Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

vënsterlîn stN. (12 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 97, 9 von im treibt in kraizes weise, reht sam ain sinbelz fensterlein in diu wolken gê, dâ diu sunne her durch scheint.
BdN 442, 17 nahtvorhten. ist auch daz der stain durchport ist und daz vensterl durchfüllt mit eselshâr, sô schäuht er die pœsen gaist und
KLD:UvL 40: 1, 4 liebiu frouwe mîn,/ wol ûf! ez taget./ schouwet gein dem vensterlîn,/ wie $s der tac ûf gât. der wahter von der
KvMSph 18, 13 gesehen muͤgst, und sihe den himelwagen an durch deu zwai vensterlein $t der lengen, deu auf dem astrolabium uͤmblauf. Deu $f:(8rb)$f.
MF:Mor 22: 3, 5 sô si wil,/ Sô gêt sî dort her zuo einem vensterlîne/ unde siht mich an reht als der sunnen schîne./ swánne
Tr 16725 der gottinne Minne./ zer fossiure oben inne/ dâ wâren cleiniu vensterlîn/ durch daz lieht gehouwen în,/ diu lûhten dâ unde hie./
Tr 17059 lieber âventiure./ //Obene in die fossiure/ dâ wâren niwan driu vensterlîn/ schône unde tougenlîchen în/ gehouwen durch den ganzen stein,/ dâ
Tr 17133 dar obe,/ diu sô gestirnet ist mit lobe./ diu sunnebernde vensterlîn,/ diu habent mir in daz herze mîn/ ir gleste dicke
Tr 17435 und vant von âventiure/ obene an der fossiure/ ein tougenlîchez vensterlîn;/ dâ luogeter mit vorhten în/ und gesach zehant dar inne/
Tr 17497 kêre/ nâch des jegeres lêre/ und vant ouch er ein vensterlîn;/ er lie sîn ouge dar în/ nâch liebe und nâch
Tr 17632 dôn schein diu sunne niht dar în/ niwan durch zwei vensterlîn./ nu nâmen si des dritten war/ und alse in daz
Tr 17640 den stein:/ loup unde bluomen unde gras,/ daz vor dem vensterlîne was,/ daz selbe vundens ouch zehant./ ouch spurten si zwei
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