Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
erbarmhërzecheit stF. (41 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| frid werden zwischen im und den sündern durch sein grôze erparmherzichait, wan er læzt uns niht versuochen über unser maht, noch | |
| worden. got durch seinen pittern tôt und durch sein gruntlôs erparmherzichait kom seim gotshaus ze helf, daz sô gar verdirbt und | |
| genaden vol,/ da vinde wir gar sunder dol/ genade und irbarmherzikeit./ desir nabil ist so man seit/ daz buch von dem | |
| "Ich wil spete vnd fru/ Lazze1n min vnselickeit/ An din erbarmeherzickeit,/ Vrowe, vnd an dine ere/ Vn2de en=wil ni1mmer mere/ Gehirme1n | |
| wehüetent das si nimner weschwärent dein magenkraft. Von des chüniges erparmhertzigkait O Alexannder, ich han dich emssigklich gemant und man dich | |
| ûf ein <endes> zil/ mit worten harte cluogen./ Dâ saz Erbarmeherzekeit/ frî vor missetæte,/ diu Triuwe was dâ wol becleit/ und | |
| und ist gekroͤnet mit der vroͤde. Die vierde juncfroͮwe ist erbarmherzekeit, $t die ist gekleidet mit der salbe und ist gekroͤnet | |
| Die rehtekeit irs lidens das waren sibenzehen jar, aber die erbarmherzekeit gottes hat es ir gelassen uf sibenzehen manode, wand si | |
| Owe, das man ane súfzen und ane trehene und allerleie erbarmeherzekeit vor den ellenden siechen hine gat, was das geistlichen lúten | |
| heligen cristanheit. Das man die brůdere ze erbeit tribet ane erbarmherzekeit und ane suͤsse lere, da von geschehent schedelichú ding, der | |
| vúr der minne und das smeken gottes suͤssekeit, vride und erbarmherzekeit $t also sere hat verlorn, das er das selber nit | |
| ane súnde úberkomen. Alsus manen ich gottes menscheit zů sunderlicher erbarmherzekeit und das er des gedenke, wie krank der mensche si | |
| crúze leit, das du, herre, mit den oͮgen diner gotlichen erbarmherzekeit und diner menschlichen $t trúwe und dines heligen geistes gunst | |
| sie, eya, so sag du mir, wa ist gotes grundlosú erbarmherzikeit úber sin frúnde? Ich gan doch hie wartende, und bin | |
| sich ze minnenne? __Swen denn min grundlosú minne, min unsaglichú erbarmherzkeit, min klarú gotheit, min aller lútzeligistú menscheit, brůderlichú trúwe, gemahellichú | |
| in keiner wúnklicher wise min gerehtkeit moͤhti behalten, min grundlosen erbarmherzkeit erzoͤgen, menschlich natur geedeln, min guͤti entgiessen, himelrich und ertrich | |
| dú erbarmherzig Wisheit, dú da hat daz abgrúnde der grundlosen erbarmherzkeit, dú da allen heiligen nah ir abgrúnde verborgen ist, wit | |
| geswind enphenklich der fúrinen flammen, als daz abgrúnd miner grundlosen erbarmherzkeit einem widerkerenden menschen. __#s+Der diener:#s- Owe vater miner, owe brůder | |
| mich ungenemen sel noch begnaden? Owe waz gnaden, waz grundloser erbarmherzkeit! Dez valle ich vúr din vuͤze, himelscher vater, und sagen | |
| war umb heissest du der erbarmherziger herre, der vatter der erbarmherzkeit, denne daz du vergebest? Daz ist din name. Wem hast | |
| getoͤrste gezoͤigen, es were denn, daz er die můter aller erbarmherzikeit ze einem schirme nemi? Ewigú Wisheit, bist du min brůder, | |
| glastes widerglenzender spiegel, du der verborgen hort der grundlosen goͤtlichen erbarmherzkeit, bis hút gegruͤzet von mir und von allen súndigen rúwigen | |
| Wie woͤltest du heissen dú můter der gnaden und der erbarmherzikeit, denn von únser #;earbeitselikeit, die diner gnade und erbarmherzkeit bedurfen? | |
| der erbarmherzikeit, denn von únser #;earbeitselikeit, die diner gnade und erbarmherzkeit bedurfen? Unser armůt hat dich rich gemachet, únser gebresten hein | |
| luter kreatur geedelt. __Eya dar umbe, ker dinú oͮgen der erbarmherzkeit, dú din miltes herz nie gekerte von keinem súnder, von | |
| ein honigsein. Du heissest doch dú můter, du kúnginne der erbarmherzkeit; eya, zartú můter, eya, miltú kúnigin der grundlosen erbarmherzkeit! Owe, | |
| der erbarmherzkeit; eya, zartú můter, eya, miltú kúnigin der grundlosen erbarmherzkeit! Owe, wel ein name! Wie ist daz wesen so grundlos, | |
| vlussen die lebenden brunnen, die da alles ertrich begiessent, unerschoͤphter erbarmherzikeit, grundloser wisheit, úbervliessender suͤzikeit, inbrúnstiger minne, und der brunne des | |
| uf ertrich an sehen, denne minen toͮt und min grundlosen erbarmherzikeit, daz din zůversicht gantz belibe. __#s+Der diener:#s- Owe, herre, ich | |
| Owe, herre, ellú min gerehtkeit [129#’r] lit an diner grundlosen erbarmherzikeit. Minneklicher herre, nu lobent dich doch die froͤschen in den | |
| keren sol. Eya dar umb, du grundloses abgrúnde der goͤtlichen erbarmherzikeit, so valle ich dir hútte ze vůze mit inneklichen súfzen | |
| herz, und neig dich in die blůtgiessenden wunden siner grundlosen erbarmherzekeit und bit in, daz er mit den blůtnassen wunden ab | |
| sint dise viere: zwifel an dem gloͮben, zwifel an gottes erbarmherzikeit, inschiessende gedenke wider got und sine heiligen, und anevehtunge ime | |
| ruwe ist. __Sehent, got ist ein also unerschoͤpfeter brunne grundeloser erbarmherzikeit und natúrlicher guͤte, daz nie kein getruwe můter irme einigen | |
| wise, wanne er sprach: «mine bosheit ist merre, denne gottes erbarmherzikeit.» Judaz der ruwete oͮch, aber dez leit was zů unoͤrdenlich. | |
| die erbarmherzigen;/ wan in sol werden nit verzigen/ dú gottlich erbarmherzigkait,/ sit aller lút arbait,/ gebresten und smerzen/ pinent ir minnenten | |
| O kinder, wie mag daz gesin? Der burne der vollekomen erbarmehertzekeit slos sich zů do dis arme wip rief; der burne | |
| nút erkriegen, sunder sencke dich nu in die vertieffete grundelose erbarmhertzikeit Gottes, mit eime temuͤtigen gelossen willen under Gotte und under | |
| das du komest under min tach; denne uf dine grundelose erbarmherzikeit und uf den richen schatz dines wirdigen verdienens gon ich | |
| nút vallen mit swerem urteile, sunder lit mit ime in erbarmhertzikeit sine untugende, nút ga in dir, und underwilen enkumment sú | |
| ſein miſſetat,/ wann in got ſelb beſtanden hat/ in ſeiner erparmhertzigchait./ dw geſchrift an manigen ſteten ſait:/ an welher ſtat, an |