Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ëbengelîch Adj. (15 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| der wahto alli ziht ſo deſ ſumirſ ſo deſ winters ebinglih im tac deſ herrin werde gapth niwa1n vo1n biſcih daz | |
| lît:/ het er gephlegen drîer rîche,/ im wirt der erden ebengelîche/ mit getäilet als einem durftigen./ ouch sehe wir sumlîch ligen/ | |
| der rede gesezzen,/ Wen ich habe sie gar durchmezzen/ Unde ebengliche gewegen./ Swa der sin waz so gelegen/ Daz ich nicht | |
| und eben rich,/ Ob sie sich uffe der erden/ Eben gliche wiz tuen werden’,/ Unde ist also gemeinet:/ Swelch mensche sich | |
| Jhesus der werde heilant/ Sitzt zu dez vater rehten hant/ Eben glich und eben her./ Nach der cristenheit ler/ Sol er kunftig werden/ | |
| was?/ zewâre sagen ich dir daz:/ wâren si ze himele ebengelîch und ebenhêre,/ sone maht daz niemer werden,/ daz sich diu | |
| vil grôz,/ daz ie was in des vater schôz,/ im ebenglîch gewaltic,/ mit dem er ist drîvaltic./ daz wort er uns | |
| armen zuo den rîchen;/ ez sol gelîch sîn unde reht,/ ebengelîch, in allen sleht./ wis worte und werke kiusche,/ mit wârheit | |
| in dem gedanke sîn/ gedæhte: "sol der vater mîn/ mir ebenglîche krône tragen,/ und er in alsô kurzen tagen/ sich durch | |
| roub gewnnin hat.’/ __ David der sellden riche/ teiltin eben geliche/ den roup als er wolte,/ und gebot das man das | |
| riche/ trůgin das in ebin rich/ niht mohte sin noh ebin glich/ von alder hohin richeit/ die der wunsh der erde | |
| Hivte wart geborn der kint allir manni ſûne dir hêriſte, ebinglich den engilin, ain ſcherige deſ heiligin Criſtiſ, ein vronir bote | |
| und ouch ze ringe,/ mit allem sînem dinge/ sînen gesellen ebengelîch,/ ebenziere und ebenrîch:/ ich meine aber an der wæte,/ die | |
| minnen muot,/ reht als daz schif âne anker tuot/ in ebengelîcher wîse./ diu gevüege Îsôt, diu wîse,/ diu junge süeze künigîn/ | |
| daz tet diu Trinitât!/ der sich einen selbe dritten hât/ ebengelîch unt ebenhêr/ sich, der enstirbet nimmer mêr/ durh man noch |