Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
tûbe swF. (127 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| wisheide./ //Wand dů he loft sent Peters sin,/ Petrum der duven sun hiͤʒ he in./ diͤ duf bezeichent einveldcheit,/ diͤ gewinnet | |
| Peters sin,/ Petrum der duven sun hiͤʒ he in./ diͤ duf bezeichent einveldcheit,/ diͤ gewinnet godes heimlicheit./ //Nu besiͤn wir bit | |
| suͤʒ, gerůche mich diͤ warheit leren!/ ////Noch bis du diͤ duf, der de brüdegume/ so dicke ruͤfet, dat si kume:/ //#.,Stant | |
| up#.’, spricht he, #.,min allerlefste,/ min süverliche, mine neste,/ min duf, du wanes inde weines/ in den lochen des schiversteines.#.’/ //Wir | |
| //Wir werden an disen worden gewis,/ dat du, vrow, diͤ duve bis,/ wand du al zit würdes vunden/ in den lochen | |
| aleine/ wal is bezeichent bit dem steine./ //Du bis diͤ duf durch diͤ einveldcheit,/ diͤ gods wisheit allermeist entfeit./ //Diͤ turtelduf | |
| diͤ wingard sal besniden./ //Nu, suͤʒ, bis du diͤ einveldich duve,/ bis du diͤ reine turtelduve,/ du bis einveldich inde reine,/ | |
| kron dem magtdům lont./ ////Dise kronen dregs du alle,/ reinste duf al ane galle./ //Du bis üver alle megde reine,/ dir | |
| gegen dem lichamen strite.» So sprichet er: «Eya du liebú tube, din stimme ist ein seitenspil minen oren, dinú wort sint | |
| nit beginnen. <KAP><N>XI</N>. Vier sint an dem strite gottes</KAP> O tube ane gallen, o maget ane sere, o ritter ane wunden, | |
| bist so wol durgraben, in dir mag nieman nisten denne tuben und nahtegalen! <KAP><N>XV</N>. Wie got die sele enpfahet</KAP> Siest wilkomen, | |
| <KAP><N>XV</N>. Wie got die sele enpfahet</KAP> Siest wilkomen, min liebú tube, du hast so sere geflogen in dem ertriche, das dine | |
| o du vliegendes bini in dem honge, o du reinú tube an dinem wesende, o du schoͤnú sunne an dinem schine, | |
| sele und machet si wise in siner liebi: «Eya liebú tube, din fuͤsse sint rot, din vedern sint eben, din munt | |
| verdrutz;/ des gere ich sicherliche/ serer denne des himmelriches.»</ZG>/ <ZG>«Liebú tube, nu hoͤre mich!/ Min goͤtlichú wisheit ist so sere úber | |
| sinnen.» Do antwúrt er und sprach alsust: «O du unbewollen tube, nu goͤnne mir des, das ich dich muͤsse sparen; dis | |
| genossen, da er ein lamp an der sanftmuͤtekeit und ein tube an den tugenden solte sin. So ist ir leben vor | |
| der erden. Mer da was oͮch an geneiet dú reine tube mit eim gruͤnen zwige, die also unschuldig wider kam, das | |
| Dit sal ere kost syn. Se sollen gebraten honere vnde tuben essen vnde nicht vuchtes dingez essen, et en sy gemachet | |
| der karfrîtac,/ daz man für wâr dâ warten mac,/ ein tûb von himel swinget:/ ûf den stein diu bringet/ ein kleine | |
| kleine wîze oblât./ ûf dem steine si die lât:/ diu tûbe ist durchliuhtec blanc,/ ze himel tuot si widerwanc./ immer alle | |
| auf getan und sach er den hiligen geist in einer tauben bilde ob im sweben. des vater stimme wart auch da | |
| wart, da waz der hilig geist in dem bild einer tauben, da wart auch des vater stimme gehoͤret. der hilig geist | |
| vater stimme gehoͤret. der hilig geist der erschain in einer tauben pilde. diu taube ist einvaltich, und ist uns gezeiget mit | |
