Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
wâfenroc stM. (66 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| scíne,/ Vf den scilt gestreckít,/ Die clawín wol zů reckít./ Einín wapín roc er uvoRte,/ Der andie wadin ruoRte,/ Von bruníme samítte/ Gesnítín, | |
| daz in allen landen was,/ lûter als ein spiegelglas./ den wâfenroc leiter an sich,/ der was genuoc bekennelich;/ ich sage iu, | |
| Dar vf vn2de dar vndere,/ So man best kvnde/ Die wapenrocke finden./ Sie hiezen ir helm vf binde1n;/ Schilt, sper vnd | |
| Vn2de kouerturen da mite/ Vf die ros vber sich./ Sine1n wappe1nroc ir iegelich/ Vo1n maniger hande gescrate,/ Vo1n scho1nme zindate,/ Vo1n | |
| die recken/ Mit den brune1n ecken/ Howen, schrote1n, snide1n/ Den wapenroc vo1n side1n/ Vn2de den halsberc dar vnde./ Patroclo wart ein | |
| kolzen,/ Sper, phile, bolzen,/ Kocher, armbrost vn2de boge1n,/ Couerture zv|zogen,/ Wappen|rok zv|schlizze1n,/ Wammis zv|riszen/ Ware1n wider gemachet wol;/ Ir hutte1n vo1n | |
| mit flizze/ Durch den helm vnz an den loc,/ Wambois, wappe1n|roc,/ Man, ros vn2de phert./ Die vinde wiche1n hinderwert/ Vnz an | |
| vinden arc,/ Ein wol gewasse1n brun man./ Er vurte eine1n wape1nroc an/ Vo1n wizze1n zindate./ Also schiere v3nde also drate,/ Als | |
| halsperge gupfen gollier barbel sint ir umbeler,/ missachel hin, her wâpenroc, hin buoch, her schilte breit,/ umb münches blate ein krülle, | |
| erlûhte/ vil manec swarzer steinboc,/ der ûf deck unde ûf wâpenroc/ von zobel schône was geleit./ ze strîte quam er wolbereit,/ | |
| <ein> liehten cyklât,/ der mit golde was gebriten,/ darûz sîn wâpenroc gesniten/ und sîn covertiure was./ man fuorte vor im ûf | |
| ein roß bereit und einen roten schilt und einen roten wapenrock $t und rot kaverturen. Er hett selb einen halßberg und | |
| noch besalbet und bemaset von dem halßberg, er hett synen wapenrock noch ane und gebart fast bluͤticlich. ‘Siehestu dißen ritter?’ sprach | |
| uffzuseczen und den schilt an den hals zu hencken. Sin wapenrock was geparriert von golt und von lazure, als vil eins | |
| he wapend sich in dinem live,/ alleredelst aller wive!/ sin wapenroc he van dir entfiͤnc,/ damit de küninc ze stride giͤnc./ | |
| der hete si genuoc./ von Azagouc der sîden $s einen wâfenroc si truoc,/ edel unde rîche; $s ab des varwe schein/ | |
| ist ein sîdîn lachen:/ dar ûz hiez er im machen/ wâpenroc und kursît:/ ez ist bezzer denne der samît./ hermîn anker | |
| diu niht swære wac:/ daz was ein grüener samît./ sîn wâpenroc, sîn kursît/ was ouch ein grüenez achmardî:/ daz was geworht | |
| den lîp gegert:/ wand ez was maneger marke wert./ ___Sîn wâpenroc was harte wît:/ ich wæne kein sô guoten sît/ ie | |
| garzûn/ huop sich nâch im ûf die vart./ der tiwer wâpenroc im wart,/ durchstochen unde verhouwen:/ den truoger für die frouwen./ | |
| getân:/ //ern hete sô liehtes niht erkant./ ûfem touwe der wâpenroc erwant./ mit guldîn schellen kleine/ vor iewederm beine/ wârn die | |
| ein pfellel guot,/ des der fürste hôch_gemuot/ truoc kursît und wâpenroc./ sîn decke was ze Tenabroc/ geworht ûz ringen herte:/ sîn | |
| wît,/ mit heldes hant zerhouwen./ ich hân doch selten frouwen/ wâpenroc an gesehen tragn,/ die wære in strîte alsus zerslagn:/ von | |
| îsernharnasch an,/ tiwer ân aller slaht getroc:/ sîn kursît, sîn wâpenroc,/ was gehêrt mit gesteine./ sînen helm al_eine/ het er niht | |
