Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vridelich Adj. (21 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| umb mit den selben worten angesprochen, daz man si dester fridleicher vâh und daz man auz ir stirn genemen müg ainen | |
| chômen in daz lant $s durh hungers gedwanch,/ si chômen fridelîchen, $s nieht wîchlîchen./ /Joseph sprah dô: $s ‘des nist nieht | |
| forhte suntône $s want si wâren in ellentuome./ ube si fridelîchen wâren dare chomen $s scolt in ieht ubeles dâ skehen./ | |
| giturrin vîante dîn $s iuweht dich giruozen./ /Sô dû bist fridelîchin $s in dînen rîchin,/ sô dû lîst, slâffest, $s dîn | |
| thron,/ de himelsch thron, de gemlich lon,/ dat is diͤ vridlich sicherheit,/ der engein bedruͤfnis zů engeit./ in diͤ stede sicherheit | |
| in diͤ stede sicherheit bis du gesat/ in der selger, vridelicher stat,/ dar$’n gein vient zů enmach,/ da niͤ niͤmen ungemach | |
| wir ſulen auch leben mit vnſerm gelichen vil minnechlich, vil fridlichen, reht alſ ſich habent div lider an dem libe gegen | |
| des næhsten klage/ mit im klagen alle tage/ und in vridelîchen sachen/ vride und gnâde machen,/ und daz unreht machen reht/ | |
| wâfen dir/ ze einem stæten schirme hân,/ sô maht dû vridelîche gân./ //Dîn halsperc rehtiu güete sî,/ diu machet dich von | |
| in daz lant/ künden, in sîn rîche,/ daz die kristen vridelîche/ ze disem kamphe kæmen/ und rehte dâ vernæmen,/ wie ez | |
| dû solt reht unde gewære sîn,/ guoten vride machen/ mit vridelîchen sachen./ //Dir sî daz vür wâr geseit:/ daz urhap aller | |
| noh werden gesunt,/ ih lieze dir dîne rîche/ imer mêr fridelîche/ unverhert und unverbrant./ kuningis name ist an dir gescant./ westih, | |
| daz wir denne ze Ieruſalem ſiniſ geheizziſ bîtin, daz wir vridelichen unde gůtlihen mit anandir lebin, ſo ſentit er unſ ſpiritum | |
| mala autem in cordibuſ eorum. ‘Wie unſælic die ſint, die uridelichen redent mit ir ebenchriſten $t unde iedoch daz ubele tragent | |
| mit werken ieman ergern. Si svlen alweg barmhertzig sin vnd fridelich, m#;eazig, gvͤtig oder senftmvͤtig, tvͤmvͤtig. Vnd svlen mit allen lvten | |
| lande über mer/ mit einem heinlîchen her/ und kam vil vridelîche/ her in disiu rîche,/ als ich ê mâles hân getân./ | |
| lant?/ diun stânt in eines wîbes hant/ noch wol noch vridelîche./ swer zweier künicrîche/ reht und nâch êren pflegen sol,/ der | |
| den zivchten weren,/ daz sie sentrecht uirnemen/ vnde daz sie urideliche quemen in die stat./ uil ture her des sine muter | |
| daʒ si in ze künege gerne hânt./ iwer lant ouch vridelîche stânt:/ da enist nieman wider iu./ die rede sagen wir | |
| meres piuge,/ noch nehein nîtgeschelle./ mit grôzer ebenhelle/ unt harte fridelîche/ stuonden al diu rîche./ diu senfte unt diu stille/ diu | |
| gewalt er wak:/ div lant vn̄ div reich,/ div gar fridelich/ im ainen waren vndertan,/ wie die solten gestan,/ daz begunde |