Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tohter an_f (409 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wârens harte vrô./ er$’nbôt ez frouwen Uoten $s und ir tohter wol getân,/ daz si mit ir mägeden $s hin ze | |
| $s die truogen rîchiu kleit./ ouch gie dâ nâch ir tohter $s vil manec wætlîchiu meit./ Von einer kemenâten $s sah | |
| beide $s der briute tâten kunt./ vrou Uote unt ir tohter $s die kusten dicke ir süezen munt./ Dô Prünhilde frouwen | |
| rôsenvarwer munt./ noch stuonden bî ein ander $s die küniges tohter rîch,/ daz liebte an ze sehene $s vil manigem recken | |
| ouch gescheiden $s die rîchen künegin./ vrou Uote unt ir tohter $s die giengen beide hin/ mit ir ingesinde in ein | |
| den wirt si gerne komen sach./ Alsam tet sîn liebiu tohter, $s diu junge marcgrâvîn;/ derne kunde nimmer $s sîn komen | |
| âne getân.«/ Dô sprach diu vrouwe Uote $s ir lieben tohter zuo:/ »swaz dîne bruoder râten, $s liebez kint, daz tuo./ | |
| sprach diu küneginne: $s »vil edel Rüedegêr,/ ez gewan küniges tohter $s nie rîcheite mêr,/ danne der mich Hagene $s âne | |
| der wirt vil edele $s schaffen guoten gemach./ Diu Rüedegêres tohter $s mit ir gesinde gie,/ dâ sie die küneginne $s | |
| dô gap diu küneginne $s zwelf armbouge rôt/ der Gotelinde tohter $s unt alsô guot gewant,/ daz si niht bezzers brâhte | |
| $s urloup nu genomen/ von Rüedegêres wîbe $s und der tohter sîn./ dô schiet ouch sich mit gruoze $s vil manic | |
| die von Helchen tôde $s heten manigiu leit./ siben künige tohter $s Kriemhilt noch dâ vant,/ von den was gezieret $s | |
| juncvrouwe Herrât $s noch des gesindes pflac,/ diu Helchen swester tohter, $s an der vil tugende lac,/ diu gemahele Dietrîches, $s | |
| lac,/ diu gemahele Dietrîches, $s eins edeln küneges kint,/ diu tohter Näntwînes; $s diu hete vil der êren sint./ Gegen der | |
| niht gesîn./ swie gerne ich dicke sæhe $s die lieben tohter mîn,/ so %..ist leider mir ze verre $s des edeln | |
| $s dâ er die vrouwen vant,/ sîn wîp mit sîner tohter, $s und sagete in zehant/ diu vil lieben mære, $s | |
| wol bewart./ die sehse sult ir küssen $s unt diu tohter mîn,/ unde sult ouch bî den recken $s in zühten | |
| $s was für die burc gegân/ mit ir vil schœnen tohter. $s dô sah man bî ir stân/ die minneclîchen vrouwen | |
| sîn./ Mit lieben ougen blicken $s wart gesehen an/ diu Rüedegêres tohter, $s diu was sô wol getân./ jâ trûtes$’ in den | |
| $s hin ze tische gie/ diu edele marcgrâvinne. $s ir tohter si dô lie/ belîben bî den kinden, $s dâ si | |
| krône, $s ze wîbe wold ich hân/ die iuwern schœnen tohter, $s des wünschet mir der muot./ diu ist minneclîch ze | |
| möhte daz gesîn,/ daz immer künec gerte $s der lieben tohter mîn?/ wir sîn hie ellende, $s beide ich und mîn | |
| mit triuwen $s immer wesen holt./ ich gibe zuo mîner tohter $s silber unde golt,/ sô hundert soumære $s meiste mügen | |
| er konde milteclîche $s mit grôzen êren leben./ die sîne tohter schœne $s die het er Gîselher gegeben./ Dô gap er | |
| in geworben hân./ Gîselher dem degene $s gab ich die tohter mîn./ sine kunde in dirre werlde $s niht baz verwendet | |
