Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ëbenmâʒe stF. (22 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| jâ solden si sich von ir undertânen,/ als ich ein ebenmâzze wil fur ziehen,/ als der vihirt von den vihen/ unt | |
| daz dâ hin strîchet./ ’ich bin dem aschen gelîchet,/ ’mîn ebenmâzze ich mische/ ’ze dem aschen unt ze dem valwische’./ daz | |
| der enweiʒ ich entweder, von denen kan ich dir kein eben maʒe geben. Eʒ ſint ouch ʒwei iamer. Einer iſt der minre | |
| das sie allem dinge sin par/ ey nach der ebin maze machen./ halden und laissen kan virfachen/ das nommer eme wirt | |
| er und behalt si. unser herre der hat uns ein ebenmazz gegeben von dem ezzen, er git uns auch ein ebenmazze | |
| ebenmazz gegeben von dem ezzen, er git uns auch ein ebenmazze von dem gewæte. er spricht, war umb wir sorgen umb | |
| huop er sich/ vür sînen got an sîn gebet./ swaz ebenmâze er ie getet/ gegn der künftigen geschiht,/ sô bevant er | |
| er verderben/ und in dem wunsche ersterben.»/ Dô ich dis ebenmâze las,/ ich jach und gihe daz si was/ rehte gebenmâzet | |
| wil ich dir mîne kraft/ und mîne grôzen hêrschaft/ mit ebenmâze zeigen hie,/ daz soltû rehte merken wie/ mîn gewalt unzalhaft | |
| der dewederz mac ergân:/ ietwederz muoz in state stân./ //Die ebenmâze merke wol!/ niemen daz gelouben sol/ noch wænen daz es | |
| hât alher gesant,/ der dich die rede lêrte/ und die ebenmâze kêrte/ der worte an des sâmen sin,/ als ich von | |
| //Sie vreuten sich dâ durch den vunt./ uns tuot mit ebenmâze kunt/ diu gewære wârheit,/ daz grœzer vreude sî bereit/ ze | |
| welte üppekeit,/ der si alsô manege treit,/ noch ein ander ebenmâze/ und wie man sî sô lâze,/ daz man von ir | |
| der michels mêre,/ die widerstânt der lêre./ des merke ein ebenmâze:/ eine wolgebante strâze/ vert man vil baz die lenge,/ dan | |
| wirt/ und lîhte von ir tôt gelît./ diu rede ein ebenmâze gît/ der kleinen sünde. swer die hât,/ ob er sî | |
| wizzen wil,/ dâ krenkestû die witze dîn./ lâ dir ein ebenmâze sîn,/ daz ein tumbez vederspil/ hât rehter sinne alsô vil,/ | |
| ein berndiu witze. –/ des viures grôzer hitze/ kan niemen ebenmâze geben./ sîn hitze vuoret unser leben/ in manigerhande wîse:/ diu | |
| geschach in beiden./ dem kristen und dem heiden/ ist ze ebenmâze hie gegeben/ Dâvîdes unde Saules leben./ Dâvîde alhie gelîchet stât/ | |
| der selben vrist./ diu kestegunge ouch sus geschiht,/ als diu ebenmâze giht./ //Diu dritte kestegunge/ von gote ist ein manunge,/ die | |
| iu künden,/ wie diu vünfte ist getân,/ des wir guot ebenmâze hân./ //Swer mit ungelouben lebet/ und wider gotes willen strebet,/ | |
| niemin in diſem brôdim lebin lêbit, vnde gebin iv eine ebinmazze. Alſo dem, der da parůz gêt, der ſtoͮb clebt zvͦ | |
| vor,/ Duhten in cleine wegen enpor,/ In der er eben maze hete/ Den lůten in der werlde stete,/ Die man in |