Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
zimieren swV. (46 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| die botschaft vernâmen./ sie begunden ir lîp zieren,/ strîchen und zimieren/ und kleiden mit gewande./ die herren von dem lande/ muosen | |
| was, als ez solde,/ Vo1n silber vn2de von golde/ Wol gezimieret./ Sie quame1n gelasieret/ Al mitte1n vf den kreiz./ Ioste, pointe, | |
| Da er mite strite1n wolde,/ Gepriset vn2de gezieret/ Vn2de so gezmieret,/ Daz allez daz dar abe sprach,/ Swaz in mit den | |
| daz er in von dem lîbe schiet./ sîn houbet daz zimieret was/ viel nider ûf daz grüene gras/ und zuo des | |
| gelîch./ ___man fuort ouch starkiu sper dâ bî./ wie er gezimieret sî?/ sîn ors von îser truoc ein dach:/ daz was | |
| im nâch genuoc./ ein strûz er ûf dem helme truoc:/ gezimieret was der man,/ als ich dâ von ze sagenne hân,/ | |
| Drî härmîn anker lieht gemâl/ ûf ieslîchen zindâl."/ //___"ist er gezimieret hie?/ âvoy sô sol man schouwen wie/ sîn lîp den | |
| grôz, niht ze kleine:/ daz was iedoch ein swærer last./ gezimieret wart der gast./ ___wie sîn schilt gehêret sî?/ mit golde | |
| der künec von Gascône truoc/ ûfme schilt, ein rîter kluoc./ gezimieret was sîn lîp/ sô wol geprüeven kunnen wîp./ er nam | |
| twanc diu minne dar,/ manegen schilt wol gevar,/ und manegen gezimierten helm:/ des dach was worden dâ der melm./ daz velt | |
| ein wunder an im birt./ ___Dô kom geleischieret/ und wol gezimieret/ ein ritter, dem was harte gâch./ er reit in strîteclîchen | |
| helt was gein prîse snel./ sus fuor der fürste rîche,/ gezimiert wünneclîche./ ___Aller manne schœne ein bluomen kranz,/ den vrâgte Karnahkarnanz/ | |
| gehiure./ undr einen gürtel tiure/ wart er gefischieret,/ und wol gezimieret/ mit einem tiuren fürspan./ sîn munt dâ bî vor rœte | |
| schilt gar verhouwen/ in dienste des knappen frouwen./ //Dâ hielt gezimiert ein degn,/ als er tjostierns wolde pflegn/ gevart, mit ûf | |
| och dâ hin zim gedâht./ ___Gâwân sach geflôrieret/ unt wol gezimieret/ von rîcher koste helme vil./ si fuorten gein ir nîtspil/ | |
| die tanzten unde sungen./ //___Dô was mîn hêr Gâwân/ sô gezimiert ein man,/ daz ez si lêrte riuwe:/ wan si heten | |
| frouwe clâr,/ man und ors gewâpent gar,/ unt der helm gezimieret./ si kômen geheistieret/ durch die passâschen ûf den plân./ nâch | |
| dem werden man./ mit freuden er leischierte:/ der kranz in zimierte:/ er wolt daz ors niht ûf enthabn,/ mit sporn treib | |
| maneger schar./ man sach dâ frouwen wol gevar,/ und manegen gezimierten man,/ daz nie dechein her mêr gewan/ solher zimierde wunder./ | |
| allez meistec wîp,/ dâ mite der heiden sînen lîp/ kostlîche zimierte./ diu minne condwierte/ in sîn manlîch herze hôhen muot,/ als | |
| truoc covertiure./ der ungetoufte gehiure/ ranc nâch wîbe lône:/ des zimiert er sich sus schône./ sîn hôhez herze in des betwanc,/ | |
| reit schouwen dar:/ si nâmen der templeise war./ die wâren gezimieret/ unt wol zerhurtieret/ ir schilt mit tjosten sêr durch_riten,/ dar | |
| man aine banier stan,/ Vil rich und wolgetan,/ Und ainen ziemierten heln./ Uf gruͤnem grase sunder meln/ Hate er geherberget da/ | |
