Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bîsîn V. (133 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| $t liebe meine vnde dich des beſten gewer: ſines ewigen biweſenes vnde ſiner vberfroͤlichen geſihte, div ein ʒil iſt aller ſelikeit]. | |
| arzete und an dienste sînes gesindes, an klage und an bîwesenne sîner vriunde: wie solde er tuon? Wie tuont arme liute, | |
| getân,/ denne ze mir, swie hêre ich sî./ wolde got, wære er mir bî,/ daz ich solde reden wider in./ war | |
| not./ Ez was allez same1nt rot,/ Da der strit bi was,/ Ez were felt oder gras,/ Ez wer mer oder sant/ | |
| mich hat,/ Ez sie mi1nne oder waz ez si,/ Daz ist mir alzv faste bi./ Der mich alle1n zv|sniete,/ Ez wer | |
| schade1n genvme1n,/ Wen daz im polidamas/ Zv gute1n state1n bi was./ Polidamas sluc vmbe=sich/ Vn2de siner geselle1n ir iegelich./ Eine1n kvnic | |
| wan swer von wâfen wirt wunt,/ der wirt schiere gesunt,/ ist er sînem arzte bî:/ und wellnt daz disiu wunde sî/ | |
| rîters muot habe,/ unde entuo sich des niht abe/ ern sî der rîterschefte bî/ diu im ze suochenne sî./ ich rede | |
| sîn verlegenheit./ swie rehte liep er ir sî,/ sî müet, ist er ir ze dicke bî./ manegiu ziuhet sich daz an,/ | |
| versihe ich mich,/ swie rûch ich ein gebûre sî,/ und wær ich rîterschefte bî,/ wær ich gewâfent unde geriten,/ ich kunde | |
| ê:/ wand sî sagent, ez tuo wê,/ swer sînem herzenliebe sî/ alsô gastlichen bî./ //Nu begunder umbe schouwen/ und sach vil | |
| dem ſtanche unſereſ trehtineſ. deſ haltenten chriſtes. Die ime bî ſint durch geloube unt durch rethiu werche. unt die ime uerre | |
| und dâ bî tougen,/ dem ist al sîn trûren tôt./ ist im rehtiu liebe bî, sô ist beiden danne wol./ Minne | |
| kunde $s ich fluochen, dem wunscht ich daz im unheil/ wære bî vil lange unz an sîn ende. süeziu Minne, süeze | |
| von den jâren sî,/ daz ich ir, diu tugende hât,/ sî mit stætem dienste bî./ sît ez mir sô stæten rât | |
| triuwe di lenge noch sî./ al dîniu tougen $s den sint âne lougen/ ir ougen, ôren al spehende bî./ wirt sie | |
| wol behern :/ ab einez kan si niht erwern,/ mir ensî noch fröiden hoffenunge bî./ //Sî vil ungenædic wîp, diu mich | |
| Werdekeit/ sunder leit/ künnen sie wol friunden geben./ swem sô sî/ witze bî,/ der sol nâch ir hulden streben/ unde zinsen | |
| baz/ danne mich wol tûsentvalt./ tuot daz schamelop hin dan:/ mirst der spiegel swære bî,/ dar inn ich mîn leit sol | |
| gesach nie wîbes lîp sô guoten noch sô schœnen:/ ir ist reines wîbes fuore bî./ sîst ein frouwe von geburt: sô | |
| sî,/ in dem muote $s liep vor allem guote./ sus ist ir mîn herze bî./ //Wie si sî gevar, diu wol | |
| frî./ ich gesach nie wîplîch wîp/ der sô hôhe tugende wæren bî./ in $s ir herzen kan mîn sin/ niht ervinden | |
| und daz vor niht moht gesehen werden von der sunnen peiwesen. Dez aufganges ebenpild $t setzt Ovidius in Fastis, so er | |
| sprach myn herre Gawan, ‘wann die byderbekeit, die uch by ist, die hat nyman der nu lebet.’ //Des het die jungfrauw | |
| den hast begangen/ di je mit noten wurden beuangen./ den was din gute san bi./ dv machitis di carmbendigen fri;/ zu | |
