Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tagelich Adj. (230 Belege) Lexer Lexer Lexer-Nachtr. BMZ BMZ Findeb.
| werden. Ir habet oͮch gebeten, daz er iv gebe iwer tagelich brôt. Daz brôt iſt der goteſ ſun ſelbe, alſ er | |
| hie nerde alſ da ze himele. Gib unſ, herre, unſer tagelich brôt unde uergib unſ unſere ſculde, alſ wir uergeben unſeren | |
| unde umbe alle die vrûnt des ordenes, die noch lebent, tageliches drîzec pater noster sprechen und alsô vil vur die tôten. | |
| ich nehan necheine craft/ wider die mich herehaft/ ane vehtent tegelichen/ unde mich des ewigen riches/ vil gerne bestiezen,/ ob sie | |
| in der rehten güete,/ die er in sîn gemüete/ mit tegelîchen tugenden nam,/ unz Markes hôhgezît dô kam./ die hôhzît hæte | |
| diu werlt alle/ wirden unde schœnen,/ blüemen unde crœnen/ mit tegelîchen êren,/ ir êre mit ir mêren./ an swen ouch diu | |
| sîn gemach/ von dem daʒ mære ist erhaben./ er begunde tegelîchen traben/ durch jagen ûʒ in den walt./ sich bedâhte der | |
| enwas./ diu handelunge was vil rîch,/ die im diu vrowe tegelîch/ mit guoten willen scheinde./ do er genas, wan siu eʒ | |
| krâm allerhande/ von al$/ der welte lande,/ daʒ vint man tegelîches dâ,/ mêr dan iender anderswâ:/ des ist der turnei dar | |
| künicrîchen:/ die wâren billîchen/ hübsch unde wol getân./ die muosen tegelîchen gân/ mit der vrowen in daʒ tal/ und brâchen bluomen | |
| dûhte fröiden bære,/ wan ir reise mêrte sich/ von rîtern aller tegelich/ und wart ze jungest harte grôʒ:/ wan künege und fürsten | |
| von rîcheit als michel kraft./ nu kam in manec geselleschaft/ tegelich ûf der strâʒe,/ die sich ze guoter mâʒe/ gasten ûf | |
| bezêchinôt daz scûchpant,/ daz Alexander wart kesant,/ daz er ime tagelîchen dienen solte,/ ob Darios wolte,/ wanten scûchpant nuzet man tagelîch;/ | |
| tagelîchen dienen solte,/ ob Darios wolte,/ wanten scûchpant nuzet man tagelîch;/ daz er dar an bedâchte sich/ unde lieze sîn irreheit | |
| ofte braht in not./ //Adveniat r<egnum tuum>/ So bitten wir tegiliche:/ ‘herre, zuo chome din riche’,/ daz denne muoz ergan,/ so | |
| der genædicheit;/ si bisizent noch daz riche,/ dar si chlophent tegiliche./ des digite also ofte zuo ze gote/ Moyses der getriuwe | |
| Dar nach gern wir an got:/ ‘herre, gip uns unsir tegilich brot,/ daz tegiliche gip uns hiute.’/ vernement wol, waz daz | |
| wir an got:/ ‘herre, gip uns unsir tegilich brot,/ daz tegiliche gip uns hiute.’/ vernement wol, waz daz diute:/ er ist | |
| beidu wege unte lant;/ dar hab wir geistlichen ganc,/ daz tageliche himelprot./ der gotes prunno ist daz pluot:/ swa daz stuont | |
| grüene als ein gras,/ lûter als ein spiegelglas./ swer den tegelîch ane siht,/ dem geschiht leides niht/ an den ougen, daz | |
| gar rôt./ der ist guot ze aller nôt./ swer in tegelîch ane siht,/ dem mac leit geschehen niht./ ein wîp diu | |
| stein hât,/ und ist iemer rîche/ der in an siht tegelîche./ //Der balas ist der selben art,/ wan dêr des guotes | |
| getriwen,/ er gebuozt uns unser riwen/ unde gæbe uns daz tegeliche brot,/ unde gebuzte uns alle unser not./ ja dienet uns | |
| stêt, / wol tûsent rîter er hêt / ze gesinde tägelîche; / der iegelîcher was sô rîche / an ross%..en und | |
| ez vol; / vil manic maget sûberlîch / dienten aller tägelîch / der rîchen küniginne. / ouch hêt si dar inne | |
| Dem kün%..ige wart er heimlîch / und diente im aller tägelîch / als er beste kunde. / den von der tavelrunde | |
| man / mînem herren heimlîch / und diente im aller tägelîch / als er sîn eigen wære. / mit mangem guoten | |
| dâ wider gedâht ér im leit / ze tuone aller tägelîch. / daz was iedoch unbillîch / daz er wider minne | |
| des genâde ist niht gelîch; / daz erzeig%..et er aller tägelîch. / er nidert hôch gemüete / und hœhet alle güete; | |
| geschar, / und daz ir aller widerbot / wær sîn tägelîcher spot; / ern vörhte si ze nihte / und wold%..e | |
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