| ein swan,/ den besten, den ie man getruoc./ er wart gezimiert genuoc/ harte hübschlîche./ sîn wâfenroc was rîche/ von kleinen goltschellen./ | |
| sper/ iu selben kumberlîche./ iwer wâfenroc ist rîche/ und wol gezimieret./ ir sint geparelieret/ als ein rehter wîgant./ swelch frowe iuch | |
| im gezam:/ den schilt er ze halse nam/ und ein gezimieret sper./ Diepalt brâhte ouch einʒ dâ her:/ daʒ enpfie sîn | |
| und Lanzelet ein ander an,/ zwêne kreftige man:/ die muosen gezimieret sîn,/ daʒ cristen man noch sarrazîn/ nie sölhes niht gesâhen./ | |
| jâmer wart beklagt/ von den gotes soldieren./ sold ich si zimieren/ von rîcher kost, als sie riten,/ die mit den getouften | |
| in het durh sippe minne/ Gyburc diu küneginne/ ouch wol gezimieret./ si kômen gehurtieret,/ mit snellem poynder dar getriben./ ob diu | |
| schar:/ manec swarzer môr, doch lieht gevar,/ die sich wol zimierten/ ê daz si pungierten./ der künec Margot von Pozzidant:/ Orkeise | |
| prîs und durh ir guft/ wâren baz geflôrieret/ und alsô gezimieret/ daz es diu minne hête prîs./ sold ich gar in | |
| die wîter ringe pflâgen./ zuo den loyschierte/ manec vürste, der zimierte/ mit hôher koste sînen lîp,/ ich wæne dâ heime durh | |
| tôtbæren strît/ iuwer muot die volge gît/ daz ir iuch zimieret alsô.’/ der marhgrâve saget im rehte dô:/ ‘swaz ich zimierde | |
| hôhe werdekeit./ ouwê daz ich im niht entreit,/ dô der gezimierte/ mich vil gehardierte./ mîn tjost was im doch unbekant,/ unz | |
| schîn./ von Orast Gentesîn/ hete in diu minne her gesant:/ gezimiert man in tôten vant./ von Boctâne der künic Thalimôn/ sol | |
| storjen grôz./ er sach vil swerte blicken blôz;/ und manegen gezimierten helm/ sach er glesten durh den melm;/ manec banier, wol | |
| zuo komen./ in mîner jugent kund ich den lîp/ wol zimieren durh diu wîp:/ daz erteil ich noch den jungen./ dô | |
| und die der künec Fausabrê/ brâhte ûz Alamansurâ:/ die wâren gezimieret noch aldâ,/ si kunden rîterschaft wol tuon./ und die der | |
| der wârheite jehen,/ sône hân ich ninder gesehen/ sô manegen gezimierten man/ sô guote rîterschaft getân./ war umbe solt ich des | |
| dem strîte töuten!/ wie si den orsen streuten/ mit manegem gezimiertem man!/ diu wærens dâ heime wol erlân:/ dâ sint diu | |
| bezzerte die reise./ daz was Margot von Pozzidant,/ den man gezimieret vant/ eine jumenten rîten,/ dar ûf er wolde strîten,/ mit | |
| ecken sô ze rûme,/ daz si sich samelierten./ die wol gezimierten/ ir brücke wâren über bluotes vurt,/ etslîcher ûz Terramêrs geburt./ | |
| boume, zwî und ir este/ mit koste geflôrieret./ dâ kom gezimieret/ manec Sarrazîn durh wîbe lôn/ gein des sune von Narbôn | |
| lobe,/ und dem daz uns hôhe ist obe!/ swâ die gezimierten/ ûf in punierten,/ ungezalt valt er se nider./ ez wart | |
| bart was grâwer danne der tuft,/ des alten künec Purrel./ gezimiert manec rîter snel/ geschart mit sînen sünen zuo riten./ si | |
| âne sper,/ wan die durh der minne ger/ dâ wol gezimieret riten./ etslîcher hât noch dâ gebiten,/ wie sîn vrouwe künne |