Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
nider Adv., Präp (16 Belege) Lexer Findeb.
| und waren wol gewapent sider/ von houpte uf den vuz nider,/ di gingen daz bette al umme/ di richte und di | |
| ja loufen si vor und wider/ den hemel uf und nider/ und bliben nimer stete,/ durch daz heizen si planeten./ ja | |
| ûfwert got aneschouwet, niht daz sîn, daz er hinder im, nider im, bî im weiz. Daz ist volliu und eigeniu dêmüeticheit; | |
| der Tyrlander/ Hin komen were./ Sy luegten vast auf und nyder./ Zehant liez er sich sehen wider./ Den köcher nam er | |
| erde mohte erkrachen/ Von den jemerlichen sachen./ Ir clage ist nider und ho,/ Ir geschreie ist also:/ ’Maria, muͤter und magt,/ | |
| scharpfen sporn/ behendeclîche ruorte/ und beide schenkel fuorte/ ûf unde nider als si flügen./ wie sîne blanken hende bügen/ diu sper | |
| er fuorte schenkel unde bein/ bî sînem rosse ûf unde nider,/ als ob si wæren wol gevider/ und als ein valke | |
| dem slâfe mich./ dô vielen hin ze tal/ ir trehene nider sich./ Iedoch getrôste ich sie,/ daz sî ir weinen lie/ | |
| dem hove gênt,/ die uns mîn bruoder Gunther $s sendet nider den Rîn!«/ dô sprach der starke Sîfrit: $s »die suln | |
| strâze $s in daz Ôsterlant/ gegen Mûtâren $s die Tuonouwe nider./ dâ wart vil wol gedienet $s der rîchen küneginne sider./ | |
| wurden vereint/ die herren under in alsô,/ ez gie in nider oder hô,/ daz si niht beliben,/ wand der kunic het | |
| unde her/ beidú fúr unde widir/ die leitir uf unde nidir/ gan: diz was Gotis gebot./ ze obirst an der leitirn | |
| im sagte,/ wand Got hat in ze kúnege irkorn,/ swie nidir er duhte sih geborn,/ ubir die israhelschin diet./ als er | |
| lang gemůg:/ Vil nach inainer spangen fůg/ Von dem kinne nidersich/ Bart und har erwundent glich/ Vil nach inainer lenge./ Er | |
| schimphes spil,/ Umb in allenthalben vil,/ Loͮffen geswinde uf und nider,/ Har und dar und aber wider./ Och wurdent sú anander | |
| und wusten,/ Und lúffent aber vechte wider,/ Gezogenlich uf und nider:/ Also wart ir froͤden spil/ Inmænigerhande wise vil,/ Des wol |