Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vreislich Adj. (206 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| wer gezam,/ er spranc ûf den estrîch./ durch hunger was vreislîch/ dirre starke lewe grôz,/ des er doch wênec dâ genôz./ | |
| vatir, weme leizist dû uns? die armin schâf sulin die vreislichin wolve vil schiere bestân. wir wizzin wole, daz dir die | |
| er und alle die im widerstent die martert er mit fraislicher marter. so er manigiu lait der christenhait getůt, so richtet | |
| niht alle hochvart die vliehet, da mit garnt ir den freischlichen fluch der da spricht: ‘vart, ir verfluchten, $t in daz | |
| Ob du diu plater, da du wanist, daz iz daz freislich sie, mit dem selben steine beriz iz, iz zeget./ Er | |
| gras,/ nach Reinhartes kel im gach was./ Sin kolbe was vreislich./ Reinhart sach vmb sich/ Vnd zoch in zv dem walde./ | |
| er sprach: «waz ist vch, her Ysengrin?»/ «Do bin ich vreislichen wunt»,/ sprach er, «ich wene gesvnt/ Nimmer werde min lip./ | |
| sich wol bedacht,/ hern Reitzen hatte dar bracht,/ Einen rvden vreislich./ vf des zennen scholde sich/ Reinhart entschvldiget han./ den rat | |
| sagen,/ waz sie ze hove vber mich klagen.»/ «Dir drewet vreisliche»,/ sprach er, «der kvnic riche./ Er horet von dir groze | |
| monsoy!’/ der tac was haiz unt lanc./ da wart ein fraislich champh/ in zwischen den haiden unt den christen./ wer machte sich | |
| swert er umbe graif,/ manic haiden im entwaich:/ sine bliche waren fraislich./ ain geuelle hiwer umbe sich/ daz er selbe chume uz | |
| daz er tot uor sinen fuzen gelác./ dar nach chomen fraisliche beren,/ si begunden mennisclichen reden:/ den kaiser si uorderoten,/ er | |
| stet gescriben da:/ ‘mors peccatoris pessima.’/ der suntare tot ist fraislich:/ di tivel unter windent sich/ baiduí libes unt sele./ mit fraisen | |
| uirvvant in aspriam./ Daz her wart sin man./ Er was uresliche gemot/ witolt hiez der helit got./ Der kuninc hiez daz | |
| de ne zo rechte nebe sagen den kiel./ wer vorten die ureislichen diet./ da newart schowenis niet./ Dar ligit ein gebunden vor | |
| nemen./ wir ne wizen vmbe rothere net./ Diz ist ein vreislicher diet./ Den sulwir grozliche geben./ Daz sie uns lazen daz | |
| sin ime alle gezeme./ Armen vnde riche./ Her rofit sie vreisliche./ Mir is lieb daz ich so vro inran./ Dohc warf | |
| Die here geritin waren./ Vz anderen richen./ Die sin so vreisliche./ Beide gerovf vnde geslagin./ Daz siez immer mugen clagen./ Daz | |
| mittir nacht./ Do ich in mineme bete lac./ Do quam ein ureislicher man./ Vnde trovk mich vnder sinen arme dan./ Mir sin | |
| He er sluch eluewine./ Einen herzogen uan rine./ Der was ein ureisclicher man./ Her hatte uns michil leith getan./ Von den sculdin | |
| Von grozin notin./ Her vinc ymelotin./ Der was ein heidin ureislich./ Deme dientin tagelich./ Zvene vnde sivenzit koninge/ Von woster babilonie./ | |
| loste constantin sinen lif./ Vnde gaf daz rotheres wif./ Deme ureislichen koninge./ Van woster babilonie./ Des sunne sal sie nemin hi | |
| erin./ Introwen ich was geuangin./ Mich wolden han ir hangin./ Die ureisliche coninge./ Von uvoster babilonie./ Wirt dar icht widir getan./ Daz | |
| hetten die siuen koninge./ Be sundret uon der menie./ Vnde uluwen ureisliche dannen./ Erwin rande ir einin an./ Unde sclocht den seluen | |