| friunde lîp!/ jâ sol iu wol getrûwen $s beide mîn tohter unde mîn wîp.«/ Dô sprach von Burgonden $s der schœnen | |
| alle wæge; $s ir grîfet übel zuo./ die iuwern schœnen tohter $s welt ir verwitwen ze fruo./ Swenn%..e ir und iuwer | |
| alle ander man,/ dâ von ich z$’einem wîbe $s iuwer tohter mir gewan.«/ »Gedenket iuwer triuwe, $s vil edel künec hêr,/ | |
| diu vil stæte vriuntschaft $s zuo dir und ouch der tohter dîn.«/ »Nu müez$’ uns got genâden«, $s sprach der küene | |
| der stolze degen junc/ "mir gebôt mîn veter Schiltunc,/ des tohter Vridebrant dâ hât,/ daz ich im diende, ez wær sîn | |
| sun und wîp verlôs für wâr./ hie ist och sîner tohter man,/ der wol mit rîterschefte kan,/ Lôt von Norwæge,/ gein | |
| wol sîn lebn./ er sol im ze wîbe gebn/ sîne tohter, unser frouwen./ ob wirn bî witzen schouwen,/ sô lischet im | |
| der fürste sâbents în./ der tisch gedecket muose sîn./ sîne tohter bat er komn/ ze tische: alsus hân ichz vernomn./ do | |
| wol mac minne gern,/ ir sult mich Lîâzen wern,/ iwerr tohter, der schœnen magt./ ir habt mir alze vil geklagt:/ mag | |
| vermeit./ Sîn swester was diu muoter mîn,/ iwers wirtes. sîner tohter schîn/ sich ouch vor jâmer krenken mac./ wir haben manegen | |
| von Rîl,/ jâ was über manege mîl/ ze dienst ir tohter dar genomn:/ man sach die zwuo fürstîn komn/ in harte | |
| her hân getân:/ daz warber, dône mohter./ sîner muoter muomen tohter/ bin ich: er ist ein künec hêr./ ich sage iu | |
| hete dâ_heime liebiu kint,/ als sim noch pillîche sint;/ ein tohter der des niht gebrach,/ wan daz man des ir zîte | |
| komen was/ durch warten ûf den palas/ mit ir schœnen tohtern zwein,/ von den vil liehter varwe schein./ ___schier het er | |
| herzogîn./ "waz gezoges mac diz sîn?"/ dô sprach ir elter tohter sân/ "muoter, ez ist ein koufman."/ "nu füert man im | |
| doch schilde mite."/ "daz ist vil koufliute site."/ ir junger tohter dô sprach/ "du zîhst in daz doch nie geschach:/ swester, | |
| knappen die dâ kômen hie./ ___diu alte herzogîn sprach sân/ "tohter, welch koufman/ kunde alsus gebâren?/ dune solt sîn sus niht | |
| ûfez velt."/ //___Daz spilwîp zem fürsten sprach/ al des sîn tohter dar verjach./ swer ie urliuges pflac,/ dem was vil nôt, | |
| iwerre zühte hulde/ sô vernemet mîn unschulde./ ich hân zwuo tohter die mir sint/ liep: wan si sint mîniu kint./ swaz | |
| tuon/ durch daz ich hân decheinen suon./ mir sulen ouch tohter lieber sîn:/ waz denne, ob ichs nu lîde pîn?/ den | |
| wil ich mir ze sælden zeln./ swer sol mit sîner tohter weln,/ swie ir verboten sî dez swert,/ ir wer ist | |
| ___Lyppaut im dancte und fuor zehant./ ame hove er sîne tohter vant,/ unt des burcgrâven tohterlîn:/ diu zwei snalten vingerlîn./ dô | |
| tohterlîn:/ diu zwei snalten vingerlîn./ dô sprach er Obilôte zuo/ "tohter, wannen kumest duo?"/ "vatr, ich var dâ nider her./ ich | |
| ich wil den fremden ritter biten/ dienstes nâch lônes siten."/ "tohter, sô sî dir geklagt,/ ern hât mir an noch _ab_gesagt./ | |
| dar zuo gip mir rât./ der ritter mich gewert hât."/ //___"Tohter, swes dîn wille gert,/ hân ichz, des bistu gewert./ ôwol | |
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