Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
zornlich Adj. (30 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lip da vurlorn."/ Priamo wart die rede zorn./ Er sprach zornliche:/ "Ich sage vch werliche:/ Ich gedencke mir leide,/ Her antenor, | |
| vnd baz./ Ir iegelicher vur|gaz/ Durch die gute1n spise/ Der zornlicher wise./ Do diz geschach, vnder des/ Bereitte sich anchilles/ Vn2de | |
| sie vollen erhabe1n./ Hector begonde ouch zv drabe1n./ Sie rite1n zornlich/ Beide wol gliche./ Mit menlicher crefte/ Zv|brache1n sie die schefte./ | |
| sie polixenam/ Im gelobet hete:/ "Achilles ist vnstete",/ Sprach er zornliche./ "So mir got der riche,/ Sin gelubede ist ein wint./ | |
| künec Artûs./ sus schiet er ûz sînem hûs/ vil harte zornlichen dan./ er sprach ‘ez ist vil manec man/ an disem | |
| hant ir diß gethan das ir von uwerm eßsen als zornlich sint gegangen an also hoher nacht als hint ist? Nu | |
| ein fuer under synen augen und besah die jungfrauwe sere zornlich. ‘Herre’, sprach er, ‘die jungfrauw hat yren willen gesprochen, sie | |
| mich das sin! Do roͮfte er sin hoͮbet und sprang zornelichen hine. <KAP><N>VIII</N>. Wie ein mensche got sůche</KAP> Als got dem | |
| Kriemhilde wolden sîn./ do gewan dar umbe Hagene $s ein zornlîchez leben;/ er sprach: »jane mac uns Gunther $s ze werlde | |
| mir, ob irs ruochet,/ durh waz man iuch sô suochet/ zornlîche mit gewalt./ ir habet sô manegen degen balt:/ mich müet | |
| rîche/ fuor ungeselleclîche:/ zuo Gâwân si kom geriten/ mit alsô zornlîchen siten,/ daz ich michs wênec trôste/ daz si mich von | |
| einen trit,/ als ob er wolde entwîchen,/ und sprach doch zornlîchen/ "irn durfet mich entsitzen niht:/ ich füege ab wol daz | |
| wert/ wider in die scheiden./ dâ wart von in beiden/ zornlîcher haz vermiten/ unt geselleclîche dan geriten./ ___ê si zArtûse wâren | |
| uppickeit niht hant entzogen./ Har der augbrawen dicke,/ Die hant zornlich geschicke. / Augbrawen, die sich rurent,/ Sweren mut bie in | |
| ze gaehe mit der rede,/ unde Růlant min neue,/ mit zornlichen worten./ daz ist mir ze uorchten:/ si stoerent groze ere./ | |
| girrest Karlen minen herren/ niemir in$/ sinem riche.’/ uil harte zornliche/ Roͮlant an den chunc dranc;/ da wart ain michel chlanc/ | |
| da ware unzalhaft menige./ der chunc begunde ze$/ redene/ harte zornlichen:/ ‘Karl hat mir in minem riche/ gemachet ain michelen werren./ | |
| werdeste und der hêrste/ in mînem künicrîche,"/ sprach dô vil zornlîche/ Avenier der rîche heiden;/ "daz solt dû mir bescheiden."/ er | |
| wîhen dâ mite./ //Dô der vürste sie gesach,/ sîn munt zornlîche sprach:/ "saget an diu rehten mære,/ wâ ist der trügenære,/ | |
| komen/ und hæte sich iu niht benomen."/ //Dô sach vil zornlîchen an/ Arachîs den guoten man./ er sprach: "nû zeiget balde!/ | |
| Aveniere bringen./ dô sie der vür in komen sach,/ vil zornlîche er zuozin sprach:/ "ir trügenære, saget an,/ wâ ist der | |
| walten ûf den wân,"/ sprach Avenier, der rîche,/ mit schimphe zornlîche./ //Schiere wart daz mære breit:/ in daz rîche wart geseit,/ | |
| wir mit disen sachen/ mugen senfter machen/ gên uns ir zornlîchen muot./ ich hân doch êre unde guot/ von in und | |
| grisgramen began./ von zorne wart er missevar:/ er sach vil zornlîche dar./ mit grimme er zürnende sprach:/ "diz grôze leit, diz | |
| dem edeln knappen dâ:/ des verdrôz den künic sâ./ vil zornlîche er ûf spranc,/ des kindes rede in zornes twanc./ er | |
| niht ergan,/ Si waren hin von in geritten/ Gar mit zornlichen sitten,/ Und was der vride ze ende komen/ Der von | |
| brieb quam/ und er in gelas,/ alse dâ gescriben was,/ zornlîche er ûf fûr./ bi sîneme rîche er swôr:/ ‘iz werde | |
| gemeinlichen, $t ſo der grimme rihtare an der iungeſten urteile zornlichen $t chumet. Die goͮten erſtent ze deme ewigen lebenne, die | |
| und sîne schande./ daʒ er ân erbermde fuor,/ swenne er zornlîche swuor./ die andern swigen alle./ in disem zornschalle/ und mit | |
| besten sarwât,/ die dehein ritter ie gewan,/ die leit er zornlîchen an,/ wan sîn herzen sêr was starc./ innân des was ouch |