Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geblüemet Part.-Adj. (30 Belege) MWB Findeb.
| ich jungelin noch Quintilkani und Tullii lecczien und noch den geblumeten worten, do ich mich obir lang zu deme kornstamphe dirre | |
| vil mengem hayden./ Nun wil von husse schaiden/ [4#’r] Ains geblümten künges barn./ Gott müsse üns den held bewarn/ Der durch | |
| schowen/ Wol mochtt edle wib./ Anne wandell was ir lib/ Geblümett und gegestett,/ Bestättett und gevestett/ Ob allen ritters frowen zartt/ | |
| Sin grossen arbaitte:/ ‘Daz sy allen gütten laide,’/ Sprach der geblümtte junge man./ ‘Min her, der küng Uryan/ Von Schotten, hett | |
| er umbe vie/ Den tegen stark und ellenthaft./ Der mitt geblümter ritterschaft/ Könde söllichen priss bejagen./ Durch sin zuchtt batt er | |
| wirdekaitt./ Wol im der sy mit züchten traitt,’/ Sprach der geblümptte Pariss,/ ‘Ir habend uppigen priss/ Behalten noch by üwern tagen;/ | |
| und vil raine./ Die frowen gemeine/ Begunden ögen wibes tugend./ Geblümte zuchtt, fröliche jugend/ Von den zartten da kund/ Ward an | |
| sällekaitt/ Hatt Gott, junkfrow, an üch gelaitt./ Ir tragend gar geblümten schin./ Ich han gehaissen, küngin,/ Gegen Kr%:ichen die wider vartt:/ | |
| knye/ Ze der erden für den jungen lie./ Sy sprach: ‘geblümpter Paris,/ Begange loblichen priss,/ [193#’v] Sprich zü mir ainigs wortt!/ | |
| ross daz trüg in durch den tan./ Der junge held geblümett,/ Gefinett und gerümett,/ Tett die frömden bottschaft,/ Die im der | |
| Suss waz der burg frawen name,/ Dü in wiplicher schame/ Geblümett und gefinett waz,/ Doch man one allen hass/ Prüfte Pictorien | |
| werde wip,/ Hette ouch mit zucht iren lib/ Gefinett und geblümett,/ Geertt und gerümett./ Mitt ir l%:iben tochtren zwein,/ Der baider | |
| Der edell sturmes riche/ Naigte dem fraissen och sin schaft./ Geblümett waz sin edle craft,/ Des der ungetrüw ze hand/ In | |
| Es enwende den ain mund so rott,/ [408#’r] Den sin geblümtes töchterlin/ Trett uff hocher erren schin.’/ __Uss der nydren Indea/ | |
| stunde!/ Alsus hern Segramans geschach,/ Dem alles sin ungemach/ Mitt geblümpter mine fin/ Büste der Kr%:ichen kaysserin./ Nun laussen wir mitt | |
| din/ Daz ouch ander lute ſchrin/ Mit was kunſten iſt geblumet,/ Von den ir uch hat berumet!/ __#s+Wer weyz nicht daz | |
| tet, daz er in hiez./ //Der knappe was ouch rederîch,/ geblüemet schône und hübeschlîch/ was alle sîne rede gar;/ rechte als | |
| alsô blint,/ daʒ si die wîsen ringe wegent,/ die wol gebluomter rede pflegent,/ diu schœne ist unde wæhe./ ich wânde, swaʒ | |
| an daz zit, daz er sin geischliches liep, die zarten gebluͤmten roͤselochten magd, gotes můter, dez ersten gemeindi mit sinen ersten | |
| bluͤjendú stude, schlús uf din arme, zertů und zerspreit die gebluͤmten este diner goͤtlichen und menschlichen nature! Herr, din antlút ist | |
| daz liden siner menscheit, do din minnendú sel sprach: «daz gebluͤmet mirrenbúschelli des bittren lidennes mins geminten herren hab ich minneklich | |
| du, ufbrechender morgenrot, ob allen kreaturen, und gesegnet si der gebluͤmte roͤselochter anger dines schoͤnen antlútes, daz da gezieret ist mit | |
| du lebendú vruht, du suͤzú gimme, du wunneklicher paradisoͤphel dez gebluͤmten vetterlichen herzen, du suͤzer trubel von Cyper in den wingarten | |
| die schoͤnen heiden, so sú in sumerlicher wunne, in manigvaltiger gebluͤmter gezierde, nach ire naturlichen adel in lustlicher schonheit widerglenzent, ach, | |
| du dich dik ergan in disen schoͤnen wúnneklichen boͮngarten mins gebluͤmten lobes. Es ist in zit nit eigenlichers vorspiles himelscher wonunge, | |
| daz nie kein meie in siner wúnneklichen blůst so schon gebluͤmet wart, daz es dinen goͤtlichen oͮgen und allem himelschen here | |
| ach, daz toͮd lieb ist wider lebend worden! Der naturlich gebluͤmter anger, da daz vih uf geschlagen waz und verwuͤstet waz, | |
| mag er sprechen mit der brut: ‘unser bette daz ist gebluͤmet’, es ist vol himelscher bilde und himelscher gedencke. Wanne were | |
| die manhait under brust/ tragent diu da ern gert./ die gebluͤmten fuͤrsten wert/ labent mit ir helfe kraft/ mertail der tuͤtschen | |
| wern,/ welle er sich mit ern nern./ //__Nu lazzet die gebluͤmten varn/ und sagen von Liupoldes barn,/ von Österrich des alten,/ |