Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vâren swV. (52 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| uôlla uuâzzereſ. unde birit dar durih den drâchen. dér iro uáret. Ter helfant únde ſîn uuîb bezeichenent adam unde euun. tî$/ | |
| alsus. Swer den gîer ze ercenîe wil, der sol des vâren, daz er in erslahe âne îsen, ê er sîn inne | |
| man in auch meauca nâch seiner stimm. des aller êrsten vâret er des augen an dem tôten menschen. er lâgt der | |
| des ungewiters, dâ von wir in tœtleich sünd gevallen. der vârt uns des êrsten der augen, daz ist des liehtes und | |
| mer, reht als der adlar tuot. Isidorus spricht, der geir vârt des augen des allerêrsten auf dem âs. er volgt den | |
| vil geslagen,/ daz sie müede wâren./ sie begunden der rosse vâren/ mit slegen und mit stichen./ sie drungen und entwichen/ beidiu | |
| bêde gerne tâten./ die herren zesamen trâten/ und begunden ein ander vâren/ wan sie bêde helde wâren,/ mit den scharpfen ecken./ dô | |
| ist er reine, $s ân alle meile./ sô beginnet sîn varen $s der ê verriet Adamen,/ sô beginnet er ime liuben | |
| Der, die in da nerte1n,/ Den der, die in da uerten/ Do hette thoas/ Vn2de ayax, der sin geselle was,/ Hern | |
| ellente $s mit birn beswæret,/ unde verdruches, der unser viantliche været,/ den leidigen Satanat $s mit sinen gelouften,/ bescirmes ave durh | |
| dem wazzere. daz tůt ſi durch den drachin. der ir uaret. unt deſ ire iungen. der ir wirt nechumit uon ire | |
| er begundiz in vil haifticlîchen clagen,/ er hiez des kuniges vâren,/ ze allen zîten lâgen,/ wâ si in begriffen,/ haimlîchen erslichen./ | |
| daz begunde den vursten misselîchen./ $sDie hêrren begunden sîn dô vâren./ dike sazten si ir lâge,/ daz man in solte reslahen./ | |
| zît/ in grôzzen êren wâren./ die vursten begunden sîn harte vâren./ $sDaz was der vursten rât,/ daz der chunich Chuonrât/ gab | |
| kumberlîche dol./ //Wîp, dîn minnenclîch gebâren kan der senden herzen vâren:/ wîp, du bist ein süezer nam: wîp, du kanst wol | |
| geschach/ ein leit daz in beswârte./ der frouwen man der vârte/ mit starker huote ir beider/ sô lange unz er leider/ | |
| mîn leit geclaget sîn/ und michel ungeschihte,/ wie valschiu milte vâret mîn:/ daz bringet mich ze nihte./ Ich bin verdorben als | |
| niht lange rîhsen bî gelücke;/ wand er bescheidenlichen wil niht vâren sîner tücke;/ swer ûf ez gerücke,/ der sî ze rehter | |
| vant!/ swâ si wonet, diu eine liebet mir daz lant./ vüer si über den wilden sê,/ dar vüer ich hin: mir | |
| mir daz lant./ vüer si über den wilden sê,/ dar vüer ich hin: mir ist nâch ir sô wê./ /Het ich | |
| halbez brôt/ iu niht ze drîzec jâren./ swer mîner milte vâren/ vergebene wil, der sûmet sich./ ine sorge umb niemen danne | |
| lêrte in underm schilte/ künsteclîch gebâren/ und der vînde schaden vâren./ er bôt im in die hant ein sper:/ daz was | |
| welch koufman/ kunde alsus gebâren?/ dune solt sîn sus niht vâren."/ dô sprach diu junge Obilôt/ "unfuoge ir dennoch mêr gebôt:/ | |
| Gahmuret und Gâlôes/ sîn œheime wâren./ ine wolt sîn gerne vâren,/ ich möht mit êrn von sîner hant/ mit vanen enpfâhen | |
| ber/ //Gæb si ze drîzec jâren,/ op man ir wolte vâren./ enmitten drûf ein anger:/ daz Lechvelt ist langer./ vil türne | |
