Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
verstantnisse stFN. (20 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| ain guot nâtûr und ainen guoten sin und aine guot verstäntnüss. //VON DEM LACHEN. /Wer vil lachet der ist sänftmüetig und | |
| vil het. pfui dich, dû geschriftlastrær, wâ tuost dû dein verstantnüss hin? //VON DEM LAUREN. /Laurus haizt ain laur. der hât | |
| ſich wol, das er ir gebet erhoͤrit]. Da wirt d%/v verſtantniſſe erlúhtet ze erkennende vnſihtige vnde himelſche t%)ogenni. Da wirt d%/v | |
| an diſem $t vierden grate in einem lvteren liehte geiſtlicher verſtantniſte vnde gottis heinlicher erkantniſte [, d%/v den blinden hercen virborgen | |
| geiſte vnde in der warheit’: in dem geiſte der luteren verſtantniſſe, in der man virſtet, das got ein geiſt iſt [vnde | |
| goſſen ſi, ſo iſt er doch wol %)och bi menſlicher virſtantniſſe, $t das er ſich wol verweis vnde %)och mit den | |
| ſich der ſele krefte in ein – das iſt d%/v verſtantniſſe vnde d%/v begirde vnde div gehvgeniſſe – vnde werdent $t | |
| der geiſt ie mer iſt bi diſen nideren dingen mit verſtantniſſe $t an deme gebette, ſo d%/v andaht ie dvrrer iſt | |
| alle lipliche gelichniſte von dem hercen ſchiebeſt [vnd in lutere virſtantniſte got mit heizer gervnge ſvͦcheſt, vnde bitte da dinen vater | |
| ſim heiligen geiſte, mit dem geiſt ſines w%>iſtvͦmes vnde ſiner verſtantn%/vſſe. $t Dar zvͦ ſo entſloz er im och do ſine | |
| vnde dy nyren. Dat hernne gebet allen lydden bewegenisze vnde vorstentenisze, $t wente dy fuf synne an eme syn. Dat herte | |
| sei und wie ez ze wein verwandelt wuͤrde. diu geistlich verstantnuͤzze $t diu in der heiligen schrift ist, in der ê, | |
| gaistlich vater sinen chinden tailt. er tailt in witz und verstantnuͤsse und git in friheit gůt oder uͤbel ze tůn. daz | |
| twingen, der fleuset den gaistlichen richtum, den wistum und diu verstantnuͤsse die im got gegeben hat. er hiezze in der swin | |
| geb.’ diu tuͤr diu da gespert ist, daz ist diu verstantnuͤsse dez hiligen gotes wortes. diu selb tuͤr diu ist gespert, | |
| schuͤln suchen, wir schuͤln chlopfen, daz uns gegeben werde diu verstandnuͤsse dez hiligen $t gotes wortes, da von unser sele gewiset | |
| crenket di sinne vnde den lip. di gehugede. vnde di uorstandenisse. Si der trunkene heizer nature. so salbe im daz houbit | |
| uierde der ſterche, der uiunfte deſ rateſ, der ſehſte rehtiv uerſtantnuſſe, der ſibente ein geiſt alleſ wiſtoͮmeſ. Von den ſiben laſteren, | |
| gert. Dem gebete wirt ze helfe geſant der geiſt rehter uerſtantnuſſe, ſo nemac den menneſſcen nehein uleiſlich $t geluſt gewinnen. Dauone | |
| unſ ze troſte geſant wider die gierſcheit der geiſt rehter uerſtantnuſſe; uon deme chumet div reinecheit deſ herzen unde div genade, |