Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
zagelich Adj. (13 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| Er sol ez niht verwinde1n/ In mime kvnicriche,/ Swer so zegeliche/ Disen strit schuhit/ Oder hinnen fluhet."/ Vnder des gesach er | |
| sagte das/ Er war ain rechtes schanden vas:/ ’Er floch zägleiche/ Und auch untrewleiche/ Von dem werden von Tyrlant:/ Da von | |
| muoz ab kosten sêre./ //Manlîch herze vindet man bî schilde:/ zeglîch muot muoz sîn dem schilde wilde./ gein wîben valsch der | |
| rede mêre?/ si nement uns guot und êre.’/ ‘Tuot sô zägelîchen niht!/ swaz geschehen sol, daz geschiht,’/ sprach Cayfas der wîse;/ | |
| $s deheinen zagen hân,/ der uns entrinnen welle $s durch zägelîche nôt,/ der muoz an disem wâge $s doch lîden schamelîchen | |
| sprach der spileman./ »ine gesach nie helde mêre $s sô zägelîchen stân,/ dâ man hôrte bieten $s alsô hôhen solt./ jâne | |
| der grœzesten nôt,/ der sihe ich hie manigen $s vil zagelîche stân,/ unde wellent doch sîn küene: $s si müezens immer | |
| swertes slác/ ersach uon unser nehainem./ ich ne wil so zagelichen nicht hinne scaiden:/ ich uersůche mich ê,/ swiz uber mich | |
| scande,/ di dîne vîande/ dir tûn allir tagelîche./ du sûmes zagelîche./ dir sint di burge und daz lant/ beroubit unde verbrant/ | |
| den hunt verwazen./ so muos er mir die straze/ rumen zagelichen/ unde allenthalben intwichen./ //Nu so getane chamfwat,/ herre, niemen nehat/ | |
| sich unser helt guot,/ sô die andern ûf stuonden./ den zagelîche tuonden/ den vie Mâbûʒ bî der hant/ unde zeiget im | |
| dîn/ //[G]edient, daz sî der sêle leit,/ und ob ich zagelîchen streit.’/ waz möhte der marcrâve tuon,/ dô der junge, sîner | |
| den kranech wol, würf ich in dar:/ erne ist niht zegelîch gevar.’/ ‘herre’, sprach dô Rennewart,/ ‘im belîbet mîn dienst ungespart,/ |