Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gelîden stV. (22 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 20, 18 zwai mäuslein an den armen pei den elnpogen niht wunden geleiden mügen: werden si aber verwunt, sô stirbt der mensch. iedoch
BdN 24, 19 menschen ist zart, alsô daz si niht wol arbait mag geleiden ân irn schaden, und daz ist des êrsten von des
BdN 26, 31 nâch irn leiben wan andreu tier. Daz herz mag niht geleiden als andreu inwendigeu glider, wann man sicht an der tôten
BdN 35, 9 den glidern, wan guot siten und zuht mahten ez niht geleiden in gemainer sprâch, daz si doch wol leident in seltsamer
BdN 52, 14 hât ainen weibischen muot, der ungedultig ist und niht wol geleiden mag und der schier verkêrt mag werden und bekêrt und
BdN 72, 32 trucknen niht gelâzen: alsô mag der hailig gaist niht unsauberkait geleiden. daz feur wirt von verrens gesehen und macht, daz man
BdN 135, 23 lebent von nâtûr driuhundert jâr. si mügent gar wênig kelten geleiden. Jacobus spricht, daz ir pain gar kalt sei und weiz.
BdN 174, 29 sô stirbt er leiht, und mag doch anderr sêrung vil geleiden. //VON DEM CARISTEN. /Carista, sam Solînus spricht, ist ain vogel,
BdN 455, 19 dich an die hant sô sêr, daz dû sein niht geleiden maht, und dar umb wil er, daz man in senfticleich
BvgSp 14 vz muͤge, als lange daz man die hant dor inne $t geliden muͤge. So nim denne ein halp mezzigen hafen vnd tvͦ in
Eckh 5:47, 23 sunderlîche, sô wir gewis wæren, daz got unglîche minner mac gelîden neheinen gebresten noch schaden, ob er niht ein vil grœzer
Eckh 5:57, 11 des gewis sîn, daz der minniclîche got niemer enmöhte daz gelîden, daz er siech wære, ez enwære sîn bestez. Ein ander
KvWLd 32,245 gewürme dan./ des wînes blüete mag ez niht gedræhen noch gelîden:/ alsô muoz êrenblôzer schalc der frumen lop vermîden,/ wan der
KvWSchwanr 643 alle schulde./ unreht ich kûme dulde/ und mac sîn niht gelîden:/ dâvon geruoche er mîden/ gewalt und übermüetekeit./ swaz ime erteilent
Mechth 1: 44, 19 $t und also demuͤtig, das si under ir nit mag geliden; dar úber ein wisses kleit der luteren kúschekeit und also
Mechth 1: 44, 21 an ge<FOLIO>(13#’r)</FOLIO>denken, an worten noch an beruͤrunge nút me mag geliden, das si bevlekken moͤge. So nimet si umbe einen mantel
Mechth 6: 8, 35 also, das die sele von irdenischen dingen kein pine mag geliden, swenne si kumt von disem libe. <KAP><N>IX</N>. Wer die heligen
Mechth 7: 23, 4 die du dur mich hast gelitten. Alles das ich iemer gelide, das wil ich dir da wider geben; alleine es ungeliche
Mügeln 268,9 gestaten und erwendet das./ der swache mag in keiner wis geliden,/ das sich der edel kleit in tugent siden./ was früchte
Parz 368,28 si niht vergaz/ sîn dâ man im missebôt./ er sprach "geleit ie ritter nôt/ durch ein sus wênec frouwelîn,/ dâ solt
RvEBarl 8993 sterben/ dan iemen ie verdurbe,/ der lesterlîche sturbe./ als ir gelîdent dise nôt/ und den lasterlîchen tôt,/ sô machich elliu diu
RvEBarl 15129 gedultic wære,/ daz er mit gedultekeit/ kunde weltlîch arbeit/ alsô gelîden, daz er got/ geminnen möhte und sîn gebot/ âne murmels
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