Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
verwîsen swV. (19 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| im habete./ /Duo dei chint gewuohsen, $s daz si sich ferwisten,/ Kaîn wart vile wacher $s ze bûwene den accher./ sumer | |
| Durch helenam die frouwe1n/ V3nde durch parise1n?/ Sulle1n wir in werwisen/ V3nde von vns schalde1n,/ Der vns hat behalde1n?/ Wen sin | |
| niet,/ Sint er selbe daz riet,/ Daz ich vo1n im verwiset wart./ Were alle die werlt an in gekart,/ V3nde daz | |
| ze jung(i)ste erscín%\et $s daz éw%\ige lieht/ dáz den scate verwís%\it $s dere nebelvinsteren naht,/ da unsich inne der alte viant | |
| git oͮch reinen smak und reisset den heiligen hunger; er verwiset alle vinsternisse von den oͮgen. Dirre edelstein das ist cristan | |
| Aber so soͤllent komen einer hande lúte, die soͤllent si vor wisen, also das die lúte, die denne koment, wiser soͤllent sin | |
| oleiboͮmes nach der heligen barmherzekeit, die si tragent zů der verwiseten cristanheit. Si gant alle barfůs, mere in dem lande, da | |
| gotte sere danken, das si da gen und salbent die verwiseten cristanheit als <FOLIO>(72#’v)</FOLIO> Maria_Magdalena tet únserm herren. Si salbent si | |
| zwoͤlf dingen <N>XXXVIII</N>. Nieman mag gottes himmel zerstoͤren. Dú helle verwiset got <N>XXXIX</N>. Vom gegenblike gottes schin an únser vrowen und | |
| der in mit grosser gerunge kos. So wirt er denne verwiset von den eren, und so werdent sine valsche tugende ze | |
| gnaden, amen. <KAP><N>XXXVIII</N>. Nieman mag gottes himel zerstoͤren. Die helle verwiset got</KAP> «Eya lieber herre, almehtiger got, wie lange sol ich | |
| und beschuldet mich, so kumt die lihtekeit mines gemuͤtes und verwiset mir mine unstetekeit, so kumt die snoͤdekeit $t mines unnútzen | |
| stîge, $s swâ diu tier hine gânt,/ die iuch niht fürwîse $s zen herbergen rîten lânt.«/ Dô reit zuo sînem wîbe | |
| leben;/ und ob ih daz lieze,/ sô woldih daz mih verwieze/ got von sînen rîche/ imer êwiglîche.’/ //Dô Alexander diz gesprach,/ | |
| bar./ //Dû hâst elliu wîp geprîset,/ wie uns eine hab verwîset,/ dô si wider got gespîset/ wart nach ir gelüste krank:/ | |
| alr untugenden vol:/ si kan zer helle man und wîp verwîsen wol,/ die anders niemer kæmen dar, $s hetens nit untriuwe | |
| ach, süezze Minne, wâ ist dîn trôst?/ dîn rât mich verwîset hât:/ diu minne und lieb gedinge hât mich brâht ûf | |
| daz er den lip wol spiset,/ unz in diu vrazheit verwiset/ und bringet in zu dem hure/ an die unrehte fure./ | |
| drin hertzen was nu mat/ geseit mit eines valles stein./ verweister zuk was nu ein/ schahroh vf kuͤngin vnd vf ritter./ |