Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sûsen swV. (26 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| niht geslâfen unde mach den sunneschîn niht ane sehen unde sûsent ime diu ôren | unde rîset im vil dicke daz | |
| populion oder mit rôsenole. //Sô diu ôren nâh dem vieber sûsent, sô siut eier in wazzer daz si herte werden unde | |
| rinne, daz trouphe in daz inôre, sô wirt im des sûsens buoz. //Wil dû die zende wîz machen, sô nim die | |
| daz êrst ist, daz vor dem ertpidem daz ertreich oft seust und wispelt, sam hundert tausent slangen dâ wispelten, oder püllt und | |
| sô gêt der luft datz den engen nüeten ein und seust in dem getwang. wenne aber diu hölr lank und weit | |
| seinr stimm, sam Isidorus spricht, wan sô er singt, sô säuset er mit der stimm, reht als ob er den luft | |
| dar umb nähtleich, daz er als slæfleich singt, wan all säusend stimm machent slâfend. dar umb säusent die ammen irn kinden | |
| slæfleich singt, wan all säusend stimm machent slâfend. dar umb säusent die ammen irn kinden pei den wiegen. der vogel haizt | |
| melt vergift, wan sô man gift dar ein geuzt, sô seust daz vaz, ez sei schüzzel oder kopf, und verleust sein | |
| den nak/ vaste mit der faust/ daz im sin houbet saust,/ unde stiez in vuͤr die tur/ und zoch do sin | |
| Das sich di pawm zerretten/ Und ir este flérten./ Ir sewsen was unmassen groß,/ Si deten manigen wider stoß./ Doner und plicke/ | |
| priet,/ (Als in Got ir beriet,/ Er ließ dar naher seusen)/ Und schnitzte veste reusen:/ Da vieng er visch inne genug/ | |
| und schwinde./ Von ainem starcken winde/ Get nicht so grosses seusen./ Aller erst pegunde im grausen./ Es warff grosse pawm nider,/ | |
| unz daz er ûf den stein gôz./ dô kam ein siusen unde ein dôz/ und ein selch weter dar nâch/ daz | |
| er sluoc si mit der vûste,/ daz ir daz ôre sûste/ unt ir daz chindelîn enslaif;/ mit baiden handen er si | |
| ouch mit êren krône truoc,/ die zwêne kâmen schiere gnuoc/ gesûset ûf dem wilden sê./ grüen als ein niuwebrochen clê/ von | |
| ruof/ lût in sîn ôren im erschal./ des kam er sûsend ûf die wal,/ als ûf daʒ mer ein sturmwint./ sîn | |
| vil starke mit der fiuste,/ dur daʒ dar an dâ siuste/ der wâren lâchenîe geist/ und aller göte volleist,/ die nütze | |
| ûf dem plâne werte./ mit eime blôʒen swerte/ kam er gesûset an den helt./ ‘ir garnent,’ sprach er, ‘daʒ ir welt/ | |
| von Prîandes kinde./ dâ von kam er geswinde/ an in gesûset aber her./ mit eime stehelînen sper/ begunde er dô z’im | |
| engegen flouc,/ der im die joste niht erlouc/ und ouch gesûset kam her dane./ ûʒ silber was ein blanker swane/ ûf | |
| doch wart ein stap sô dran gehabt,/ unz daz sîn siusen gar verswanc,/ durch die wât unt durch ir vel ez | |
| sint gut dem magen. vnde dem milze. vnde zu den susenden oren. Si mac nemen man vnde wip. Si tribent senfteclichen. | |
| dú wort nach gemeiner hellung sprechet ze tútsch also: #s+Sursum,#s- súsent uf in die hoͤhi ellú herzen zů gote! Dú wort | |
| den nak/ vaste mit der faust,/ daz im sin houbet saust,/ unde stiez in vuͤr die tur/ und zoch do sin | |
| abvart!’/ daz weter do ie groͤzzer wart/ von der donr susen:/ im begunde sere grusen,/ do ez so vaste rawet./ im |