Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

ungevuoge stF. (25 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

EnikWchr 14522 under juncfroun mit sorgen/ und treit an der frouwen kleit;/ ungefuog ist im leit.’/ dô der künic dô erhôrt/ des wîssagen
Er 6528 sô dûhtez si alle gelîche,/ arme unde rîche,/ ein michel ungevuoge./ ouch wizzenz im genuoge/ under sîniu ougen:/ die andern redtenz
Er 9518 oder vil/ gert des daz ander niht wil,/ daz diu ungevuoge geschiht,/ des enist under uns zwein niht./ von hiute über
GTroj 15432 Durch sine valschen mine trüg./ Aiax er sach wa er ungefüg/ Er stalte mit der werden fruchtt:/ Doch waz ir raine
KvWTurn 816 man dâ phenninge/ vil unde wunder slüege./ dâ wart ein ungefüege/ unde ein griuwelicher schal,/ daz in den wolken widerhal/ der
Minneb 4125 so sie große wunne hetten,/ Daz dann der wirt durch ungefuͤg/ Sin lieben frunt zu tot sluͤg,/ So er by im
NibB 862,4 dînem wîbe, $s der mînen tuon ich sam./ ir grôzen ungefüege $s ich mich wærlîche scham.«/ Mit rede was gescheiden $s
NibB 1512,2 in sît./ Er hetez widerrâten, $s wan daz Gêrnôt/ mit ungefuoge $s im alsô missebôt:/ er mant$’ in Sîfrides, $s vroun
NibB 1936,1 ein vreislîchiu nôt./ Hie muget ir hœren wunder $s bî ungefüege sagen:/ niun tûsent knehte $s die lâgen tôt erslagen,/ dar
Ottok 512 der Scherre,/ der was des prinzen verchmâc,/ an dem diu ungefuoge lac,/ daz er ouch hete phliht/ an der übelen geschiht,/
Ottok 8152 Tiutschen het gerouwen:/ si wânden, daz ûf si gebrouwen/ ein ungefüege wære./ und mit dem selben mære/ kom ein Unger gerant,/
Ottok 9935 êren, der ir habt genuoc,/ sô daz die Bêheim ir ungefuoc/ iht begên an uns ellenden./ in iwerm geleit geruocht uns
Ottok 10461 Krein,/ kêrt der liut an in genuoc./ wolt ir die ungefuoc/ und daz dine understân,/ daz müeste schier ergân,/ die wîl
Ottok 10607 beiden wâren holt,/ der herren was genuoc,/ die wanden die ungefuog,/ der dem kunic was gedâht./ zeinem fride man ez brâht,/
Ottok 22709 er dem kunic verweiz/ sîner missetât genuoc./ der flôch die ungefuog/ unde gie von im dan./ dem bischolf enpôt er sân,/
Ottok 32791 geschach,/ des dûht in dannoch niht genuoc./ dô er grôz ungefuoc/ mit wüesten dâ begangen hât,/ dô besaz er eine stat,/
Ottok 33856 der niht ganz beleip./ des selben jârs ouch treip/ grôz ungefuoc der wint./ die noch lebentic sint/ und die sîn gedenken,/
Ottok 36743 des er ouch selbe weste/ mêr denne genuoc,/ waz grôzer ungefuog,/ darzuo schaden unde smæhe/ an im teglich geschæhe./ darnâch er
Ottok 39721 Ruodolf/ ûf den selben bischolf:/ der kunic in übertruoc/ maniger ungefuoc,/ die er begie envollen/ mit unrehten zollen,/ die er nam
Ottok 39749 houbte sîn/ unser herre selbe truoc./ dô man ims mit ungefuoc/ in sîn houbet dranc,/ ei, waz bluotes her ûz spranc,/
Ottok 52270 begunden sis unêren./ ach got, daz dû vertrüege/ die grôzen ungefüege,/ diu an den frouwen dâ geschach!/ den jâmer und den
Ottok 53374 ein eberswîn,/ daz er den willen sîn/ mohte niht volfüeren./ ungefüeg begund in rüeren/ umb die, die er dâ het verlorn;/
Ottok 94767 wârn:/ Abel, Adâmes barn,/ Kayn sîn bruoder sluoc./ der selben ungefuoc/ verhengt got umbe daz,/ daz Abel besaz/ umb den unschuldigen
Wh 20,16 einen kûme ze îser hân:/ des wart ir lieht anschouwen/ ungevuoge verhouwen./ si wâren ir lebens milte:/ swâ mans âne schilte/
Wh 389, 9 heim gevarn,/ sône wæren si mit sô manegen scharn/ sô ungevuoge niht getrett./ dâ wart Ehmereiz errett,/ und sîn vater Tybalt
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