Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
flôrieren swV. (26 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lůstliches guͤt)/ Gelerten luͤten sanfte duͤt,/ Daz sie ir wort florieren/ Und auch mit spruͤchen zieren./ Ich bin der sinne gar | |
| ane alle schamen./ Sie besneit und zirte/ Die disseln und florierte/ Den wagen und sin obtach,/ So man die zire gerne | |
| dann die suͤnne clar/ Ir kleider sint gezieret,/ Gebluͤmet und florieret./ Die geste fragent ’wer ist die/ Die so rilich alhie/ | |
| Mit gesang ließen ir quintirn./ Und waz da vor kund floriren/ Die reiser in dez meyen wedel,/ Do het der winter | |
| / wann ich, getichtes twerg,/ von Müglin Heinrich, solches werk/ florieren mag. der künste berg/ mir ist zu ho, ich stüre | |
| brâht:/ des wart och dâ hin zim gedâht./ ___Gâwân sach geflôrieret/ unt wol gezimieret/ von rîcher koste helme vil./ si fuorten | |
| wîp/ wart gewaldec sîner minne,/ niwan diu küneginne/ Condwîr_âmûrs,/ diu geflôrierte bêâ flûrs./ ___er dâhte "sît ich minnen kan,/ wie hât | |
| rihte,/ als ez diu sælde tihtet/ und ez gelücke rihtet./ //Florieret sældekunst ir kraft,/ sô edelt sich diu meisterschaft/ und wirt | |
| der hœhsten wirde dîn/ gar krœnen unde zieren/ und wunschlîche florieren/ mit dem reinen toufe gotes/ und mit den werken sîns | |
| můs ain man, swas er getůt,/ L#F-ob unde lobeliches gůt/ Florieren unde st#;eatin/ I#F-n gerndes herzen r#;eatin,/ O#F-b er an ime | |
| also hinnan schaidet,/ wie si Got selb claidet,/ gblůmet und gefloriret,/ si mit im selben zieret./ er gruͤsset inneclich/ die sine | |
| soltent sin die buchstaben/ von golt raineclich erhaben,/ gebluͤmet und gefloriret,/ unmassen wol gezieret,/ ich main golt von Arabin./ si ist | |
| die nahen und die verren,/ loben, eren, rúmen,/ din lob florieren, blúmen/ so verre gat der welt krais./ aber ich armú | |
| dise zwêne durh prîs und durh ir guft/ wâren baz geflôrieret/ und alsô gezimieret/ daz es diu minne hête prîs./ sold | |
| ouch rîter dâ genuoc./ mir wart erslagen ûf Alischanz/ der geflôrierte Vîvîanz/ und Mîle, mîner swester kint./ ob ir zweir mâge | |
| rehte wolde warten,/ si was selbe swankel als ein rîs./ geflôrieret in mangen wîs./ mit spæhen borten kleine,/ die verwieret wâren | |
| ei bêâs amîs Vîvîanz,/ wie vil noch unsippiu wîp/ dînen geflôrierten lîp/ //Sulen klagen durh die minne!/ pflac mîn bruoder sinne,/ | |
| mir behalten prîs./ herre, sît irz der markîs,/ der daz geflôrierte her/ von den komenden über mer/ hât verloren in strîte,/ | |
| er innen wart/ daz dannoch stuont sîn palas,/ dâ von geflôrieret was/ Oransche und al diu marke./ Rennewart der starke/ het | |
| daz si ir ougen lieze swingen dar –,/ //Vil manec geflôriertiu schar/ Rennewarten dar zuo brâhte/ daz er gar überdâhte/ ob | |
| komen./ ir seht si schiere zuo iu varn/ mit sehs geflôrierten scharn./ dâ koment die gerenden inne/ nâch prîses gewinne./ daz | |
| ze bêder sît/ durh daz rîche und durh den markîs.’/ geflôriert in manegen wîs/ wart der von Todjerne./ si bêde striten | |
| tôt von Ahsim./ des manlîch her reit dâ bî im/ geflôriert mit maneger koste./ der getouften tjoste/ umbe gelt wart von | |
| ende./ //[N]û kom der künic Tybalt von Chler/ mit wol geflôriertem her,/ unt des sun von Todjerne./ si kêrten dâ der | |
| Glôriax, Mâlarz und Utreiz/ kom vor dem grôzen puneiz./ die geflôrierten künege viere,/ iu enmöhte niemen schiere/ ir zimierde benennen:/ die | |
| manegem helme veste,/ boume, zwî und ir este/ mit koste geflôrieret./ dâ kom gezimieret/ manec Sarrazîn durh wîbe lôn/ gein des |