Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

riuwiclîche Adv. (22 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Brun 11596 meister,/ der ist ouch Prosper geheizen./ her sprichet: wer hie ruwiclichen bichtet/ und sin ding zu gote berichtet,/ den vluhet dort
GTroj 11250 do dü küngin/ Grüssen do den jungen man/ Mitt wortten rüwenklich began ./ Er schwaig und antwurtt nichtt./ [193#’r] Dü mütter
KvWTroj 13306 ungeschiht,/ man muoʒ iht anders tuon dar zuo./ daʒ ieman riuweclichen tuo,/ daʒ lânt verboten werden./ jô zimt eʒ wol ûf
KvWTroj 18857 daʒ ich Helênen meinte./ mîn wange ich under leinte/ vil riuweclîche mit der hant,/ ûf trûren was mîn sin gewant/ und
Seuse 116,17 gewan von gote gnad zů im und bihtet im als ruͤweklich, daz sú baide wurden weinende. Der starb kurzlich dur na
SHort 1179 land varen/ und lan Marien Got bewarn.’/ do er so rúwenclich gesas/ und maniger lay sich vermaz/ mit haissen trehen, suftzen
SHort 3889 dik dinen zorn/ verschuldet han und dich verlorn,/ und brich rúweclich ze dir/ sam er: ‘Got, wis gn#;eadig mir!’/ __Swenn ich
SHort 3901 so besessen/ daz si din hat vergessen./ diss ich dir rúwenclich klag/ und man dich, herre, diner sag/ daz du nit
SHort 4157 gelogen./ in sorgen er besovet./ zerstrobelt und zeroufet/ dort ainig rúwenclichen saz,/ von frost swarz, von hunger was/ er dúrr, blaich,
SHort 7983 er si wolt grúessen,/ daz si ze sinen fúessen/ sich rúwenclich nider lie/ und so vil jamers do begie/ daz ir
SHort 8160 mit ir form zierte,/ in bůswirdiger andaht/ si do vil rúwenclich enpflaht/ und von dem hopt nuste,/ uf daz sie ab
SHort 8509 intot súnden sint,/ wol haissent arm und blint./ dez schrien rúwenclich/ Jesum an steteclich./ swie vil wir súnd hant getan,/ er
WernhMl 180 Joachim, und dænnen gieng/ Mit grossem laid mænigvalt,/ Trurig und rúweklich gestalt./ Sin frowe oͮch balde erkante das/ Wie ir man
WernhMl 209 den lúten verre./ Mit in fůr och der herre/ Inlaide rúweklich/ Und lepte trureklich/ Mit wachende, vastende und gebett,/ Das er
WernhMl 3879 al von siner vart/ Das husgesinde trurig wart/ Und giengent rúweklich mit in/ Und wisden sú die wege hin./ Och battend
WernhMl 8999 sin hercze laides vol,/ Sin schulde erkante er wol:/ Vil rúweklich schiet er von dan./ Súnfczen, wainen er began/ Vil bitterlich
WernhMl 10049 dú schar;/ Des wart si leidig sunderbar/ Und stůnt vil rúweklich also/ Súnfczen, schnopzen, wainen do/ Ingrossem laide bitterlich,/ Ir not
WernhMl 10285 Und och schrigen, wainen, klagen,/ Jamers not mit laide sagen/ Rúweklich inmæniger wise/ Mit aller macht unlise:/ Das wart da klæglichen
WernhMl 10579 fúrchtest du nút dar umb Got?’/ Ze Ihesu sprach er rúweklich:/ ‘Herre, so du komest indin rich,/ So gedenke och min/
WernhMl 10890 wil ich jechen./ Das wissent baide jung und alt,/ Vil rúweklich ist es gestalt,/ Vil mænig wainen da beschicht/ Von mænigem
WernhMl 11550 in zehelfe doͤchte,/ Und stůnt raichen úbersich/ Mit den henden rúweklich./ Fúnfczehen fuͤsse hoch das crúce was/ %/Uber sich uf: umb
WernhMl 13681 inneklich dú Gottes schar/ Mit laide wart betruͤbet gar/ Und rúweklich gebaren/ Vor allen die da waren:/ Mit klag, mit lob
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