| sîn./ des swuoren die dâ wâren./ dâ mite ich wolde vâren/ Gramoflanzes durch den list/ der leider noch ungendet ist./ het | |
| in tuot./ waz bewart in ie drunde?/ sîns verhs ich vâren kunde./ die wârn ze rîch in mînen solt,/ wart mir | |
| sunder/ sint hie ûf starkiu wunder./ wolt man der bürge vâren,/ spîs ze drîzec jâren/ wær hie ûffe manecvalt./ er hât | |
| wert erkant/ //mit im dâ komen wâren,/ die vînde kunden vâren./ ___Sus wolte der künec Gramoflanz/ mit kampfe rechen sînen kranz,/ | |
| lobn,/ sine wolten dan durch lôsheit tobn./ ___hie wellnt ein_ander vâren/ die mit kiusche lember wâren/ und lewen an der vrecheit./ | |
| daz si die aller ergisten suͤndær waren. iedoch, swie si vareten, swie si den brunne der genaden und der barmung verirren | |
| Wan sol niht als kündig sîn!/ und ob ein lôser vâre mîn,/ dawider sol ein guoter man/ sich selben in den | |
| $s wan engegen mir,/ Ich weiz wol, daz sî des vâret./ wes ich engelte, $s daz ist kunt wol ir./ Mich | |
| mag./ Ir guot gebâren,/ ir lîp wolgestalt,/ die kunnen mîn vâren:/ und sol ez verjâren,/ mîn sorge wirt manicvalt./ //Ach, solde | |
| kan,/ Dâvon hüget mir der muot,/ swie si mîn damitte vâret:/ des ich ir mit willen gan./ Dêst, davon mich fröit | |
| wolgestalten lîb/ hât daz minnekliche wîb, $s diu mîn kan vâren./ Si ist der wunsch ûf erde sicherlîche./ fröidenrîche $s ist | |
| tougelîcher singe/ und ouch sîne gedône rîlîcher volbringe:/ sulches ruomes vâret die nachtegal./ Wan $s $s man $s $s kan/ dicke | |
| $s craft nie man gewan,/ Wan der eine, der des vârte,/ daz er sô mit triuwe und och mit zuht gebârte,/ | |
| ir gebâren:/ der iemer nâch dem wunsche schœnes wîbes solte vâren,/ der kunde sî nach mînem dunke schœner niht gemachen./ mich | |
| vater hulde unde sîn erbe, daz er sînes lîbes ofte vârete, wie er in erslüege; dâ half im got ie von. | |
| Du solt den snoeden frömde sin, der frumen solt du varen/ und wis in zühtecliche bi, des hast du lop und | |
| daz ir sinne/ dar în versenket wâren,/ si begunde stades vâren,/ si wolte ûz unde dan:/ sô clebet ir ie der | |
| begunden ouch zehant/ lieplîche in ein gebâren,/ zît unde state vâren/ ir rûne unde ir mære./ der minnen wildenære/ leiten ein | |
| in,/ sît daz si sich enbârent/ und danne ir schame vârent/ und gestent sich an liebe,/ die sint ir selber diebe./ | |
| dâ ir nâhest bî ir wâret,/ und ouch vil rehte vâret/ der selben stunde unde der zît,/ als ir gewon ze | |
| baniere unde wâfen,/ diu der houbetvînde wâren,/ der begunde Tristan vâren/ und sîn geselle Kâedîn./ dâ wart Rugier und Rigolîn/ und | |
| unde wîp/ dar nâch si wirdic wâren./ des endorfte nieman vâren,/ daʒ siu sölhes ie wurde gezigen,/ daʒ ir liep wære | |
| wîgande/ in Iweretes lande/ sô gewaltic wâren,/ daʒ des endorfte vâren/ nieman durch sîn vrevelheit,/ daʒ er in dehein leit/ imer | |
| brâhte in arbeit,/ in des tiuvels gesellekeit,/ der unser immer vâret./ dû bist wol sô bejâret,/ daz dû der wîssagen zal/ | |
| als ein wîp/ diu künegîn gebârte./ der ir schaden wênic vârte,/ der marcrâve ûf Volatîn/ kom, unt der geselle sîn,/ Rennewart, | |
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