Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
werlich Adj. (89 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mit esten sam ain hirz. daz tier ist starch und werleich gegen allem dem daz im wider ist und ist verpoten | |
| der gotshäuser guot und êr verpoppelnt. si sint auch niht werleich, wan si beschirment iriu schæfel niht, weder mit gebet noch | |
| niht langer tohte,/ dô muoser ouch entwîchen,/ und vlôch dô werlîchen/ gegen einer sîner veste/ die er dâ nâhen weste./ dâ | |
| mir benam deiswâr nie mêre/ ein man alsô sêre/ mîne werlîche maht:/ und möhtet ir vor der naht/ ze zwein slegen | |
| hüeten ir êren sô wol/ dazs in ir huote sô werlîchen stât,/ si wert sich unprîses ze rehte als si sol;/ | |
| einlich indriu geflohten/ bist dû: der stric hât allen sin werlichen übervohten;/ nie gedanke mohten/ gebrechen in die bünde sîn./ sunder | |
| vil zierlîche degen./ Die drîzec er ze tôde $s vil werlîche sluoc./ er liez ir leben einen. $s balde er reit | |
| mit in dan/ gevangen zuo dem Rîne $s fünf hundert werlîcher man./ Die sigelôsen recken $s ze Tenemarke riten./ done heten | |
| wît,/ ob iemen mit iu zurne, $s daz ir vil werlîche sît./ Mîne lieben herren, $s dar zuo mâge und man,/ | |
| »daz sich dir ergæben $s zwêne degene,/ die noch sô werlîche $s gewâfent gegen dir stânt/ und noch ledeclîche $s vor | |
| in nider./ des erholt er sich dicke wider,/ er tet werlîchen willen schîn:/ doch stecket in dem arme sîn/ diu Gahmuretes | |
| die dise tjost ersâhen./ si begunden alle gâhen/ an ir werlîchen letze./ er was vor in ein netze:/ swaz drunder kom, | |
| mîn eines lîbe/ sehs tûsent rîter wol bekant:/ die tragent werlîche hant./ ich brâht ouch rîter mêr durch in:/ der ist | |
| ein teil gescheiden hin./ hie wâren durch die Schotten/ die werlîche rotten./ im kom von Gruonlanden/ helde zen handen,/ //zwên künge | |
| dar inne ans bâruckes schar/ Gahmuret den lîp verlôs,/ der werlîchen ende kôs/ mit rehter manlîcher ger./ diu frouwe vrâgte ouch | |
| daz Gahmurete gap den rê./ Ipomidôn von Ninnivê/ gap alsus werlîchen lôn,/ der stolze werde Babylôn:/ daz hemde ein hader was | |
| sich vergâhen niht/ mit hurte an mîn hâmît:/ si vindent werlîchen strît./ ine hân des niht vergezzen,/ ine künne wol gemezzen/ | |
| iewederthalp der strâzen/ stuont von bovel ein grôziu schar./ die werlîche kômen dar,/ slingære und patelierre,/ der was ein langiu vierre,/ | |
| heizet,/ si suochte helfe unt friundes rât./ an ir was werlîchiu wât,/ ein hemde wîz sîdîn:/ waz möhte kampflîcher sîn,/ dan | |
| und gesehn/ daz hie vil liute ir lîp verlurn,/ die werlîche’n tôt erkurn./ kêrt hinnen, ob ir welt genesn./ saget ê, | |
| betûret,/ al ir porten wârn vermûret/ und al ir wîchûs werlîch,/ dar zuo der zinnen ieslîch/ mit armbruste ein schütze pflac,/ | |
| kom diu naht./ ze bêder sît was grôziu maht,/ manec werlîch ritter guot./ wær des ûzern hers niht solhiu fluot,/ sô | |
| die brücken vor./ man bevalh ieslîche porten sô,/ daz si werlîche dô/ stuonden, dô der tag erschein./ Scherules der kôs im | |
| danc./ diu küneginne rîche/ streit dâ ritterlîche,/ bî Gâwân si werlîche schein,/ daz diu koufwîp ze Tolenstein/ an der vasnaht nie | |
| si der suone spræchen jâ./ wîp sint et immer wîp:/ werlîches mannes lîp/ hânt si schier betwungen:/ in ist dicke alsus | |
