphâhen, alse hievor ist bescheiden. 6. In welcher wîse die erwelunge geschê. /Deme commendûre vûget | |
| tûn dî anderen ding, sô er kumet, als dâvor ist bescheiden. 7. Wie der meister unde der commendûr sulen gûtes râtes | |
| rîten under sîme vanen vor oder nâch, dâ in wirt bescheiden. 45. Wie vil bestien haben sule der commendûr unde der | |
| kumen in die kirchen oder an die stat, die darzu bescheiden ist, sô sal man venien $t eins unde nâch dem | |
| daz er fuͤmf <a>60</a> <E>iar unser burger si als davor beschaiden ist, und ob er eê von uns varn wil, daz | |
| leben/ so sere niht lazen leiden./ er chan dich wol bescheiden/ von dem uberigem guͤte/ beide mit gotes mute/ und mit | |
| kinden,/ den kumt ez rechtes beiden,/ als ich euch wil bescheiden./ ez hat einen also weichen munt,/ daz man ez zu | |
| vernomen./ geloubet ir ^+dem niht beiden,/ so wil ichz iu bescheiden/ und wil der warheit iehen:/ mir ist ein leit von | |
| wol sîn,/ als ich iu von in beiden/ wærlîche mag bescheiden,/ wie er gevuor und si gewarp./ dô Blanscheflûr, ir vrouwe, | |
| suochet,/ wie si sich under in beiden/ ie kunden sô bescheiden,/ daz ietwederre besunder/ sîner ger hier under/ und sînes rehtes | |
| waz aber in werre, in beiden,/ des wil ich iuch bescheiden:/ si zwei hât daz verirret,/ daz tûsenden wirret:/ dem man, | |
| ie stæte leit/ bî stæteclîcher sælekeit,/ //Als ich ez iu bescheiden wil:/ im was ein endeclîchez zil/ gegeben der zweier dinge,/ | |
| zinses wære,/ den man zÎrlanden sande/ von ietwederem lande,/ des bescheide ich iuch reht und vür wâr:/ si sanden in daz | |
| ze gegenwürte sint/ mit mir ze redene umbe ir kint,/ bescheidet mich der mære baz:/ ist iuwer aller wille daz/ und | |
| dar an,/ als iuwer voget hêr Tristan/ mit worten hie bescheiden hât?’/ ‘jâ hêrre, eist unser aller rât,/ unser wille und | |
| ez müezen doch sper unde swert/ under uns und iu bescheiden:/ nu kieset under den beiden/ ir einez unde saget uns | |
| nie bedecket wart./ //Sus was den kempfen beiden/ ein kampfstat bescheiden/ ein cleiniu insel in dem mer,/ dem stade sô nâhe | |
| ist allez getân,/ als verre alse ichs state hân.’/ //Sus beschiet man ime ein kamerlîn/ und schuof im alle tage dar | |
| unde swîgende./ ir reht was an in beiden/ besetzet unde bescheiden:/ ir eine gruozte, diu ander neic,/ diu muoter sprach, diu | |
| ennam,/ dô ich an dise veige vart/ mit Îsôt ie bescheiden wart!/ ouwê Tristan unde Îsôt,/ diz tranc ist iuwer beider | |
| hæte ouch dise beide/ von dem gemeinem leide/ vereinet unde bescheiden/ wan einunge an in beiden,/ der stric ir beider sinne?/ | |
| wan gieng et baltlîche dar,/ dâ man im sîne tougenheit/ bescheiden hæte und ûf geleit./ nu er in die kemenâten kam,/ | |
| oder getuo,/ ob ich ez iu mit eide/ ze danke bescheide:/ ir aller lêre derst ze vil./ vernemet, wie ich iu | |
| Curvenâlen dar/ und wart der hin zin beiden/ zeinem boten bescheiden,/ wan er ir dinc erkande./ der künec enbôt Tristande/ und | |
| constantinum./ der kivninc was heiden/ vnde was doch so wole bescheiden:/ alle rechte dinc die waren ime liep,/ wen des gewaren | |
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