Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

pilgerîm stM. (81 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

PrMd_(J) 347, 13 unt sprach: "wîse mir vil schiere, war hâst dû mînin bilgerîm getân; wen daz ich vil ungerne iemanne icht leidis tûn,
PrMd_(J) 347, 15 hetis garnit widir mich den êwigen tôt, wende dû mînen pilgerîm hâst irmordit." dô gienc s$. N$. fur daz hûs unt
PrMd_(J) 347, 17 zû deme lîchamin unt satzete iz cesamene. alsô wart der pilgerîm lebinde. der schêchêre was irkumin dirre dinge, daz er sich
PrMd_(J) 347, 19 nicht virwiste. dô hiez in s$. Nic$., daz er deme pilgerîme bettete, als er dâr gelegit was, dô er irmordit was,
PrMd_(J) 347, 21 ce himele unt der mordêre fûr zû unt weckite den pilgerîn. dô er dô irwachite, dô sprach er: "o wî, wie
PrMd_(J) 347, 25 geslâfin, wende ich hete dich irmordit." ein zeichin was deme pilgerime an deme halse bilibin alumme als ein rôt sîdîn vadim.
Rol 245 biscof,/ des frůte sich allir der hof:/ ‘wol ir heiligin pilgerime/ nu lat wol schinin/ durch waz ir uz sit komen/
Roth 3695 ie cheim man gesach./ Do sluffen die helede guode./ In pilegrimis gewete./ Der herzoge uon meran./ Vn̄ luppolt der getruue man./
Roth 3709 Nu sage mir truch herre min./ Ich bin ein arin pilegrim./ Vnde uare durch die riche./ Vil gamerliche./ So moz der
Roth 3792 man./ Vnde hat uns al lieb getan./ Nu uirnim guote pilegrim./ We ime des gelonit si./ Rother wolde dannin gan./ Do
RvEBarl 670 armekeit/ in einem hemede hærîn/ gân vür in als ein pilgerîn./ des nimt in michel wunder/ und vrâget dich besunder,/ waz
RvEBarl 4508 sich in wildiu hol,/ sie liten manige pîne,/ sie wurden pilgerîne/ und ofte unwerde geste/ durch got. ir muot was veste./
Seuse 217,5 zartheit; nu sich ich nit denne einen armen vertribnen ellenden bilgrin, der stat doͤrt erbermklich geneiget uf sinen stab vor einer
Seuse 217,11 wildú tier in menschlichen bilden. Und da gat der ellend bilgri umb und umbe und lůget, ob im ieman die hand
Seuse 217,15 tier und widerzuckent daz. Also hoͤr ich, daz der ellend bilgri von ingrund ellendklich ersúfzet und sprichet: «o himelrich und ertrich,
Seuse 217,24 din miltes herz erbarmen. Sihe, ich bin der ellend vertriben bilgri, den du sehe; ich waz etwenne in der stat in
Seuse 232,22 es mir verseit wirt; dik wird ich enphangen als ein bilgri, und wird unwirdeklich gehalten und schiere us getriben. Aber ich
Seuse 240,19 himelschen paradyses; du bist hie ein vroͤmder gast, ein ellender bilgri. Und dar umbe, als ein bilgri ilet wider hin in
Seuse 240,20 vroͤmder gast, ein ellender bilgri. Und dar umbe, als ein bilgri ilet wider hin in sin heimůt, da sin die geminten
SHort 6037 gar reht gegen Gotte;/ wan da vil m#;eanig rotte/ der pilgerin und waller,/ disich verzerten uf dem mer,/ rittent, giegent in
SM:Had 1: 1, 6 wurde schîn./ Ich nam ir achte/ in gewande als ein pilgerîn,/ so ich heinlîchste machte,/ do sî gieng von mettîn./ Dô
SpdtL 118, 2 strâzraup begân wan an drîer hande liuten: an pfaffen, an pilgrîmen, an kaufliuten. Swer die beraubet ûf der strâze, den sol
SpdtL 118, 14 pfäflîche varnt: reht umbeschorn, pfäflîche gewant, âne aller hande gewæfen; pilgrîme die stap und taschen von ir liutpriester genomen habent; kaufliute
StatDtOrd 25,34 ouch von ubervluziger $t minne entphêhere der geste unde der pilgerîne unde der armen lûte. Sie sint ouch, die von miltekeite
StRAugsb 91, 14 davor geschrieben stat. Der ander ubel strazraup ist, der einen bilgerin uf der strazze beraubet, $t den bilgerin der mit sins
StRAugsb 91, 15 ist, der einen bilgerin uf der strazze beraubet, $t den bilgerin der mit sins liupristers rate unde mit siner bihte unde
Tr 2204 dâ rât über rât./ ouch was dâ schœne vederspil,/ valken pilgerîne vil,/ smirlîne und sperwære,/ habeche mûzære/ und ouch in rôten
Tr 2774 zuo gevelle./ //Tristan dô er den bîl ersach,/ wider die pilgerîne er sprach/ wîslîche, als er wol kunde:/ ‘ir hêrren, dise
Tr 15561 dem stade war./ //Nu diz geschach: Tristan kam dar/ in pilgerînes wæte./ sîn antlütze er hæte/ misseverwet unde geswellet,/ lîp unde
WernhMl 12068 rich./ Sú kament zů dem kastel hin/ Und b#;vatend disen bilgerin/ Das er mit inen kæme,/ Die herberg bi in næme./
WhvÖst 17538 //__Nu hebt sich aber todes pin!/ reht als der edel pilgrin/ stozt under wilde starn,/ sus kom in den strit gevarn/

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