Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelouben swV. (750 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dien stêtz sô, $s dams in nicht mag gemuoten./ ich gloub in bî mir, wan mich lât sîn/ ouch in sender | |
| ir genâden komen ir trôst ze mir?/ //Wer möchte mir gelouben,/ wie mir senden ist,/ swenne ich si sihe so schôn | |
| sô versêret mich vil senden man./ Daz wil nieman mir gelouben:/ dâ ist ouch der ungetriuwe schuldig an./ Daz ist ir | |
| untriuwen gehaz:/ er geschuof und hiez, daz man getriuwe wære./ geloubent mir, wer haltet daz,/ der wirt ze jungest aller sorgen | |
| mich verstê./ Lieb gedinge ist guot/ wol für herzenswære./ doch geloubent mir ein mære:/ jâmer herzen sêre tuot./ //Etteswenne/ leb ich | |
| ich bin./ //Swen diu Minne/ sîner sinne/ gar beroubet,/ der geloubet/ dester baz,/ Daz mir swære/ siuftebære/ lît in herzen./ minne | |
| hœr ich?/ Daz ir meinent in liebe mich eine,/ daz geloub ich niemer.’ alsust tœret mich/ Sî vil sældenrîche guot,/ daz | |
| alsust tœret mich/ Sî vil sældenrîche guot,/ daz si mir gelouben wil so kleine/ und doch fröiden mich berouben, swie man | |
| von Wiene/ Niemer komen mit fröiderîchem muote:/ daz sol sî gelouben wol, daz reine wîb, diu guote./ lopte ich sî, waz | |
| gât,/ So ist sîn drîzzechjærich leit mit liebe hin./ diz geloub ich allez bî mir selbem wol./ trôste sî mich noch, | |
| werdeklîche./ sîn schœne kunft hât gemachet manigen armen rîche./ danne geloubet mir vür wâr daz ich iuch sage:/ Sîn wunneklichiu zît, | |
| wîbes urlaup, daz ist ob sich ein man des swertes gelaubet und alles werltlîches geschäftes und doch bî sînem wîbe belîbet. | |
| //PROFESSIO FIDEI. Ich gloͮbe an got vater almahtigin, der dir ſchephâr iſt himiliſ vnde | |
| iſt himiliſ vnde der erde vnde aller der geſchephidi, unde gloͮbe an ſin einbornen ſûn, vnſern herrin heilant, vnde gloͮbe an | |
| unde gloͮbe an ſin einbornen ſûn, vnſern herrin heilant, vnde gloͮbe an den heiligin gêiſt vnde gloͮbe, daz die drî gnendi | |
| vnſern herrin heilant, vnde gloͮbe an den heiligin gêiſt vnde gloͮbe, daz die drî gnendi ein warir got iſt, der dir | |
| îe waſ an angenge vnde iemer iſt ân ende, vnde gloͮbe, daz der ſelbe gotiſ ſûn enphangin $t wart von dem | |
| wart von minir froͮwen ſancte Marien, der %;ewigen meidi, unde gloͮbe, daz er gevangin $t wart, daz er gemartrot wart, daz | |
| an erſtarb, an der menniſcheit, niht an der gotheit. Ich gloͮbe, daz er begrâbin wart, daz er nidir fvͦr zvͦ der | |
| iſt er k%<vnftich zerteilin die lebintigin vnde die tôtin. Ich gloͮbe an den heiligin geiſt, die heilige chriſtinheit allicki, gotilichi, vnde | |
| an den heiligin geiſt, die heilige chriſtinheit allicki, gotilichi, vnde gloͮbe die gemeine allir gotiſ heiligin, ôb ich ſi garne, vnde | |
| die gemeine allir gotiſ heiligin, ôb ich ſi garne, vnde gloͮbe antlaz minir ſunte nach warri riwe vnde nach dvrnahtichlicher becherde | |
