Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
brâten stV. (112 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ezzen in kaldem wetere vnd heizzet Swallenberges salse. 50. Von gebratem. Man sol ein hůn braten vnd roͤste ein vͤmme sniten von | |
| heizzet Swallenberges salse. 50. Von gebratem. Man sol ein hůn braten vnd roͤste ein vͤmme sniten von semeln vnd backe diz rot | |
| bizzen als zvͦ einem brot můse, zvͤ lide daz hůn clein vnd brat sehs birn, mache ein condimoͤnte von wine vnd von honige, | |
| gibz hin. (51.) Ein gůt spise. Man sol ein hůn braten mit spec gewuͤlt. vnd snit denne aht sniten arme$/ rittere$(+arm) | |
| machen wil, der hacke petersylien vnd salbey glich vil vnd brate sie in butern vnd tuͤftele eyer weich vnd menge daz | |
| viertels als vil huͤner drunder gestrauwet, sie sint gesoten oder gebraten. daz mache allez vf ein blat von teyge vnd schuͤz | |
| Ein gůt geriht. Einen ohsen spec gemaht von eime kalbe gebroten vnd wol gesoten, $t geslagen daz gebrete an ein ander vnd | |
| dem Rine,/ Ouch anderswa in landen,/ Von der uncristen handen/ Gebraten, geschindet vort,/ Enthoubtit, wie sie irmort/ Wurden durch Gotis namen./ | |
| wan si hêt got berâten;/ si hiezen in sieden und brâten./ alsô diu spîs bereitt wart,/ dô wart niht lenger gespart,/ | |
| __Die spilliut wurden dâ berâten./ man sach dâ sieden unde brâten/ in tûsent kuchen unde mêr./ daz schuof der künic alsô | |
| under in ein man grîs./ ‘heizt die spîs sieden und brâten,/ sô mac daz abgot uns berâten.’/ si wârn vrô und | |
| wârn verdaht die tische./ hüener, hasen, vische,/ rephüener gesoten und gebrâten,/ dâ mit wârn die tisch berâten./ semel wîz sam diu | |
| getete die mandâte $s sô was daz ezzen gesoten jouch gebrâten./ /Dô si begunden ezzen $s ich weiz si frâgeten/ wâ | |
| dûhte./ /Wole inphieng er die boten, $s gab in gnuoch gebrâten jouch gesoten./ er tet in luste vile $s mit wîne | |
| bette lac,/ Vo1n mi1nne1n hette er sulche not:/ Sin herze brit vn2de sot,/ Als ez dann gerne tut,/ So des iunge1n | |
| Daz er vf dem flelde bleip./ Do sie danne1n schiede1n,/ Brate1n vn2de sieden/ Priamvs harte vil hiez./ Den frowe1n er bereite1n | |
| an den galgen uf het/ [119#’v#’b] Und sie sudet und bretet/ Und manigerwis vorretet,/ So sit dan gewere,/ Mine predigere,/ So | |
| deheines./ eiere unde chæse netuont si da $s gesoten noch gebraten,/ got, du maht in ane dei $s elliu sus wole | |
| al,/ des schôz in vil dâ Kurvenal;/ schône er ez briet unde sôt/ und lôste sie von hungers nôt/ und gap | |
| speyse:/ Ainen gantzen schaf pauch/ Isset er in seinen slauch;/ Ain geprattne gans/ Slickt er in seinen grans;/ Vier hennen zu ainem | |
| ainen rock und ain curseyt./ Er schoß vogelein, di er priet,/ (Als in Got ir beriet,/ Er ließ dar naher seusen)/ | |
| genug/ (Er was zu solcher weyse klug),/ Di aß er gepraten./ In dauchte er war peratten./ Das edel tier pracht im | |
| sein:/ Sichst du das wilde schwein?/ Deß sullen wir genug pratten:/ Wir werden wol peratten.’/ Sy machten und prieten genug:/ Der | |
| trinchinne nivn tage. Aftir diſime tranche. ſo gip ime tageliche gebratenv aiger ze ezzinne. vil heizv. So dv geſeheſt daz ez | |
