Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
truhtîn stM. (333 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| was daz êriste tagewerch sîn. $s vil gewaltich ist unser trehtîn./ /Vile michel ist daz gotes wunder. $s er sprach: ‘nû | |
| $s daz was tagewerch sîn daz vierde./ /Duo sprach unser trechtîn – die gnâde wâren sîn –,/ er hiez werden vische, | |
| muose sô sîn $s want ir dâ zuo drôte unser trehtîn./ / /Wante newas si ime gevallen an den fuoz $s | |
| $s der uns ferleitte mit den sunten./ daz geruoche dû, trehtîn, $s senten in allere christene sin./ //Duo des zît was | |
| ane gie, $s daz antlutze im inphiel./ /Duo sprach unser trehtîn: $s ‘umbe waz zurnestû, Kaîn?/ dû bist vil bleich, $s | |
| der nît, $s der rîchsinôt iemer sît./ /Duo sprach unser trehtîn $s zuo dem unsâligen Kaîn:/ ‘sagme ane, wêniger, $s ware | |
| in gotes lop siz chêrten./ sô liebe dienôten si dir, trehtîn, $s daz dû si hiezze chint dîn./ mit dem tiuren | |
| mâren, $s allez ubel begunden si mêren./ //Dô begunde unseren trehtîn $s vile harte riuwen,/ daz er ie gescuof den man | |
| $s dâ huop sich ein grôzer sturm./ /Dô wisse unser trehtîn $s den nieht inmach verholn sîn,/ ube si iz mit | |
| brôtes brechen./ /Si gevolgeten ime des $s in namen mînes trehtînes./ er hiez Saram $s wurchen drî vochenzen./ er îlte loufen | |
| er in oppherôte $s mit micheler deumuote./ /Dô sprach unser trehtîn $s zuo Abrahame vile minnechlîchen:/ ‘nû ich dir lieber bin | |
| vater unde muoter $s jouch ire bruoder/ si bâten unseren trehtîn $s daz si sâlich muose sîn/ ze tûsent tûsent jâren | |
| wir wol vrô sîn $s daz sô guot ist unser trehtîn:/ swie wir tuon, $s welle wir iz buozzen,/ daz er | |
| nider stîgen $s engele die scônen, [stîgen]/ und sah unseren trehtîn $s dâr obene sich dar ane leinen./ er sprach ime | |
| sô bevalh er elliu diu dinch sîn $s an unseren trehtîn,/ daz er in behuote $s in aller sîner nôte,/ noh | |
| liezze./ ich negesach in niemer mêre, $s daz irbarme dir, trehten hêrre!/ /Nemet ir mir ouch disen $s unte geskihit ime | |
| ich dich lâz after mîn: $s des lobe ich dich, trehtîn.’/ /Duo sprach Joseph $s zuo sînem vater Jacob:/ / /‘Ir | |
| mit sâliger slahte,/ daz si muozzen rehte getuon, $s dir, trehtîn, dienen;/ / dû giruoch in ouch geben $s daz solich | |
| bichrellit./ sô nist sîner rede mêre $s niwâre: ‘nere mich, trehtîn hêrre!’/ /Der gihurnter wurm $s daz ist des Antichristes zorn,/ | |
| mit gelfe./ wider den sul wir vechten,/ ich gelobez unseme trechtin./ unde wa mochten sie genumen han/ also manigen schonen jungen | |
| diu selbe burch mit uns sin./ der winchelstain ist min trehtin,/ der die zwa wente/ besliuzet an dem ente./ diu wunder | |
| drinne hat lange./ der bezeihenet di rehten,/ di erluhtet min trahten/ mit tem sinen gaiste./ daz liht ist allermaiste./ swelhe dannen | |
| di stainwente,/ di uf habent di balchen/ under allen mines trahtines scalchen./ //So ist der XI. stain sus/ gehaizen Jacingtus./ der | |
| nist zwivel nehain:/ zoberist lit der selbe stain/ an mines trahtines purge/ unte besluzet daz gewelbe/ der himelischen Jerusalem./ zoberest mag | |
| chomen mit der broute,/ daz sint die zwelf sallute,/ mines trohtines trute/ unde andir martirære/ edil unde here,/ die durch daz | |