| den kranc/ daz ich von wer getæte wanc./ bî mîner werlîchen zît,/ ich was ein rîter als ir sît,/ der ouch | |
| mir setzet ûf werdekeit/ die schildes ambet mir erstreit/ gein werlîchen handen,/ des gihe ich dem ze schanden,/ der aller helfe | |
| ___der wirt sprach "mir ist wol bekant,/ ez wont manc werlîchiu hant/ ze Munsalvæsche bîme grâl./ durch âventiur die alle mâl/ | |
| bejagent,/ für ir sünde si daz tragent./ //___Dâ wont ein werlîchiu schar./ ich wil iu künden umb ir nar./ si lebent | |
| ich streit ie swâ ich strîten vant,/ sô daz mîn werlîchiu hant/ sich næhert dem prîse./ ist got an strîte wîse,/ | |
| hôchvart überstreit./ dâ wont ein werdiu bruoderschaft:/ die hânt mit werlîcher kraft/ erwert mit ir handen/ der diet von al den | |
| aste./ dô dâhter "wer mac sîn diz wîp,/ diu alsus werlîchen lîp/ hât, daz si schildes pfligt?/ op si sich strîts | |
| si sprach "welt ir mir dienst gebn,/ sô müezt ir werlîche lebn,/ unt megt doch laster wol bejagn./ mîn dienst bedarf | |
| rüeret,/ diu starke wer zefüeret./ er was doch ie sô werlîch,/ der werden wer alsô gelîch,/ daz niht twingen solt ein | |
| wer alsô gelîch,/ daz niht twingen solt ein wîp/ sînen werlîchen lîp./ //___Lât nâher gên, hêr minnen druc./ ir tuot der | |
| swes er wolde./ sît er sich weren solde,/ do gebârter werlîche./ der werde muotes rîche/ begreif den jungen ellenthaft,/ der ouch | |
| vergaz/ sîn dienstlîchez wachen./ niemen sol des lachen,/ daz alsus werlîchen man/ ein wîp enschumpfieren kan./ wohrî woch, waz sol daz | |
| minne ir zürnen schîn/ an dem der prîs hât bejagt./ werlîch und unverzagt/ hât sin iedoch funden./ gein dem siechen wunden/ | |
| speren prîs bejagt,/ es wærn gehêret driu lant./ gein sîner werlîchen hant/ sult ir strîten mîden nuo./ strîten ist iu gar | |
| ie meit."/ ___dô sprach mîn hêr Gâwân/ "ich pin doch werlîch ein man./ wolt ir des niht prîs bejagn,/ wurd ich | |
| ich selten haz./ ___smorgens kom vor tage geritn/ volc mit werlîchen sitn,/ der herzoginne rîter gar./ man nam ir zimierde war/ | |
| stam diz mære ist komn./ //Ob von dem werden Gâwân/ werlîche ein tjost dâ wirt getân,/ so gevorht ich sîner êre/ | |
| dâ prîses jæhe./ die fürsten ûz sîm rîche/ mit rîtern werlîche/ wârn dâ und ouch mit frouwen schar./ man sach dâ | |
| des lât mich für in wesen pfant./ ich trage noch werlîche hant:/ welt ir zürnen gein im kêrn,/ daz sol ich | |
| strîtes zuo./ ez was doch Parzivâl al_ein,/ der gein im werlîche schein./ er het in underwîset/ einer zuht die man noch | |
| strît gebôt,/ der het iu swache kraft erkant/ gein mîner werlîchen hant./ ich bestüende iuch nu wol ein:/ nu veht ab | |
| des betwanc,/ daz er nâch werder minne ranc./ ___der selbe werlîche knabe/ het in einer wilden habe/ zem fôreht gankert ûf | |
| swenn er schrîte Thabronit,/ sô trat er fürbaz einen trit./ werlîch was der getoufte/ ûf manegem dræten loufte,/ den si zein_ander | |
| ob im nu niht gehelfen megen/ Condwîr_âmûrs noch der grâl,/ werlîcher Parzivâl,/ sô müezest einen trôst doch habn,/ daz die clâren | |
| franzois daz er kunde,/ ûz heidenischem munde/ "ich sihe wol, werlîcher man,/ dîn strît wurde ân swert getân:/ //Waz prîss bejagete | |
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