Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ërde F. (1414 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| sælden krône/ hôhe ob den werden:/ den wunsch ûf der erden/ hâstu volleclîche:/ niemen ist sô rîche,/ der gein dir koste | |
| sus reit er mit den werden/ sîns lands und anderr erden,/ diz mære giht, den ahten tac/ sô daz er suochens | |
| tuot?/ daz smæhe unt daz werde,/ und swaz ûf der erde/ gein iu decheines strîtes pfligt,/ dem habt ir schiere an | |
| türnen wert:/ //ir sît gewaldec ob der wer./ bêde ûf erde unt in dem mer/ waz entrinnet iwerm kriege,/ ez flieze | |
| junge Parzivâl/ âne flügel engels mâl/ sus geblüet ûf der erden./ Artûs mit den werden/ enpfieng in minneclîche./ guots willen wâren | |
| himele vor der hôhsten hant:/ als sît ir ûf der erden,/ versinnent sich die werden./ ir heiles pan, ir sælden fluoch,/ | |
| iu vrâgen mite,/ in heidenschaft ze Tabronite/ //Diu stat hât erden wunsches solt:/ hie het iu vrâgen mêr erholt./ jenes landes | |
| stêt vorhteclîche in sîner pflege/ ûf dem wazzer und der erden wege./ Azagouc und Zazamanc,/ diu lant sint kreftec, ninder kranc./ | |
| gesehen./ des sol doch guot rât werden."/ do erbeizter zer erden,/ reht als er habete einen stal./ die rotte wâren âne | |
| zindâl/ //Dâ wær ze swachem werde,/ vor Bêârosche ûf der erde:/ man sach dâ wâpenrocke vil/ hôher an der koste zil./ | |
| harte schiere/ von Jâmor den werden./ dô wart ûf die erden/ ritter vil gevellet./ geloubetz, ob ir wellet:/ geziuge sint mir | |
| grôze nôt/ und muoz nu kêren in den tôt./ swaz erden hât umbslagenz mer,/ dane gelac nie hûs sô wol ze | |
| da ich krône truoc,/ dar zuo dez minneclîchste wîp:/ ûf erde nie sô schœner lîp/ wart geborn von menneschlîcher fruht./ ich | |
| der grâl./ ___Parzivâl her wider steic./ der zügel gein der erden seic:/ dâ hete daz ors durch getreten,/ als ob ez | |
| inme gestirne, wie der hiez./ "ein schar in ûf der erden liez:/ diu fuor ûf über die sterne hôch./ op die | |
| schâr ein mensche nâch im wart./ got worhte ûz der erden/ Adâmen den werden:/ von Adâms verhe er Even brach,/ diu | |
| die wârheit,/ sô lât iu sîn mîn triegen leit./ diu erde Adâmes muoter was:/ von erden fruht Adâm genas./ dannoch was | |
| sîn mîn triegen leit./ diu erde Adâmes muoter was:/ von erden fruht Adâm genas./ dannoch was diu erde ein magt:/ noch | |
| muoter was:/ von erden fruht Adâm genas./ dannoch was diu erde ein magt:/ noch hân ich iu niht gesagt/ wer ir | |
| der sluoc Abeln umb krankez guot./ dô ûf die reinen erdenz bluot/ viel, ir magetuom was vervarn:/ den nam ir Adâmes | |
| ist umben grâl;/ dâ nâch umb mîn selbes wîp:/ ûf erde nie schœner lîp/ gesouc an keiner muoter brust./ nâch den | |
| i’u sage,/ dâ von der stein enpfæhet/ swaz guots ûf erden dræhet/ von trinken unt von spîse,/ als den wunsch von | |
| von spîse,/ als den wunsch von pardîse:/ ich mein swaz d’erde mac gebern./ der stein si fürbaz mêr sol wern/ swaz | |
| engel was,/ die edelen unt die werden/ muosen ûf die erden/ zuo dem selben steine./ der stein ist immer reine./ ich | |
| pflac ichs durch die werden/ ûf den drîn teiln der erden,/ ze Eurôpâ unt in Asîâ/ unde verre in Affricâ./ so | |
