Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

zagelich Adj. (13 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

Herb 4524 Er sol ez niht verwinde1n/ In mime kvnicriche,/ Swer so zegeliche/ Disen strit schuhit/ Oder hinnen fluhet."/ Vnder des gesach er
HvNstAp 11354 sagte das/ Er war ain rechtes schanden vas:/ ’Er floch zägleiche/ Und auch untrewleiche/ Von dem werden von Tyrlant:/ Da von
KLD:UvL 38: 5, 2 muoz ab kosten sêre./ //Manlîch herze vindet man bî schilde:/ zeglîch muot muoz sîn dem schilde wilde./ gein wîben valsch der
KvHeimUrst 111 rede mêre?/ si nement uns guot und êre.’/ ‘Tuot sô zägelîchen niht!/ swaz geschehen sol, daz geschiht,’/ sprach Cayfas der wîse;/
NibB 1583,3 $s deheinen zagen hân,/ der uns entrinnen welle $s durch zägelîche nôt,/ der muoz an disem wâge $s doch lîden schamelîchen
NibB 2026,2 sprach der spileman./ »ine gesach nie helde mêre $s sô zägelîchen stân,/ dâ man hôrte bieten $s alsô hôhen solt./ jâne
NibB 2027,3 der grœzesten nôt,/ der sihe ich hie manigen $s vil zagelîche stân,/ unde wellent doch sîn küene: $s si müezens immer
Rol 4318 swertes slác/ ersach uon unser nehainem./ ich ne wil so zagelichen nicht hinne scaiden:/ ich uersůche mich ê,/ swiz uber mich
SAlex 3063 scande,/ di dîne vîande/ dir tûn allir tagelîche./ du sûmes zagelîche./ dir sint di burge und daz lant/ beroubit unde verbrant/
SüklV 766 den hunt verwazen./ so muos er mir die straze/ rumen zagelichen/ unde allenthalben intwichen./ //Nu so getane chamfwat,/ herre, niemen nehat/
UvZLanz 3736 sich unser helt guot,/ sô die andern ûf stuonden./ den zagelîche tuonden/ den vie Mâbûʒ bî der hant/ unde zeiget im
Wh 67, 2 dîn/ //[G]edient, daz sî der sêle leit,/ und ob ich zagelîchen streit.’/ waz möhte der marcrâve tuon,/ dô der junge, sîner
Wh 273,14 den kranech wol, würf ich in dar:/ erne ist niht zegelîch gevar.’/ ‘herre’, sprach dô Rennewart,/ ‘im belîbet mîn dienst ungespart,/
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