Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelîch Adj. (1279 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| dem ebennehter haizzet der sunnen aller groͤsteu abnaigung und ist geleich lank der sunnen groͤsten hoͤhen. Der ander ohsenzagel get durch | |
| daz zwu stet den selben mittentager haben, so sint si geleich abstend mit ainander von der sunnen aufgang und von der | |
| zwai viertail dez selben kraizzes viertail sint, davon sint sie geleich lank. Nu ist ain lere in der kunst $[*8-11*kunst in | |
| die haizzt die erdenmezzerinne, deu spricht also: ’nimst du von geleichen groͤzzen geleich groͤzzen oder geleicheu stuͤkke, die beleibend grozzen sint | |
| die erdenmezzerinne, deu spricht also: ’nimst du von geleichen groͤzzen geleich groͤzzen oder geleicheu stuͤkke, die beleibend grozzen sint geleich.’ Nu | |
| groͤzzen geleich groͤzzen oder geleicheu stuͤkke, die beleibend grozzen sint geleich.’ Nu nem wir den pogen, der den zwain viertailn gemain | |
| haubtpuncte und der hymelspitzzen -, so sint die beleibenden stukke geleich. Der aines ist die derhoͤhung der himelspitzzen uͤber den augenender, | |
| spitzzen. Seit nu alleu viertail ains und dez selben kraizzes geleich lang sint, so ist daz viertail dez ohsenzagels von dem | |
| viertail dez ohsenzagels von dem $f:(15va)$f. ebennehter an die himlspitzzen geleich dem virtail dez ohsenzagels, daz ist von dem ersten puncte | |
| krebs piz an die himelspitzzen, so beleibent die andern stuͤkke geleich: der ains ist daz groͤste abnaigen der sunnen, und daz | |
| des tyrkraizzes spizzen von der himelspitzzen. Seit aber der pernkraiz geleich abstet von der himelspitzzen, als offenbar ist, so ist daz | |
| zwischen dem pernkraizz $t $f:(15vb)$f. und der himelspitzze, der pog geleich ist der sunnen groͤstem abnaigen. Seit aber der ohsenzagel als | |
| haizzent sie die ebenverrer, daz zwen gegen ain ander genomen geleich abstend von ain ander an allen iren stukken. Und haizzt | |
| mit ainem zaichen, so get ain ander zaichen under, daz geleich gegen dem stet. Von dem undervalle sagt uns Virgilius in | |
| stuͤkke der viertail die verandern sich also, daz si niht geleich aufgeng $t haben, als zehant offenbar wirt. Ez ist auch | |
| auch ain lerespruch, daz iegleich zwen pogen dez tyrkraizzes, die geleich sint und geleich abstend von ainem der vorgenanten vier puncte, | |
| daz iegleich zwen pogen dez tyrkraizzes, die geleich sint und geleich abstend von ainem der vorgenanten vier puncte, geleich aufgenge habent; | |
| sint und geleich abstend von ainem der vorgenanten vier puncte, geleich aufgenge habent; und darnach volget, daz die widersehenden $f:(18va)$f. oder | |
| volget, daz die widersehenden $f:(18va)$f. oder die widerkrigenden himelzaichen auch geleich aufgeng und nidervelle $t haben. Und daz spricht Lucanus, so | |
| junkfrau haizzet die tregen visch abgen; und der schuͤtz ist geleich den zwinleinn; der feuht hornpok ist geleich dem haizzen krebs; | |
| der schuͤtz ist geleich den zwinleinn; der feuht hornpok ist geleich dem haizzen krebs; noch der $[*3*holtzpok$] leb wirt erhoͤht uͤber | |
| leuten unter dem ebennehter oder nahen dapei die widerkrigenden zaichen geleich aufgeng und geleich undervelle haben. Die veintschaft der zaichen ist | |
| ebennehter oder nahen dapei die widerkrigenden zaichen geleich aufgeng und geleich undervelle haben. Die veintschaft der zaichen ist beslozzen in disen | |
| niht kreft hat, der also spricht: ’die zwen pogen sint geleich und aufgent mit ain ander, und all zeit aufget ain | |