| noch salz:/ sîn salse was diu hungers nôt,/ diuz im briet unde sôt/ daz ez ein süeziu spîse was,/ und wol | |
| gienc ouch diu naht an./ er schurft ein viur und briet daz/ und âz diz ungesalzen maz/ âne brôt und âne | |
| gewesen, er hett yn gancz mit einander in dem fuer gebraten. Da wart zuhant groß gerúffe, und kamen zuhant zugelauffen und | |
| ist: hetten sie dusent marck, sie geben sie, das sie gebraden oder gesotten weren. Ir solt sie uß uwerm huß thun | |
| libe irscheiden si./ unde dv, herre sancte Laurenti,/ dv wurde gebraten ufe deme roste,/ cvm uns armen zu troste/ mit der | |
| olei, das ist gůt zu vil dinges. // Lylien wůrzeln gebraten in der aschen unde mit rosenolei gestosen, hilfet zu dem | |
| unde nemeliche di wunden an dez mannez cleinote. Der samen gebraten unde gerochen vertribet den ieschin. Di wurzele gestossen unde uffe | |
| liden manch ungemach!/ si sach si villen, si sach si braden,/ si sach in diͤ heidnen we geraden,/ si sach si | |
| und hatten des túvels gelichnisse an in. Si sutten und brieten mit einander. Sie schrúwen und hatten unzallich jamer umb ires | |
| sich mit den selen underschlan und wie si siedent und bratent und wie si swimment und wattent in dem stanke und | |
| ris/ gestoßen wart an einen spieß,/ zu Rome man in braten sach./ der senat und der hunger des betwungen/ den vater, | |
| dorfte in niht mêr spîse holn:/ dane was gesoten noch gebrâten,/ unt ir küchen unberâten./ Parzivâl mit sinne,/ durch die getriwe | |
| ir clâren henden./ dô sprach si "ir sult senden/ dirre gebrâten vogel einen/ (wan si hât enkeinen),/ hêrre, mîner muoter dar."/ | |
| nam sîns antlützes war,/ dâ si sâzen bî ein_ander./ zwêne gebrâten gâlander,/ mit wîn ein glesîn barel/ unt zwei blankiu wastel/ | |
| der ſpricht: ‘Herre, ich bin geſchvnden durch dich, ich bin gebraten vnd geroſtet durch dich’ etc. – wie ſteſt dv denne | |
| im aber gereit./ Reinhart was wol beraten,/ da hatte er gebraten/ Ele, die smacket Ysengrin./ er dahte: «aha, ditz mac vil | |
| ez gegeben hât/ ze helflîchem râte,/ daz ez siede unde brâte/ den liuten rehte ir spîse. –/ die tumben sint unwîse/ | |
| lip. Vleisch gerost in ezzige ist gut deme kaldin magin. Gebratin $t uleisch an deme spizze deuwet sich mulich. //Ungesalcene uische | |
| uallinde leit. Nim eines eberes herce. vnde sine lebere. vnde brat di uf eime roste sere. also daz iz wider asche | |
| vnde stoz dar in langen pfeffer der zu riben si. vnde brat si an eime spizze. Daz erste daz da uz trufet | |
| laz uarn. wan daz ist blut. vnde la di leber braten. vorbaz. vnde daz si rechte zu ezzene si. vnde doch | |
| pfirchin saf. vn la daz in di oren. //Nim einen gebraten apfel also heiz. vnde snit in mitten in zwei. vnde | |
| im sirop uon rosen. Gip zu ezzene gebetiz brot mit gebraten mandilkernin. Habe he daz biuer nicht so gip im hunre | |
| puluer dar under. vnde vulle da mite ein gans. vnde brate di. swaz uz ir rinne da mische wachs under. vnde | |
| die mit er inne willet:/ er pinet und villet,/ er pratet und súdet,/ lait marter úber gúdet,/ so krotten, natran, slangen/ | |
| ich bin der/ dem dus hast wol erbotten,/ du hast gepraten und gesotten/ visch, vlaisch, wild und zam,/ blamanschier, den du | |
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