Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

edelecheit stF. (96 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Brun 2123 bescheide ich, han ich gelucke./ daz golt hat an im edelkeit,/ schone und da bi werdekeit./ dese rede ich note vorbir:/
DvAPatern 57 chint svln billich nach dem vater gevahen, daz si sin edelcheit an sich also ziehen, daz dez vaters bilde chlarlichen an
GrRud A 5 in] nicht en liezen/ tun nicheine dorperich[eit]./ [michel] was sin edelicheit./ er was harte biderw[e./ der kunic] wisete daz gegen sidele/ eime
GTroj 3295 gast da von in fröden statt:/ Gütter will und wirttes edelkaitt/ Vil dike wirttschaft übertraitt./ Doch was hie selten misse mal:/
Kchr 4334 senâtus,/ daz er aine frowen von Rôme næme,/ diu sîner edelkait wol gezæme./ Ainer frowen er duo bat:/ wie schiere man
KLD:Kzl 1: 1,16 ir kleit:/ in tet sîn schame leide./ dâ huob sich edelkeit./ //Gewalt bî grôzem guote, liut bürge und dâ bî lant,/
KLD:Kzl 16:21, 2 gründe./ //Ein valke ûf eime stricke wart gevangen durch sîn edelkeit./ ein hûwe zuo dem neste hin/ ze sînen jungen quam./
KvWLd 18, 17 edeler tugent bî,/ sô mac ûzerwelt sîn adel werden./ ein edelkeit von tugenden unde ein edelkeit von künne,/ swer die bî einander
KvWLd 18, 17 ûzerwelt sîn adel werden./ ein edelkeit von tugenden unde ein edelkeit von künne,/ swer die bî einander treit/ âne wandels gunterfeit,/ der
KvWTurn 593 einer grâfschefte wielt,/ mit lobe sîne stat behielt/ und sîner edelkeite reht./ blanc unde rôt schâchzabeleht/ wart sîn glanzer schilt gesehen./
Lanc 95, 6 mal koniges kint, sither das ich yn geglichen mag mit edelkeit oder mit wirdikeit.’ Mit dem das Lancelot so wißlich sprach
Lanc 331, 8 bitten das sie mir gnad thú, und durch uwer selbes edelkeit!’ ‘Ich wils sere gern thun’, sprach myn herre Gawan und
Lanc 632, 3 im wiedder hettest gegeben durch din biederbekeit und durch din edelkeit das du mit diner biederbekeit gewůnnen hetest, das were dir
MarlbRh 14, 11 siͤt sin benedien,/ Jacob siͤt sin walgedien,/ Juda siͤt sin edelcheit,/ Joseph sins lives reinicheit,/ Moises godes heimlicheit./ David siͤt sine
MarlbRh 57, 25 dügen/ ind uns vind verwinnen mügen!/ //De vünfte chor, des edelcheit/ dis viͤr chore üvergeit,/ alein hat he der vürsten namen/
MarlbRh 57, 28 üvergeit,/ alein hat he der vürsten namen/ ind ouch diͤ edelcheit alsamen./ //He enis doch niͤt als edel als du,/ edel
MarlbRh 57, 34 sunes götlich art,/ de dich geedelt hat an ime,/ al edelcheit is wider in ein schime./ //Du bis vrowe, si sint
MarlbRh 59, 3 ind lichem uns$’ brüdegumen./ //Darümb is $’t recht, dat din edelcheit/ diͤ engelsche vürsten üvergeit,/ wand du has uns $’n himelschen
MarlbRh 59, 9 macht,/ sin mechtich bosheit is nider gelacht./ //Schöne můder vol edelcheide,/ din sün ind dine knecht geleide,/ diͤ wil wir leven
MarlbRh 117, 32 //De n#;iunde stein, de din gekleide/ ser ziͤrt bit siner edelcheide,/ is ein Smaragdus. he is so wert,/ dat alle werdcheit
Mechth 1: 6, 10 loben dich, herre, das du úns hast gehelget mit diner edelkeit./ Wir loben dich, herre, das du úns hast gewiset mit
Mechth 2: 8, 16 din rich.» Do neigete got sich unmassen sere nider sine edelkeit und sprach ein wort, das úns súndigen sere ze troste
Mechth 2: 14, 4 kumt von dem vleisch alleine, swinde gemuͤt kumt von der edelkeit der sele, egschberkeit $t vor der pine kumt von der
Mechth 2: 20, 25 siben cronen sint alle gezieret sunderlich mit dem schapel der edelkeit der luteren heren kúscheit. Alsust lobent si die nún koͤre
Mechth 2: 24, 84 in ir vindet, ie si sich #.[tieffer diemuͤtet von rehter edelkeiti der minne#.]. Swelch mensche alsust gebunden wirt mit der gruntruͤrunge
