Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
admirât stM. (19 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| si riefen zallen stunden:/ ‘Roͮlant hat uns uber wunden!/ owi chunc Admirate,/ chomestu nu drate/ ze$/ schirmen diniu riche,/ so tetestu herliche!’/ | |
| swa din wille hín sí,/ dar bewise in drate./ Paligan adm#4+i#4-rate/ ist also uz chom(en):/ die chůninge habent ím gesworen,/ er | |
| herzesêr./ der begunde al die sîne manen./ wol truoc des admirâtes vanen/ von Salenîe Ektor./ Poydjus sach ê dâ vor/ daz | |
| soldier./ //[S]wer den keiserlîchen namen hât,/ den die heiden nennent admirât,/ derst ouch vogt ze Baldac./ Terramêr der beider pflac,/ er | |
| ze Baldac./ Terramêr der beider pflac,/ er was vogt und admirât./ seht waz man rœmischem keiser lât/ ze Rôme an rœmischer | |
| getân,/ sô wære dâ pfandes mêr verlân./ //Hin vlôch der admirât/ (des was et dô dehein ander rât)/ ûf sînem orse | |
| manc eskelîr, der ungewent/ was daz er vliehen solte./ der admirât nu dolte/ von den rœmischen vürsten schande./ sîne künege ûz | |
| segel ûf gezogen./ sîner manheit was unbetrogen/ al der heiden admirât,/ der werlîche gekêret hât/ vor sîner schiffunge an dem mer./ | |
| marcrâve nû des niht lât./ ern dringe et gein dem admirât:/ daz riet sîns herzen gebot./ nû sach er Kâhûnen den | |
| erklungen./ vil künege ûz der heiden her/ wâren vor ir admirât ze wer,/ etslîch sîn kint und manec sîn mâc./ hie | |
| iuch zeim ende bringen/ und die nennen sunderlingen./ wan der admirât wart sêre wunt/ geleit ûf sînen tragamunt,/ der niemêr schunphentiur | |
| zolle./ ir werder got Apolle,/ wolt er zürnen und ir admirât,/ des heten dise guoten rât,/ swenne si ir hulde enbæren,/ | |
| gotes hantgetât,/ zwuo und sibenzec sprâche, die er hât./ der admirât Terramêr/ mit manegem rîchem künege hêr/ wolte bringen al die | |
| ellenthafter slac:/ ouwê daz ich niht tôt belac/ von des admirâtes handen!/ dô der keiser Ruolanden/ verlôs vor Marsiljen her,/ und | |
| du weist wol, über sehs jâr/ sprach al der heiden admirât/ sîne samnunge, diu nû hât/ unser verh hie niht gespart./ | |
| dem wal,/ si wâren ergriffen an dem mer/ bî ir admirâtes wer./ mit zuht des marcrâven munt/ sprach ‘mir ist ein | |
| baz gewert,/ des wære der heiden mêr ernert,/ und der admirât sô hinnen kumen,/ daz im niht prîses wære genumen.’/ //[D]er | |
| von wem diu koste wære./ des jach er ûf den admirât./ mîn van ez dâ beschirmet hât:/ den hiez ich stôzen | |
| genesen,/ swenne ze Baldac wolte wesen/ bî dem bâruc der admirât,/ der mich nû hie gesuochet hât./ ich bevilh iuch, künec |