| swachem werde,/ vor Bêârosche ûf der erde:/ man sach dâ wâpenrocke vil/ hôher an der koste zil./ ___diu naht tet nâch | |
| geriten her/ ein man: dem was daz houbet blôz,/ sîn wâpenroc von koste grôz,/ dar underz harnasch blanc gevar:/ ânz houbt | |
| die von der tavelrunder/ und diu mässenîe der herzogîn,/ ir wâpenrocke gâben schîn/ mit pfell von Cynidunte/ und brâht von Pelpîunte:/ | |
| steine/ die mit edelem arde reine/ lâgen ûf des heldes wâpenroc./ der was tiure ân al getroc:/ rubbîne, calcidône,/ wârn dâ | |
| al getroc:/ rubbîne, calcidône,/ wârn dâ ze swachem lône./ der wâpenroc gap planken schîn./ ime berge zAgremuntîn/ die würme salamander/ in | |
| ein saranthasmê:/ dar_an stuont manc tiwer stein./ dar unde ein wâpenroc erschein,/ //Rûch gebildet, snêvar./ dar_an stuont her unde dar/ tiwer | |
| oder schilt./ es het ein armez wîp bevilt/ an dem wâpenrocke al_eine:/ sô tiwer wârn die steine/ an den stücken allen | |
| für hôhiu dinc./ rîter unde frouwen/ begunden alle schouwen/ [den] wâpenroc, [den] schilt, [daz] kursît./ der helm was zenge noch ze | |
| zowo hosen schonir ringe./ Die schowetin die iuncgel%-ige./ Einen goden waphen roch trocher an./ Do sprachen constantinis man./ Hute gesie wer daz | |
| Wir setzen, daz igelich brûder an mentelen, an cappen, an wâpenrocken ein swarz crûce trage, dâmit er ûzwendich bezûge, daz er | |
| sal, den man êre sal bieten. Des meisteres schilt unde wâpenroc sal er niht vûren, er sal ouch sîne stat an | |
| ambehte gehôret. /Zu des trapieres ambehte gehôret die traperîe, $t wâpenrocke, spaldenîre, knîlinge, vanen, wâpenhûben, wâpenhentschen, gurtele unde andere $t cleidere, | |
| wâfenriemen er im bant/ alle mit sîn selbes hant./ ein wâfenroc wart dar getragen,/ der was, alse ich hôrte sagen,/ mit | |
| danne der roc den man;/ swie guot, swie lobebære/ der wâfenroc doch wære,/ er was doch sîner werdekeit,/ der in dô | |
| ie man getruoc./ er wart gezimiert genuoc/ harte hübschlîche./ sîn wâfenroc was rîche/ von kleinen goltschellen./ der zam wol dem snellen,/ | |
| dar zuo füerent ir daʒ sper/ iu selben kumberlîche./ iwer wâfenroc ist rîche/ und wol gezimieret./ ir sint geparelieret/ als ein | |
| kein den andern nîden)/ die fuorten si durch hôhen muot,/ wâpenrocke rîch unde guot./ si triben hin unde har;/ des nam | |
| banier wîʒ von sîden./ du ensolt daʒ niht vermîden,/ mîn wâfenroc sî alsam.’/ Diepalt ein wîʒen samît nam/ und macht ein | |
| einen schilt rôt,/ und ist ander sîn gezoc,/ kovertiur und wâfenroc,/ ein saben rôt von golde./ dô tet er als er | |
| vant/ in des küneges lant von Marroc./ des selben einen wâfenroc/ fuort er und guldîn schellen dran./ er schein ein engel, | |
| brünjen sich entranden,/ daʒ sich die ringe zecluben/ und die wâfenrocke stuben/ harte wîten umbe sie./ sô eʒ an ein dringen | |
| endorfte niht wîʒer sîn./ dô gap im diu künigîn/ einen wâfenroc sô vremde,/ daʒ beʒʒern roc noch hemde/ dehein künic nie | |
| si wol haben mahten,/ beidiu die sînen und ouch er,/ wâfenrocke unde sper,/ diu besten von den landen./ gegen den wîganden/ | |
| gie mit in,/ brûn lûter als ein zin,/ und manic wâfenroc dâ mite./ geloubent mir des ich iuch bite/ und wiʒʒent | |
| gelpfeit ie gebrast./ dâ kom der sunnen widerglast/ an mangem wâppenrocke./ mîner tohter tocke/ ist unnâch sô schœne:/ dâ mit ich | |
| wart an rîter nie bekant/ über al der Franzoyser lant/ wâppenroc sô kostlîch,/ des blic der sunnen ist gelîch./ als ist | |
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