Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gebrëstlich Adj. (15 Belege) MWB Lexer-Nachtr. Findeb.
| und bevestent sie an gote. Wan, ie sich der mensche gebrestenlîcher vindet und mêr missetân hât, ie mêr er ursache hât, | |
| volschinic sie, swie ioch wise liute sprechint daʒ der mane gebrestenlich lieht habe von eime manade an den anderen. $t unde | |
| dem gemuͤte dez ersten weri worden, die es von irem gebrestlichen ungunst hetin under gedruket, als och me ist beschehen. Dar | |
| irhalb unstoͤssig belibet, er nem es denn von sin selbes gebrestlichen grunde, als dik beschiht. Soͤlichen behůten wandel und selklich wisen | |
| den argen wisen. __Dar umb etlichú menschen als dik in gebrestlich betruͤbt vallent, daz kunt da von, daz sú ir selbs | |
| groͤslich gelonen mag. Aber ein wolgeuͤpter bekanter mensch, der sich gebrestlicher dingen, dú got hasset, hat mit menigvaltigem sterbene entschútet und | |
| in siner eigen forme lit dar an, daz er sunder gebrestlich swarheit sich uf swinget mit goͤtlicher kraft in sin liehtrichen | |
| siget si nider. Ze glicher wise ein gelúterter můt von gebrestlicher swarheit wirt als von sinem naturlichem adel von lichter hilfe | |
| ir bevinden, doch nút allein von zitlichen uzloͮffungen, die ettewaz gebrestlich schinent, sunder ouch von sinnelicher uͤbunge der tugende, und sol | |
| bekennent und aller der gůt rot wurt die sich fúr gebrestlich haltent und in vorhten und in demuͤtekeit stant. – Wider | |
| volgent in demuͤtiger gelossenheit und sich selber verwerffent und fúr gebrestenlich und kleine habent; dise die gant zů einer unrechten túren | |
| ensúllent ir nút lichtklich hindersich tretten, umbe das ir úch gebrestlich bekennent, sunder ir súllent deste me ilen zů ze gonde; | |
| Gotz, und sol gruntlich bekennen sin natúrlich nicht und sin gebrestlich nicht. Das natúrlich nicht das ist das wir von naturen | |
| umb den wanch,/ ob dw weis hiet ein chranch/ und gepreſtleich wurd gehort./ ez iſt nur dw puezz umb wort,/ ob | |
| wider ſprechen./ unſer fraw hat nicht gebrechen./ ez w#;ear ain gepreſtleich pein,/ wer zwo ſach hiet vor ſein,/ daz ainew fuͤr |