| wrbirt./ Das merke swer geleret si:/ sit dem gotes vluch ist bi,/ swer sine kunst nimande leret,/ so wirt licht ouch | |
| warheide,/ dat si sold loʒen #;iuch beide./ //Din gnad si was ir schiͤre bi,/ van himelriche hords du si,/ din milde | |
| //Koufet, selge köuferinnen,/ volgt der wister meisterinnen,/ loufet na ir, sit ir bi,/ niͤt $’n gein wis $’n begevet si,/ bitz | |
| wand machet gods nawendicheit/ diͤ klar ind v#;iurich, diͤ ir sint bi,/ so pruͤven ich, dat niͤmen so v#;iurich $’n si/ | |
| ich ir alsô gewaltic sîn,/ daz si mir mit triuwen waere bî/ Ganzer tage drî/ unde eteslîche naht!/ sô verlür ich | |
| deste werder, wan den getriuwen man./ der ist leider swaere bî./ er ist verlorn, swer nû niht wan mit triuwen kan./ | |
| die huotaere alle gemeine/ toup unde blint, swenne ich ir waere bî,/ Sô mohte ich mîn leit/ eteswenne mit sange ir | |
| waeren die huotaere algemeine/ toup unde blint, swenne ich ir waere bî,/ Sô möhte ich mîn leit/ eteswenne mit gelâze ir | |
| taete,/ ob er iht pflaege wunneclîcher staete;/ diu sól ime wesen von rehte bî./ got gebe, daz ich erkenne noch, wie | |
| volleclîche gar unmaere sî./ waz darumbe? daz lîde ich:/ ich was ir ie mit staeteclîchen triuwen bî./ Nu waz, ob lîhte | |
| die mich dâ gerne sâhen eteswenne,/ die mir da sanfte wâren bî./ nu muoz ich vröiden noeten mich,/ dur daz ich | |
| si sî,/ dur daz ich ir sô lange bin $s gewesen mit triuwen bî./ si sprechent, daz es möhte mich verdriezen./ | |
| in ir herzen tragent!/ Swer ir hulde welle hân,/ der wese in bî und spreche in wol./ daz tet ich ie: | |
| bin niht an disen tac sô her bekomen,/ mir ens%/î gewesen bî/ underwîlent hôchgemüete./ guotes mannes rede habe ich vil vernomen;/ | |
| wíder gewinnen kan./ /Ich kume des willen nimmer abe,/ ichn sî doch ir eigen gar und ouch mit dienste bî./ swie | |
| ferrans $s von pfelle ûz Arabî./ den edeln juncvrouwen $s was vil hôher freuden bî./ Ez wart in fürgespenge $s manic | |
| mir zît./ ___mîn prüeven lât iuch doch niht frî:/ ir sît mînem herzen bî,/ verre ûzerhalp, niht drinne./ gert ir mîner | |
| und mit fiure./ diu minne ist ungehiure./ swem herzenlîchiu triwe ist bî,/ der wirt nimmer minne frî,/ mit freude, etswenn mit | |
| mir die gâbe sande,/ dô forht ich die schande./ Clinschore ist stæteclîchen bî/ der list von nigrômanzî,/ daz er mit zouber | |
| komn,/ an den vil prîses ist vernomn./ swaz tavelrunder kreft ist bî,/ dern sizt hie niwan rîter drî;/ //Der wirt unde | |
| ende hâst erkant,/ sô biut mir dîner helfe hant/ und wis nû mînen sinnen bî./ in nomine dominî./ hilf, herre got, | |
| die liehtsüezen brunnen kalt./ sîn helfe was in manicvalt,/ diu was in ie mit stæte bî./ er gab in monte Sînâî/ | |
| einer, was genant Samgar,/ die wâren rihter dirre schar./ got was in mit helfe bî./ ein êwarte hiez Helî,/ dem sîner | |
| wachest, slâfest, sprechest, gêst,/ dû rîtest, ligest oder stêst,/ sô ist dir gotes helfe bî:/ diu tuot dich aller sorgen vrî./ | |
| sît man sus sünde sol genesen,/ sô woltich vil gerner wesen/ âne sünde vreuden bî,/ dan in den sünden vreuden vrî./ | |
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