Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
erkennen swV. (1178 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| harte breit:/ bistu Artûs genant,/ sô ist dîn name verre erkant."/ ___Artûs sprach "er êrte sich,/ der mich geprîset wider dich/ | |
| durch höfscheit getân./ ich pin Artûs genennet,/ und hete gern erkennet/ wie du sîst komn in ditze lant./ hât dich friwendîn | |
| man den rinc gezieret vant,/ da der mitte morgen wart erkant./ Gramoflanz unt Gâwân,/ von in diu koste wart getân./ Artûs | |
| man an dem ringe vant./ des wart dem heiden freude erkant./ ___wol dem künfteclîchen tage!/ gêrt sî ir süezen mære sage,/ | |
| dinc/ als ir hie habt genennet,/ bin ich vor gote erkennet/ sô daz mîn sündehafter lîp,/ und hân ich kint, dar | |
| in gâhe,/ und wis des lasters für si pfant:/ si rekanten nie sô rîche hant./ und gib mir boten in mîne | |
| gemâl/ bald zir hêrren Parzivâl/ "schilde und baniere/ möht ir rekennen schiere./ dort habt niht wans grâles schar:/ die sint vil | |
| riten zuo./ //___Des tages blic was dennoch grâ./ Kyôt iedoch erkant aldâ/ des grâles wâpen an der schar:/ si fuorten turteltûben | |
| Gahmuret/ //Pelrapeire al anders vant,/ dô sim zem êrsten wart erkant./ ___der heiden vrâgte mære,/ wâ von diu goltvaz lære/ vor | |
| ze Indyâ übr al daz lant,/ wie kristen leben wart erkant:/ //Daz was ê niht sô kreftec dâ./ wir heizenz hie | |
| vase. Wi man mac gesundirn den smac des wynes vnd irkennen di trogin. Ab der wyn habe wassir. Jn welchin czitin | |
| czu bewarn. //Das virde gesecze. //Hi seczt her, wyn czu irkennen vnd irwelin, vnd wy man yn irquickin mak. Bis her | |
| gesprochin ist. //Wi man mac gesundirn den smac des wynes irkennen di trogin. Sumeliche sint, di do betrygin den smak der | |
| wirt vil, der fvrſten wenich. Wie moht man einen menſchen erchennen, der ein fvrſt wolt werden in dem himel? Gar wol | |
| den ſint beʒeichent vier$/ lai dinch, da bi man ſol erchennen die fvrſten wolden werden mit got. Daʒ erſt iſt, daʒ | |
| in ſlahen. Der ander himelvaſ, bei dem man die fvrſten erchennet $t mit got, daʒ iſt daʒ ſi ſich niht alein | |
| gelîch/ unt besitzent daz himelrîch./ die aber diu wîp hânt erchant,/ die sint zuo Jôbe ginant;/ die sulen immer bilîben stæte/ | |
| deme rechtin geloubin unt sît virsteinit unt wollit got niht irkennin? Nû bin ich here kumin, daz ich wizzin wil, war | |
| wortin, daz dû daz lant berichtis, wande si got nicht irkennint." S$. Mathêus antwerte ime dô: "unsirs herren gnâde die ist | |
| daz sait er in ein offens zaichen bei dem si erchennen mohten wenne unser herre choͤme und wie er choͤme. er | |
| in grozzem gewalt und in siner magenchreft, den si niht erchennen wolten, do er durch der menscheit not sich gedimuͤtigot hete. | |
| sich unser herre der werlt und wart bei ir ieglichem erchennet, daz er der war und der geweltige $t got wær. | |
| mit erwaschen $t und erreniget wuͤrden und daz si got erchennent wuͤrden. ez ist nu ze disen ziten diu genade des | |
| mit dem hertzen und gihest mit dem munde und daz erchennest, swie du mich in menschlichem pilde sehest, daz ich geweltich | |
| die stunden muͤzzich allen den tach, wan si gotes nicht erchanden und dehain rechtes werch worchten und heten sich mit den | |
| diu guͤt unsers herren dar zů ladet, daz wir uns erchennen und buzzen und den gotes zorn den wir vil dikch | |
| und enpfahen diu erde auf unser haupt. wan wir daz erchennen daz wir ze der erde muͤzzen werden, wan unser vordern | |
| gewant und ander richtům der werlt, des sich werltlicheu læut erchennent, $t daz sprach der vint, er wolt ims alles geben, | |
| froͤmden lant soͤlich armut leit und so grozzen hunger, do erchant er aller erst sein selbs tumpheit und sprach also: ‘ich | |
| lant, der sich so gar gefroͤmdet het von got und erchant sich mit innechlicher piht und mit grozzer rew. daz ist | |
| si die apgot an betten und des waren gotes niht erchanten. diu waren pediu fuͤr diu tuͤr gebunden an daz gewik. | |
| herre der heydenscheft chunt getan wuͤrde, do in dehain leut erchant dann al ein diu judenschaft diu die schrift het (die | |
| enzaigt sein antluͤtze nicht, da bei si in aller best erchennen scholten. sein hent und sein fuͤzze die waren durchslagen $t | |
| die mietluͤt sint nicht volgen, ir schuͤlt mir volgen. ich erchenn miniu schaf, die hoͤrent und erchennent mein stimm, den gib | |
| schuͤlt mir volgen. ich erchenn miniu schaf, die hoͤrent und erchennent mein stimm, den gib ich auch den ewigen leip’. er | |
| vragen wolten, wan got der menschen hertze und gedanch wol erchennet, do west er ir gedænch und sprach zů in: ‘daz | |
| toͤtlich mensch der in der werlt lebt, der mach got erchennen alz er ist, daz enmuͤgen die hiligen engel noch getun, | |
| gelaubten daz er der war gotes sun wær. do si erchanten daz in diu minne diu si zů im heten von | |
| hab got wol gedient. daz tůnt si eu, wan si erchennent minen vater noch mich nicht. ich han disiu red mit | |
| unsæligen, swie vil si hie in diser werlt habent, si erchennent sein nicht. si bedenchent daz niht, ob in got vil | |
| dem tisch den hunten warf. den sach er nu und erchant in in den genaden dar umb, daz sein sere und | |
| er von der werlt hat, diu macht daz er sich erchennent $t wirt und wider cheret ze gotes hulden. do der | |
| mit armuͤt, mit fluͤst, mit maniger slacht not, daz si erchennent werdent ir unrecht und daz si buͤzzent. diu wort unsers | |
| daz si gutiu und rechtiu læut wærn, und daz nicht erchennen wolten daz si die aller ergisten suͤndær waren. iedoch, swie | |
| friunten. daz die arm suͤntær die ir selber sichtums nicht erchanten, das si sich selb erchennent wuͤrden, so seit in der | |
| die ir selber sichtums nicht erchanten, das si sich selb erchennent wuͤrden, so seit in der himlisch artzet ein gelichnuͤsse da | |
| ein gelichnuͤsse da si ir val und ir irretum an erchanden und sein gůt und sinen gewalt. er sprach, swelher ir | |
| gewizzen. do in diu læut diu sein wirdich waren begunden zerchennen und an in gelauben, alle die suͤnte der si in | |
| si heten die schrift di si lerte daz si got erchanten; si heten auch die geheizze an der heiligen schrift daz | |
| vragt sein dar umb, daz diu michel menig sein gewalt erchanden und in auch den andern chunt taten, so si daz | |
Ergebnis-Seite: << 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 >> |