| sprechent ander maister, daz daz niht muͤg gesein, daz zwai geleicheu virtail mit ain ander volgen, und daz alle zeit ain | |
| mit der mittel des ebennehters, deu ir zuendig ist. Ze geleicher weiz deu ander mittel oder daz ander halptail dez tyrkraizzes | |
| nach dem wider klainent. Nach dem volgt, daz ie zwen geleich pogen gegen ain ander sehent in der schilhenden rundengrozze habent | |
| ander sehent in der schilhenden rundengrozze habent ir geselten aufgenge geleich den gesamten aufgengen der selben pogen in der gerehten rundengroͤzzen. | |
| dem $f:(19vb)$f. andern stuͤkke. Ain lere spruch ist, daz iegleiche zwen geleich pogen, die geleich abstend von aintwederm der ebennehtigen puncte, habent | |
| stuͤkke. Ain lere spruch ist, daz iegleiche zwen geleich pogen, die geleich abstend von aintwederm der ebennehtigen puncte, habent geleich aufgenge. @n:ERKLÄRUNG | |
| himelspitzzen, so tailt er alle die vorgenanten $t kraizze in geleicheu stuͤkke, also, daz der tag pogen als lank sint als | |
| rundengrozze so tailt der schilhend augenender den ebennehter in zwai geleicheu stuͤkke alain und niht mer. Und davon, wenne deu sunne | |
| aintwederm der ebennehtigen puncte, so ist der pog dez tages geleich dem pogen der naht, und so ist auch ebennaht uͤber | |
| sich die neht. Daruͤmbe pruͤfe, ob du nimst zwen kraizze geleich abstend von dem ebennehter ze paiden seiten der rundengroͤzze, als | |
| volgt, ob wir nemen zwen naturleich tag in dem jare geleich verre von ietwederm ebennehtigem $f:(21ra)$f. puncte in paiden seiten der | |
| des tages dreu zaichen reht aufgend und dreu schelch. Ze geleicher weiz $f:(21va)$f. geschiht $t dez nahtes. Wanne ez ist ain | |
| kraiz uͤberschrenket den tyrkraiz an zwain $[*4*vber schreit$] steten, die geleich absten von dem anvang dez krebs. Und daruͤmb, so deu | |
| der groͤzzern kraizze zwen, so uberschrenkent si sich in zwai geleicheu tail; und ain halptail des tyrkraizzes swimt uͤber den augenender, | |
| ir augenender uͤberschrenket $t den tyrkraiz an zwain puncten, die geleich absten von dem ersten puncte des krebs. Und an dem | |
| und also pruͤf, ob ez lenger oder kuͤrtzzer ist. Ze geleicher weiz geschiht den selben leuten, daz daz tail, daz zwischen | |
| tail, daz zwischen gevangen ist von den zwain puncten, die geleich abstend von dem anvang dez stainpokes, alle zeit beleibet unter | |
| dem ebennehter. Seit nu der augenender uͤberschrenket den tyrkraiz in geleicheu tail, so lezt ir augenender ain halptail des tyrkraizs ob | |
| ekleinen oder winkeleinn und tailent daz gantz ertreich in vier geleicheu stuͤkke. Und der selben viertail aines ist wonhaft, daz ist, | |
| kelden, die da sint. Daruͤmb pruͤfe wir ain lengen, die geleich $f:(25vb)$f. abste von dem ebennehter, und die tail deu stuͤkke | |
| gegen dem himelwagen. Und pruͤfe wir auch ain lengen, die geleich abste von der pernspitzzen, und die tail deu stuͤkke, die | |
| von der sunnen aufgank $t in der sunnen undergank, deu geleich abstet von dem ebennehter. Und davon ist deu lengen der | |
| auch ain der selb, der daz ertreich tailt in zwai geleicheu stuͤkke und doch $f:(28ra)$f. seinen mittelpunct niht hat mit dem | |
| der ahs und auf der spitzzen dez tyrkraizzs und ist geleich dem laufe dez sternhimels, wanne es weltzzet auch der sunnen | |
| pruͤfen, daz der fuͤrer und der geleicher aines iegleichen planeten geleich groz sint. Und scholt mer pruͤfen, daz der fuͤrer und | |
| in dez draken haubt oder in dez drakken zagel noch geleich $t under dem widerpuncte der sunnen, so ist niht not durft, | |
Ergebnis-Seite: << 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 >> |