Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vëgeviur stN. (71 Belege) Findeb.
| von im, alsô daz si ümmer muosten leiden in dem vegfeur, wie grôz rew si hieten umb ir sünd, unz daz | |
| guldin koͤpfen der pine und des trostes <N>VIII</N>. Von dem vegefúr alzemale; da von loͤsete <FOLIO>(16#’v)</FOLIO> ein mensche tusent mit minnetrehnen | |
| die, die beide trinkent, wissen und roten.» <KAP><N>VIII</N>. Von dem vegefúr alzemale; da von loͤsete ein mensche tusent selen mit den | |
| selen got von himmelriche. Do wisete im got das grúwelich vegefúr zemale und da inne so mengerleige quale, als die súnde | |
| Do wart also kreftgrimmig des menschen geist, das er das vegfúr zemale in sin arme begreif. Do gebarte er kumberlich und | |
| loͤsepfande loͤset ein mensche sibenzig tusent selen von dem grúwelichen vegefúr, das manigvaltig ist <N>XVI</N>. Nach der gabe volget geisele und | |
| und nach der smacheit ere <N>XVII</N>. Von eines geistlihen menschen vegefúr und von siner fúnver hande helfe us der pine und | |
| loͤsepfande loste ein mensche sibenzig tusent selen von dem grúwelichen vegefúre, das manigvaltig ist</KAP> O ir vil torehtigen beginen, wie sint | |
| dir geben min helig drivaltekeit.» <KAP><N>XVII</N>. Von eins geistlichen menschen vegefúr, von siner fúnf hande helfe us der pine und von | |
| die súnde, pine, súche und schande, da die helle, das fegfúr und dis ertrich so jemerlich mitte ist bevangen. In dem | |
| únser vetter us hat genomen. Das ist nu das groͤssost vegfúr, dar ein súnder mag komen. Da han ich gesehen bischove, | |
| túfel fuͤrent die befleketen selen von dem licham zů dem vegefúr, wan die reinen engel <FOLIO>(50#’r)</FOLIO> moͤgent si nit beruͤren, die | |
| stoͤren; rehte rúwe hat aplas, gottes gnade und ist ane vegefúr <N>VII</N>. Wie ein frie sele sprichet ze gotte mit ganzer | |
| danket <N>XXV</N>. Wie únser gegenwúrtekeit si nu im himmelriche, im fegfúr und in der helle <N>XXVI</N>. Von dem gottes trost eins | |
| rúwe und ane bihte beliben, ich muͤste zehen jar ze vegefúr sin gewesen. Nu, lieber herre, swenne ich stirbe, ich wil | |
| rehtú rúwe hat ablas und gottes gnade und ist ane vegefúr</KAP> Ein betruͤbet mensche bat mich, das ich fúr in bete; | |
| wie lange er also soͤlte wesen und eb er dehein vegefúr hette gelitten. Do sprach únser herre: «Er sol alsus sin | |
| enpfahen ze lone. So vert dú sele vro us dem vegefúr oder us disem ellende; so volget ir oͮch vil manig | |
| Wie únser gegenwúrtekeit si nu in dem himmelrich, in dem vegefúr und in der helle</KAP> %/Unser gegenwúrtekeit ist nu zem himmelriche; | |
| und wider luter werdent. Unser gegenwertekeit ist oͮch in dem vegefúr also schier wir es hie erarnent. Das tůt allen den | |
| so jemerlich smelzent. Es ist manig armú sele ze sogetanem vegefúr mit sogetaner schulde, das si nit wissen mag, ob si | |
| gegenwúrtekeit us und in zů dem himmelriche, in das $[vart$] vegefúr und zů der unseligen helle, da nach das wir úns | |
| in cristanem geloͮben in warer rúwe sterbent, das si sunder vegefúr behalten werdent. Dur das dise heligen brůdere mit den lúten | |
| von sibenleie schoͤni der minnenden sele <N>V</N>. Von einer beginen vegefúr, der dur eigenen willen kein gebet half <N>VI</N>. Wie dú | |
| hande nutz des gůten menschen gebet <N>XIV</N>. Von boͤser priester vegefúr <N>XV</N>. Von eins gůten priesters vegfúr <N>XVI</N>. Es ist túfellich, | |