| genomen,/ wir suln sî mit im überkomen,/ geruochet sîn unser trehten./ er sprichet er welle vehten:/ dô ich im mîne clage | |
| ungezogeniu wîp:/ dien mugen niht gevehten./ und wil sîn unser trehten/ nâch rehtem gerihte pflegen,/ sô sît ir schiere gelegen.’/ //Nû | |
| deme zagile. daz man in geuahen nemege. Same tete unſer trehtin der heilige chriſt. der der heizzet lewe uon dem dauidiſ$/ | |
| der werlte. Vvaz iſt ſůzzere oder erlichere dem ſtanche unſereſ trehtineſ. deſ haltenten chriſtes. Die ime bî ſint durch geloube unt | |
| uolgen $t unt ſculen růfen. alſo der uorſage chût dauid. Trehtin diniu wort diu ſint ſůzzere in minem munde. danne daz | |
| leitet man in. zů deſ chunigeſ phalinze. Alſo têt unſer threhtin. der haltende chriſt. der geiſtlich einhurne iſt. ſo dauid ſprach. | |
| unte den tôt. unt einen iewelichen fiant deſ haltareſ unſereſ trehtineſ. der nam unſer menniſkeit an ſich und fůr ze helle. | |
| gluſte. mit den diu werlt beuangen iſt. alſo dauid ſprach. Trethin tů mich gehalten. wante wazzer ſint gigangen unze ane mine | |
| ane mine ſele. unte chût aue ſuſ. ich inbeitote minen trehtin. unt er anſc%>owote mich. unde leitte mich uon$/ der grůbe | |
| dem horwe. Von diu fůr der gůte unde der gnadige trehtin. uon ſineſ uater barme. und nam unſere menniſcheit an$/ ſich | |
| mere bezeichinet die werlt. daz ſcef meinet wiſſagen unt mineſ trehtineſ poten. die in$/ der werlte fuoren. unt die uberwunten. Diu | |
| bechennet ſi wole ob ſi iagire ſint. Alſo tůt unſer trehtin. der haltende chriſt. er minnet hôhe berge. daz ſint ware | |
| ware patriarche. unt prophete. unt apoſtoli. unt andere heiligen. Vnſer trehtin iſt diu caprea diu in$/ der heiligen chriſtenheit weidenot. mit | |
| ſi die iagere ſo uerre ſehen mach. daz bezeichinet unſeren trehtin. alſo diu ſcrift chût. er iſt got aller gewizzide. unt | |
| iſt got aller gewizzide. unt iſt aue ſuſ geſcriben. Vnſer trehtin iſt hoch unde ſihet uile uerre hohiu und nideriu. Der | |
| Alſo diu caprea den iagire uerriſte geſihit. alſo ſach unſer trehtin der haltende chriſt iudam der in uerchoufte. unte ſprach ſus. | |
| dei ougen ſineſ herzen betunchelot ſint. er denche wîe min trehtin ſprah. Nieman nimach ze$/ goteſ riche chomen. erne werde zuire | |
| ich gebar chint unt irbrůte diu. ſi uermaneten mich. Vnſer trehtin giſcůf unſich. dů wir newaren. leider dare widere ſlůgen wir | |
| haben. daz ſculn wir uergezzen unt uermîden. Suſ chût min trehtin. an$/ dem euangelio. Der ſinen uater. oder ſine můter. ſinen | |
| den tîufal. Ein uogil heizit fenix deſ pilide habet unſer trehtin. wante er chût in$/ dem euangelio. Ich habe gewalt minen | |
| baz!/ daz was mîn ainigiz kindelîn./ nû waiz wol mîn trehtîn,/ ich gêbez iu vil gerne:/ laider nû nehân ih alles | |
| er sprach:/ ‘wol iuch, lieben pruoder mîn,/ nû flêget mînen trehtîn,/ daz die liute werden innen,/ daz wir die wârhait minnen,/ | |
| engel sprach, er wolte got sîn,/ des erbalc sih mîn trehtîn:/ von diu muoz er mit sêre/ die helle bûwen iemer | |
| er antwurte im sus:/ ‘Te deum laudamus./ lop dich, hêrre trehtîn,/ der vil micheln genâden dîn,/ want dû allen dînen gehieze,/ | |
| gote der aller liebeste man,/ vil diche bat er mînen trähtîn,/ daz er daz antluzze sîn,/ in der gotehaite muose sehen,/ | |
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