| du muost zen pfaffen haben muot./ swaz dîn ouge ûf erden siht,/ daz glîchet sich dem priester niht./ sîn munt die | |
| wunden helfe jach./ do rebeizte der werde/ nider zuo der erde:/ er gruop se, wider ûf er saz./ diu frouwe ir | |
| wilden mâl./ dô sagete man ir umben grâl,/ daz ûf erde niht sô rîches was,/ unt des pflæge ein künec hiez | |
| von leme an allen vieren hanc./ ez strûchte dicke ûf d’erde./ frou Jeschût diu werde/ iedoch ein bezzer pfärt reit/ des | |
| hân,/ diu wær mir lieber danne iht./ ez enwont ûf erde nihtes niht,/ sunder krône und al die krône tragent,/ unt | |
| ein gras/ der künec ein mantel fuorte,/ daz vaste ûf d’erden ruorte/ iewederthalb die orte sîn:/ diu veder was lieht härmîn./ | |
| klagt./ diu ist des künec Lôtes kint./ alle die ûf erden sint,/ //Die getwungen mich sô sêre nie./ ich hân ir | |
| wîp/ unt ân Orgelûsen lîp/ sone erkenne ich ûf der erde/ bî toufe kein sô werde./ //Daz Gâwân von Artûse reit,/ | |
| unde bêâ schent,/ die zwischen dem firmament/ wonent unt der erden zil;/ niht wan die got beschermen wil./ //___hêr, sît iwer | |
| gâbe wonte mite./ swaz er gesach der werden/ ûf kristenlîcher erden,/ ez wære magt wîp oder man,/ der ist iu hie | |
| zir hûs/ sande nâch den werden./ ich wæne ûf der erden/ nie schœner samnunge wart./ gein herbergen sîner vart/ Gâwân urloubes | |
| gestanden:/ dô striten sus die werden/ ze fuoz ûf der erden/ einen herten strît scharpf erkant./ diu swert ûf hôhe ûz | |
| op si mir mêr genâde tuot,/ al irdischiu rîcheit,/ op d’erde wær noch alsô breit,/ dâ für næm ich si einen./ | |
| kiusche lember wâren/ und lewen an der vrecheit./ ôwê, sît d’erde was sô breit,/ daz si ein_ander niht vermiten,/ die dâ | |
| dich diens wizzen lân,/ daz selten grœzer ist getân/ ûf erde decheinem wîbe,/ ir wünneclîchem lîbe./ ich mein die herzoginne,/ diu | |
| das stucke mit syme struche wo du wilt in di erde. Dy sechste wyse ist: Wiltu pfroppin boume, di in dem | |
| pfroppin. Man nympt eyn ris vnd czuhit is vs der erdin mit der wurczil vnde seczt das andirs wo als kirsboum. Vnd | |
| eyn iclich boum, der do wirt gepfropt odir in dy erde gesaczt an sente Lambrechtis tage, der gedigit. //Eyne andir wise | |
| eynen kil vnd bedeckin dy wurcziln als vor mit der erdin. Jch han ouch vornomen von gertener, das man durch borte rebut, | |
| wise wydine stange vnd lege si in eyne vurch der erdin, vnd stich mit eyme starkin messir di stange in di | |
| vor gesprochin ist. Ouch bedecke di stange wol mit der erdin. Ouch sagite mir eyn gertener, das der ris keynis vorturbe. | |
| von den andir, vnde secze wo du wilt in di erde mit syme stamme. //Hi lert her pfroppin mandil boume. Wiltu pfroppin | |
| wilt, in wassir dry tage. Dorno seye si in di erde bi den andir oder von den andir. Vnd wen di | |
| pfirsk kerne $t mit der schalin vnd secze yn in di erde vnd bedecke yn. Vnd noch sechs tagin odir lenger, wen | |
| Wiltu eynen quiddem boum andirs wo seczin, so grab yn vs der erdin mit siner wurczeln. //Wiltu ouch, das di eppil der quiddin | |
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