| der hilig geist der erschain in einer tauben pilde. diu taube ist einvaltich, und ist uns gezeiget mit der tauben daz | |
| diu taube ist einvaltich, und ist uns gezeiget mit der tauben daz uns in der tauffe einvalticheit und reinicheit gegeben wirt. | |
| da chom auch uͤber in der hilig geist in ainer tauben pilde. der selb hilig geist der furt in in diu | |
| daz templum ze Jerusalem. da vand er inne die die tuben da verchauften und die muͤnssær die ir wechsel dar inne | |
| uͤber unsern herren, den heiligen Christ, in dem pild einer tauben chom. er chom in der tauben pild uͤber in, daz | |
| in dem pild einer tauben chom. er chom in der tauben pild uͤber in, daz er uns da mit erzeigt sein | |
| gie in daz templum und treip da auz die die tauben verchauften, und chert die tisch umb der wechslær und treip | |
| auz sinem haus alle die da chauften und verchauften. die tauben und tisch mit dem schatz die die valschar dar inne | |
| daz hat sich nu vil hart gebreitet under den die tauben chauffent und die auch verchauffent, die selben wol wizzen ir | |
| hân./ //Die minnent dirre welte guot,/ die lebent als ein tûbe tuot,/ sô sî ein ar besezzen hât,/ dâ si ûf | |
| vnde troufe iz in di ougen. alsam tu uon iungen tuben blute. Nim mer veim. vnde perlen di nicht durkel sin. | |
| in dem velde, dâ wir lâgen,/ fliegen wir sâgen/ alse tûben unde lederswalen./ daz ne beviel uns niwit wale./ si heten | |
| danne in stuben und ouch bî der gluot./ heiz in tûben knüllen,/ schiuzzen und ouch vasande wilde:/ daz nemt sî vürs | |
| niht mohte gelaiſten, div bræhte zwo tvrteltvben oder zwo ander tvben. Vnſer herre kom dvrh daz in diſe werlte, daz er | |
| daz man fvr in opherte zwo tvrteltvben oder zwo ander tvben. Daz opher waſ der armen, die deſ lambeſ niht haben | |
| tragen, ſo ſvlt ir alrerſt im ophern die tvrteltvben. Div tvbe bezaichent die ainvalte, div tvrteltvbe die kvſge. So grozzer kvſge | |
| vnde iſt iemer mere aine. Von div ophert er die tvben, der ſih behaltet vngemæligoten vnde niemen ſchadet, niemen hazzet. Der | |
| vnde ſvlt daz wizzen, daz der ſvndære alſe wol die tvben ophert ſam der gvͦte. Ieweder tvbe phliget wůffenneſ, niht ſangeſ. | |
| ſvndære alſe wol die tvben ophert ſam der gvͦte. Ieweder tvbe phliget wůffenneſ, niht ſangeſ. Daz bezaichent $t den ſvndære, der | |
| bvͦzen. Div tvrteltvbe phliget aine fliegende ze wůffenne, div ander tvbe mit menige vnde da vnder kvmende vnde klagende. Von div | |
| tvrteltvbe die, die da toͮgenlichen ir ſvnde bvͦzent. Div ander tvbe bezaichent die, die da in ir offener bvͦze ſchinent. Mine | |
| der ſvndære, waz er tvͦn ſol. Noch iſt vnſ div tvbe ze bilde geſetzet, daz ſi an ir hat ſiben groze | |
| iſt ſchalk alſ mænigeſ $t herren ſam mæniger ſvnden. Div tvbe wirt oͮch gefvͦret mit dem korne vnde welt ir div | |
| goteſ worte, ſo iſt im gebroſten an dem wege. Div tvbe zivhet oͮch fremediv ivngide. Da iſt vnſ mite bezaichenet, daz | |
| vnde iwern næheſten alſ ivch ſelben. Div vunfte tvgent der tvben iſt, daz ſi gerne vert bi dem wazzer, daz ſi | |
| ze den gvͦten keren. Wir ſvln wůffen oͮch, alſ div tvbe tvͦt, ſvln vnſer froͮde in die zæhere keren, daz vnſ | |
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