| <N>XIV</N>. Von boͤser priester vegefúr <N>XV</N>. Von eins gůten priesters vegfúr <N>XVI</N>. Es ist túfellich, das man súndet <N>XVII</N>. Dis ist | |
| úber alle bekorunge. Disú rúwe loͤset den súnder von allem vegfúr. Das dritte ist minnerúwe, wan si ist got alleine getrúwe. | |
| also offenbaren schin vor allen, die in dem himelriche, in vegefúr und in der helle sint, das die hohsten engel, Cherubin | |
| ie got sin lob dar an.</VERS>/ <KAP><N>V</N>. Von einer beginen vegefúr, der dur eigenen willen kein gebet half</KAP> <FOLIO>(80#’r)</FOLIO> Owe súnde, | |
| ander kint das sint die armen selen, die in dem vegefúr qwelent; den můs ich min herzeblůt ze trinkende geben. Wenne | |
| ich da#.] nit gesterben mag! <FOLIO>(84#’v)</FOLIO> <KAP><N>XIV</N>. Von boͤser priester vegefúr</KAP> Das ist lang, das ich ein vegfúr sach, das was | |
| Von boͤser priester vegefúr</KAP> Das ist lang, das ich ein vegfúr sach, das was gelich eim fúrigen wasser und es sot | |
| si und doͤweten si aber. <KAP><N>XV</N>. Von eines gůten priesters vegefúr</KAP> Ein reine priester starp in siner eigner rehter pfarre. Do | |
| si lireten ime mit den himmelschen seiten. Das was sin vegefúr, da mitte si in zů der himmelschen <FOLIO>(85#’r)</FOLIO> wunne bereiten. | |
| setzen mich darin und woͤlte gerne, das das himmelrich, paradys, vegefúr und ertrich, das die alle ein helle werin in der | |
| So mag des kein rat sin, der túfel, der des vegefúres pfliget, da die súnde inne brennen solte, er wil zehant | |
| vúr alle gepinegeten selen, die dur únsere súnde in das vegefúr sint gevarn, die wir mit gůtem bilde solten bewaren. Ich | |
| zů gotte <N>VIII</N>. Zwúschen got und Luzifer ist zweier hande vegfúr; wie der túfel pinge die selen <N>IX</N>. Wer die helgen | |
| wort, gůter lúten leben, vasten loͤsent die selen von dem vegefúre <N>XI</N>. Wie ein schůler tot ist und ein predier <N>XII</N>. | |
| tagen. Alleluia. <KAP><N>VIII</N>. Zwúschent got und Lucifer ist zweier hande vegefúr. Wie der túfel piniget die selen</KAP> Unser menschlicher brůder Jhesus_Christus | |
| gottes hoͤhi und des túfels abgrúnde ist noch zweiger hande vegefúr; in den zwein vegefúren ist manigerleie pine und not. Das | |
| túfels abgrúnde ist noch zweiger hande vegefúr; in den zwein vegefúren ist manigerleie pine und not. Das erste vegefúr das ist | |
| den zwein vegefúren ist manigerleie pine und not. Das erste vegefúr das ist der nútze kumber, den wir in dirre welt | |
| wir in dirre welt liden in manigvaltigen pinen. Das ander vegefúr das ist nach disem libe also gros, das es sich | |
| enpfangen hant, das si nit gekroͤnet sint. Alsus ist das vegefúr uf ertrich und in dem lufte zwúschent der helle und | |
| lúte leben, vasten unde carrinen loͤsen die selen von dem vegefúr</KAP> Ich bat vúr ein sele, der licham wart ermordet in | |
| arbeiten solt fúr die súndere und fúr die in dem vegefúr sint, und besehen iegeliches menschen not, er si lebende oder | |
| urlop zů allen den armen selen, die nu in dem vegefúr sint; blibe ich langer hie, ich <FOLIO>(121#’r)</FOLIO> woͤlte gerne úwer | |
| úns gewúrket. $t Zwoͤi ding werkent in ertriche und in vegefúre mit der gottes kraft ane underlas. Das eine wúrket alleine | |
| miner můter und úber alle die sela, die in dem vegefúr sint; loͤse si, herre, #.[in dirre stunde dur dine here | |
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