Mechth 2: 25, 7 diner manigvaltekeit!/ O du endelosú ere in der herschaft diner edelkeit!/ Wie we mir denne na dir si,/ als du wilt
Mechth 3: Reg. 29 von siner fúnver hande helfe us der pine und von edelkeit bredier orden <N>XVIII</N>. Von des ritters strite mit vollen wafenen wider
Mechth 3: 1, 28 herre, din ansehen erschlagen, wan du hast mich úber mine edelkeit al ze male erhaben.» Do knúwete si nider und dankete
Mechth 3: 1, 134 oͮch minnenklich ansehen also verre, als es in nach ir edelkeit mag geschehen; wan ie me man sich hie sattet mit
Mechth 3: 1, 167 die so rehte gegen miner sele offen stat, und von edelkeit der gnaden, die da lit an der rehten gottes gabe. Doch
Mechth 3: 17, 2 von siner fúnf hande helfe us der pine und von edelkeit predier ordens</KAP> In pinen han ich oͮch gesehen einen geistlichen man,
Mechth 3: 17, 18 viende, die dich solten pinegen?» Do antwúrte er: «Von der edelkeit mines ordens mohte mich nie kein túfel beruͤren. $t Ich
Mechth 4: Reg. 23 von der geburt und namen Jhesu_Christi und von des menschen edelkeit <N>XV</N>. Die rehte lutere minne hat vier ding. Gist du
Mechth 4: 12, 19 sele alleine von lebet. Sol ich getroͤstet werden nach miner edelkeit, so sol mich gottes aten in sich ziehen sunder arbeit,
Mechth 4: 12, 35 do wolte mich got alze sere troͤsten úber miner sele edelkeit. «Eya nein, lieber herre, hoͤhe mich nit so sere», sus
Mechth 4: 14, 2 geburt und von dem namen Jhesu_Christi und von des menschen edelkeit</KAP> Ich sach und sihe drie personen in der ewigen hoͤhi,
Mechth 4: 17, 8 die unnútze hofzuht und hette iemer vor den oͮgen die edellicheit irs herren und ir vroͮwen. Hie nach kam ein grosse
Mechth 4: 25, 7 sehent si nit vor, mere das wir wahsen an der edelkeit und dien an der klarheit und stigen uf an der
Mechth 5: 2, 24 das gottes geist in im #.[besclossen treit#.]. Das dritte: die edelkeit der pine machet úns wirdig, die gnade gottes ze enpfahende,
Mechth 5: 8, 13 es mir iemer gelich wesen an miner schoͤnin, an miner edelkeit, an miner richeit, umbevangen und durchgangen mit aller wollust in
Mechth 5: 16, 4 herzen und in aller bekantnisse miner sinnen und in aller edelkeit miner sele so konde ich es nie anders vinden, es
Mechth 5: 22, 36 sinne, wir moͤgen si anders nit vollebringen. Aber únser sele edelkeit, #.[die gibet úns mit rehter gottes suͤssekeit zů allen gůten dingen#.]
Mechth 5: 24, 59 grosse bekorunge enpfahet, der mag des nit gelassen von rehter edelkeit sines geistlichen geistes, den er von gotte hat enpfangen mit
Mechth 5: 34, 3 sin selbes blůte hie nach</KAP> Mich wundert sere nach der edelkeit, die da lit an der helikeit, und nach der krankheit,
Mechth 5: 35, 37 miner sele. Ich bitte dich, lebender got, umb die ewigen edelkeit únsers cristanen geloͮben, das du, herre, úns den bewarest vor
Mechth 6: Reg. 49 zehen dingen <N>XXIX</N>. Von zehen stuken gotliches fúres usser der edelkeit gottes <N>XXX</N>. Die luter minne hat vier ding <N>XXXI</N>. Wie
Mechth 6: 3, 8 mit dem tode abegat, so hant si verlorn alle ir edelkeit. Und únser herre got wart gevraget, wa mitte dise boͤkke
Mechth 6: 4, 41 ist in diser welte. Darumbe sprach únser herre: «Swer die edelkeit miner vriheit bekennet und minnet, der mag des nit erliden,
Mechth 6: 5, 10 suͤssekeit irdenischer dingen dich nit von ime dringet; merc die edelkeit der creaturen, ir schoͤni und ir nutz, da wil ich
Mechth 6: 29, 1 rehte holt. <KAP><N>XXIX</N>. Von zehen stukken gotliches fúres us der edelkeit gottes</KAP> <FOLIO>(121#’v)</FOLIO> Ein unwirdig mensche gedahte einvaltekliche umb die edelkeit

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