| sculdich irkorn./ Vnde sin eweliche uerloren./ Constantinum den richen./ Vorchich ureisliche./ Nu sal he des geniezen./ Der uns gewerden hieze./ Got | |
| riche./ Mit trowin stadicliche./ Constantin der riche./ Der uorste ime ureisliche./ He sprach zo der koningin./ Owi trut uroue min./ Daz | |
| stangin./ Daz die uoris flamme./ Dar uz uoren dicke./ Die ureislichen blicke./ Sach man an deme konin man./ Dar ne mochte | |
| dô in sîn mûter bestunt ze tragene;/ dô quâmen ir freislîche bilide ingagene,/ daz was ein michil wunder./ swarz was ime | |
| angiſtlîchen uînſter, betrvͦbte die hellewartin deſ ôbriſtin tîeviliſ, zebrach die fraiſlichen rîgele der helleborte, erlôſte alle die gůtin, die da bedwngin | |
| baz./ zeiungist viel ez hinder sich./ sin gebærde wart so freislich,/ daz ez dem riter tet den tot,/ und leide ez | |
| gar, der man,/ und ^+lop got, daz er<n>tran/ dem vil vreislichen tiere./ do lief er hin vil schiere,/ da er die | |
| wære./ do sagt er in diu mære,/ daz wære ein vreislich tier chomen;/ daz het im nach den lip benomen./ daz | |
| rede sol gan,/ der mir ouch urteilen sol,/ den minen freislichen val/ sol bringen ze rehte./ nu hilf dinem chnehte/ durch | |
| mir nu ware,/ daz ich hete ein brustsloz/ vur sin vreislich scoz,/ vur sine scerphen strale,/ da mit er an twale/ | |
| dâ er slief,/ einen eber, der ûz dem walde lief,/ vreislîch unde vreissam:/ ûf des küneges hof er kam/ schûmende unde | |
| treit/ und in dem herzen vînt ist,/ daz ist ein vreislîch mitewist;/ wan der treit alle stunde/ daz honec in dem | |
| hin an den schalch./ mit dem meʒʒer erm bevalch/ einen vreislîchen stich,/ daʒ er viel ûf den esterich/ unde nie kein | |
| zugen,/ diu in wol gezâmen./ si gâben unde nâmen/ manegen freislîchen slac./ Lînier grôʒer künste pflac,/ wan er niht wan ze | |
| grôʒen schaden getân./ im enkan nieman vor enthân./ er würket vreislich in$/ ban/ und ist ein unmüeʒec man./ swie eʒ morgen gevar,/ | |
| manic ros unde man./ der vremde ritter began/ slahen sô vreislîchen,/ daʒ im muose entwîchen/ an swen er sich bekêrte./ sîn | |
| vrowe saget im mære,/ daʒ ir vater wære/ ein alsô vreislîcher man:/ ‘im gesiget nie nieman an/ und ist vil an | |
| einen grôʒen wurm, der was gebart,/ daʒ nie tier sô vreislich wart./ er sprach rehte als ein man./ er ruofte den | |
| dô in sîn mûter bestunt ze tragene,/ dô chômen ir freislîch pilide ze gegene;/ daz was ein vil michel wunder./ swarz | |
| ein chunich rîch./ unde alsô der brîf fur in chom,/ freislîch er in vernam./ mit zorn er ûf fûr,/ bî sînem | |
| lôs,/ dô spranc er ûf sîn ros./ sîn ougen wâren freislîch;/ sîne fîent erforhten sich./ unde alsô er zim selben chom,/ | |
| uns brahte Adames val./ dar zuo sin wir geborn:/ so freislich was der gotes zorn./ //Beati pauperes/ S<piritus> sapientie/ Adam/ Nat<ivitas> | |
| hoh. dev unde dar ubere ʒôh. der wac was alſo ureiſlich. ime newart nî nicht gelich. alſo ſtunt eʒ alle. ueunfzeh | |
| ich muozze chundin/ den armen unde den richen/ di chunft fraisliche,/ den jungen joh den alten,/ waz uns ist behalten,/ wa | |
| gewiset,/ die daz umbe got verdienent./ di anderen cherint/ vil vreisliche/ in daz tieffe hellewize./ da sulen si wesen inne/ mit | |
| wir im iht gedienot,/ des wirt uns gelonot./ //Wir sin freisliche wunt,/ wir sulen wider sa ze stunt/ gahen vil harte/ | |
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