Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
dürnîn Adj. (21 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| si hiezen den wisen $s villen mit den risen,/ mit durninen besemen $s sluogen sie den gotesun./ Ingressus Pylatus, $s den | |
| $s die truog er vil scone./ vil wasse was si durnin, $s durch unsich laid iz min trahtin./ vil harte si | |
| steunder bart,/ Sol man das haupt dein/ Mit einer chron durnein/ Zerzerren durch meinen willen/ Und mit geisel villen/ Und dich | |
| der meiſter: Jn der dritten wile wart unſerme herren die durnine $t crone uf geſeʒʒet vnde wart uon den iuden mit | |
| Oben uf dem boͮme des crúzes swebet die allerschoͤnestú, keyserlichú, dúrninú crone des riches. Die dorne sint gebluͤmet lylienwis, rosenvar, wunnenklich, | |
| für uns er es ließ zwicken zu dem stocke./ ein dürnin kron verschriet des küniges locke,/ da er hieng in der | |
| rîche bræhte in/ den sældenrîchen gewin,/ ich mein die krône durnîn,/ die ûf dem houbte sîn/ unser herre selbe truoc./ dô | |
| man dich hônte/ und in spotte krônte/ mit einer krôn durnîn./ nâch maniger hande pîn,/ den dû enphangen het,/ nâch der | |
| rîche gewan,/ daz wold er jô hân/ und die krône durnîn:/ des mohte dhein rât gesîn,/ er müest si dem rîche | |
| der kunic Albreht/ wol verdient den lôn./ swaz von der durnîn krôn,/ von den nageln und von dem sper/ got hât | |
| gewant und læiten im pfelle an, si satzten im ein duͤrnein chron auf sein haubt und gaben im in sein hant | |
| do si in an spiben sahen, do si sahen die duͤrnin chron auf sein haubt setzen, do si sahen das man | |
| bespiten, den si da mit geisel slugen, dem si die duͤrnein chron auf satzten, durch den si stachen, durch den leip | |
| //Er truoc durch uns vil hôhen pîn./ ein rûhe krône dürnîn/ sach man in uns ze sælden tragen./ dar nâch er | |
| henden geschlagen; du wurd also mit blůtigem antlit mit der durnin krone und mit dem pfellerlichen gewant zů den unmilten uss | |
| gotiſ wech chêrint.’ Die unſaligin $t chrontin ir herrn mit durninir chroni. Wir chrônin unſirn got mit unſ ſelbin, ôb wir | |
| kumet, uswendig oder inwendig. Búge din hofertig gemuͤte under sine dúrnin krone und volge dinem gekrúzigotten Gotte mit underworfenem gemuͤte in | |
| von Aaronis gerte,/ do die nuzze herte/ wuchsen ovf dem dornein zweie./ div maget sant Marie/ div wart bezaichent da mit,/ | |
| gebeine/ dar inne lît: si sint doch ganz./ der den dürnînen kranz/ ame kriuze ûf hete, den rûhen huot,/ durh si | |
| ne gehúget alliz ána der misteriorum íuveres redemptoris. $t unte der dúrnînon corônon. dîe ímo díu iudaica gens ûf sázta. díu sîn | |
| gens ûf sázta. díu sîn mûoter uuás secundum carnem. Dîe dúrnînon corônon dîe trûog ér gérno dúrh íuueren uuíllon. dáz ívuih |