Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
erkuolen swV. (12 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| eisen. dô zôch er si her auz, und dô si erkuolt, dô handelt er si mit vleiz in seinen handen und | |
| ein schoͤn tůch, vnd einen schaub drunder. vnd laz in erkuͤln vnd slahe in vf ein schuͤzzeln. vnd stoz dor vf mandelkern | |
| suͤt die vnd schuͤt die vf ein tůch. vnd laz erkuͤln vnd mach in als ein buter wecke vnd leg in vf | |
| der ſtein an deʒ mereſ grunde niemer truken wirt, alſo erkolent die ſelen niemer, die dar in koment. Si heiʒet ouch | |
| underlas allú minú gelide volbewinden; so mag ich niemer mere erkůlen. Was wirret mir denne, was die engel bevinden?» <KAP><N>XXIII</N>. Wie | |
| wesen von dir vri! Eia minne, nu la mich nit erkuͤlen, minú werk sint allú tot, so ich dich nit vuͤle. | |
| und in herzelicher liebi zů dir und la mich niemer erkůlen, also das ich diner herzeklicher minne in minem herzen und | |
| allen minen geliden ane underlas enpfinde; so mag ich nit erkůlen. <KAP><N>XXXIX</N>. Wie die túfel sich sclahent und jagent, bissent und | |
| in vröiden sîn./ von sînen trehenen wart ich nat/ und erkúolte iedoch daz herze mîn.’/ /Der dur sîne unsaelicheit/ iemer arges | |
| die mînen edelen bruoder, $s unde koments$’ an den wint,/ erkuolent in die ringe, $s sô sît ir alle vlorn./ ez | |
| und gê wir an den wint,/ daz uns die ringe erkuolen $s uns strîtmüeden man./ jâ wæn$’ uns got von himele | |
| daz dâ nieman genas./ dô ez gar erloschen was,/ ez erkuolte kûme in drin tagen,/ dô was allerêrst ze klagen/ diu |