Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
viurec Adj. (47 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| viur ist. Der rehte, wâre vater des vunken und alles viuriges ist der himel. Noch ist daz gar sêre ze merkenne, | |
| dat blůt mocht alein uns weschen,/ $’t mocht alein dat v#;iurich swert leschen,/ dat hůd $’n besloʒʒen paradis./ dit wists du, | |
| den andern chorn he vürwert schenket,/ he drinket suͤʒlich $’n v#;iurgen brunnen,/ he is entfengt van der ewlicher sunnen./ //Dis chores | |
| de $’t versteit./ wand machet gods nawendicheit/ diͤ klar ind v#;iurich, diͤ ir sint bi,/ so pruͤven ich, dat niͤmen so | |
| diͤ ir sint bi,/ so pruͤven ich, dat niͤmen so v#;iurich $’n si/ under allen gůden als du eine,/ schön godes | |
| gewinnen:/ he schinet vunken han enbinnen,/ diͤ schinent, als si v#;iurich sin,/ gelustlich is dis steines schin./ //Dis stein bezeichent din | |
| diͤ krone si is rot ind schin,/ si dregt den v#;iurgen edeln Rubin./ he is beide v#;iurich inde rot,/ he bezeichent | |
| schin,/ si dregt den v#;iurgen edeln Rubin./ he is beide v#;iurich inde rot,/ he bezeichent der martiljen not,/ diͤ röt des | |
| an sunderlicher gebruchunge der núwer gegenwúrtekeit. $t Eya suͤslicher got, fúrig inwendig, bluͤgende uswendig, nu du dis dem minnesten hast gegeben, | |
| schoͤne min oͮgen sint, wie reht min munt si, wie fúrig min herze ist, wie geringe min hende sint, wie snel | |
| so muͤssen wir erblinden gar, wan dú gotheit ist so fúrig heis, als du selb wol weist, das alles fúr und | |
| du wilt.» Do hůben si sich usser der pine swartz, fúrig, phůlig, brinnendig, blůtig, stinkende. Do sprach aber des menschen geist: | |
| mit dinem heligen geiste, min oͮgen sint gekl#;earet in dinem fúrigen liehte, min hoͮbet ist geslehtet mit diner getrúwen beschirmunge, min | |
| berg was niden wis wolkenvar/ und oben an siner hoͤhin fúrig sunnenclar./ Sin #.[ende und sin beginnen#.]/ konde ich niena vinden,/ | |
| bloͤdekeit,/ und ich bin gewundet uf den tot/ mit diner fúrigen minne strale./ Nu lastu mich, herre, ligen in not,/ ungesalbet | |
| gottes thron gewelbet mit der gottes kraft in bluͤjender, lúhtender, fúriger clarheit und gat har nider untz an den himmel gegen | |
| Der megde gewete ist wisse lylienvar, der predier gewete ist fúrig sunnenclar, der martyrer gewete ist lúhtende rosenrot, wan si mit | |
| siner schult gebunden, und im flússet ane underlas von sinem fúrigen herzen us und usser sinem munde alle die súnde, pine, | |
| varn. Die morder muͤssent blůtig vor im stan und muͤssent fúrig swertsclege von dem túfel enpfan. Die hie des grimmen hasses | |
| gros als ein zuber, im kamen us sinem munde geflogen fúrige funken in swarzer flamme bezogen. Do lachete er mit valscher | |
| herren und ir vroͮwen. Hie nach kam ein grosse túfel fúrig, blůtig, swartze, mit takken und mit hornen und mit glasoͮgen | |
| nach kam der túfel aber und schos uffen mich mit fúrigen stralen; die schutzzen achter mich hellesche pine an libe und | |
| goͤtlichen ewekeit also vil enpfangen, das er lúhtet als ein fúrig kristalle. Er lit reht also minneklich menschlich geschaffen, als er | |
| soͤllent sin und gewaltiger und armer von irdenscher notdurft und fúriger von dem heligen geiste dur die ellendige not, die der | |
| hie in ertrich die ere, das got sunder underlas sinen vúrigen geist us siner heligen drivaltekeit schinen lat in die minnenden | |
| wandelen hernider búrnende in unzellicher liebin zů <FOLIO>(77#’r)</FOLIO> der minnenden vúrigen sele in dem selben schine. Das ist der edeln fúrsten | |
| die blikket in Cherubin. In gat aber harnider engegen ein fúrig klare minnelust us von Seraphin, wan si minnenfúrig sint; darumbe | |
| lang, das ich ein vegfúr sach, das was gelich eim fúrigen wasser und es sot als ein fúrig gloggespise und es | |
| was gelich eim fúrigen wasser und es sot als ein fúrig gloggespise und es was oben mit einem vinstern nebel bezogen. | |
| hatten weder schif noch netze, mere si vischeten mit iren fúrigen klawen, wan si oͮch geiste und túfel waren. Als si | |
| in einen siedenden kessel alzehant; darin stiessen si si mit fúrigen gablen. Als si denne nach irem willen volgare warent, so | |
| herzen und ir sinne wurdent vol und ir sele wart fúrig. Iedoch vragete si nach dem underscheide, da brahte si m#;eagdelichú | |
| heligen geistes dur den ganzen lichamen ires magtůmes in der vúrigen sele irs gůten willen und saste sich in das offen | |
| wie breit wirt din lieht in der sele und wie vúrig ist din schin und wie unbegriflich ist din wunder und | |
| din sun muͤste amehtig werden, wan der goͤtlichen $t minne vúrigú kraft gat úber alle menschliche maht.» <KAP><N>XXXII</N>. Von dem hohen | |
| hohen majestat, da si usgevlossen hat. Der engel gegenblik ist fúrig minnenclar, wan si habent grosse liebin zů únser selekeit. Si | |
| unmehtig, das es der jugent nit hat, da es die vúrigen gottes minne $t mitte tragen mag. Es ist oͮch unlidig, das | |
| aber vúr in bat, do vant ich in in einem vúrigen wolken. Do bat er, das ime wúrde vergeben. Do sprach | |
| bútest mit einem heligen ende zů mir. Das dritte: die fúrige gerunge, die ich habe na dir. Das vierde: minnebrennen unverloͤschen | |
| sich neigen und boͤgen, wie homuͤtig si sint in iren vúrigen banden, under dem herten getwange des almehtigen gottes. Die in | |
| riche.» Elyas rihte sich uf, do was sin antliz schoͤne, vúrig, himmelvar, als wissú wolle was sin har. Si waren gekleidet | |
| eime allergewaltigosten bischof. Das was únser cristan geloͮbe, der was vúrig inbinnen und brante alles von gotlicher minne. Mit allen disen | |
| fessel dinen blicken./ sich wirket oft von ougen bren ein fürig seil./ wen das begrift, der wirt von kummer selden heil./ | |
| den senket gotes zesem:/ der tugent, zucht sie ist ein fürig besem,/ die nicht der eren kresem/ stricht stetlich irem hüter | |
| im sin har./ es wechset snel und ouch entwechset schiere;/ fürige art das zeichen gibt dem tiere. –/ drifaldikeit sint viere,/ | |
| Agremontîn./ swer einhalp wil ir tjoste hân,/ dâ koment ûz fiurige man:/ anderhalp si brinnent niht,/ swaz man dâ tjostiure siht./ | |
| sîme her,/ daz der himel unt daz mer/ beidiu wâren viuric var./ si pruoften und nâmen war,/ genuoge den ez niht |