| ſunte nach warri riwe vnde nach dvrnahtichlicher becherde $t vnde gloͮbe vrſtente mineſ libeſ vnde gloͮbe nach diſem libe den ewigen | |
| nach dvrnahtichlicher becherde $t vnde gloͮbe vrſtente mineſ libeſ vnde gloͮbe nach diſem libe den ewigen lip. Amen. //POST FIDEI ADNVNCIATIONEM. | |
| ſcripht ſprichet: Qui non credit, iam iudicatuſ eſt. ‘Swer niht gloͮbet, der iſt hie verteilet.’ An diſiv wort denchet, wie vorhtlich | |
| ſprach zvͦ îm: Domine, quiſ credit auditui noſtro. ‘Herre, wer gloͮbet vnſer brêdige?’ Da nach wurtin ſi alle hinchente mit ubeln | |
| allir oͮgin ſint offin, von div daz ir an got geloͮbet. Nu ſêhe iwer ieglichi, daz er iht tori ſî, daz | |
| lîvte geheilet hat uon allin ir ſuntin.’ Daz ſchulin wir geloͮbin unde gedingen, daz unſich niwet êine nôt heilet uon den | |
| unſ gerîwent. Min trehtin der bittet unſ, daz wir unſ geloͮben unſerſ unrehteſ unde ſîne gnâde ſůchen mit warer riwe unde | |
| $t Chriſteſ erzeln mak, iedoch mak man ſi vil wol geloͮben. So groz iſt vnſer gloͮbe, daz wir daz von vnſerm | |
| iſt vnſer gloͮbe, daz wir daz von vnſerm ſchephære ſvln gloͮben, daz wir mit den worten niht megen fvr bringen, wan | |
| ervinden wolte vnde ſine gebvrt erzelen. Von div ſchvln wir gloͮben, daz got geborn iſt von ſinem vater vnde daz der | |
| ſvn von gote geborn ſi, vil wol ſvlt ir ez gloͮben. Noh enſvlt daz niht betrahten, $t wie div gebvrt vnſerſ | |
| ze einem brobeſte den gvͦten wiben, die ſih der werlte gloͮbeten. Davon meget ir wol merken, wie grozer kvſke er waſ, | |
| gotheit, daz er darnach ſchanchte allen den, die an Kriſt gloͮbeten. Er iſt geebenmazet dem adelære. Der adelær hat ſo getane | |
| vnde mirren. Mit dem golde bedvtten ſi, daz ſi daz gloͮbeten, daz er ein warer got waſ vnde kvnich aller kvnige. | |
| vnſ.’ Die da vor Kriſte giengen bezaichent die an in gloͮbten vor ſiner gebvrte. Di da nah im giengen, daz ſint | |
| ſi můzzin ſprechin.’ Do wart div menige vil grôz der gloͮbintin, vnze daz die iudin nîdin begundin unde viengin ſi unde | |
| den heiligen wiſſagen, ſo er chome, daz ſi an in geloͮbten. Nu uernemet, daz wir iv ſagen: Do filii Iſrahel, die | |
| ir nith ſo getaneſ getoͮn muget, welt er ſin ivch geloͮben unde riwet ez ivch, erne phâch ivch unde uergebe ez | |
| filiorum Iſrahel.’ Daz iſt aller ſæligen menneſſcen, die ane got geloͮbent unde ime getruwent. Nith eine genote, mine uil lieben, ſint geſezzet | |
| engele iegelicher $t gegene. Ir ſcult oͮch uil uerre daz geloͮben, daz ein iegelich menneſſe hât einen goͮten engel ze hoͮte | |
| div er uor den luten toͮt. Alle, die an in geloͮbent, die richet er mit golde unde mit ſilbere; die deſ | |
| daz Chriſt ze ſalden ſazte allen den, die an in geloͮbent, ſint geſcriben ſiben gebete tieffiv; driv ſint gemeinet ze gote, | |
| $t entschuldegunge der capitel, dâ er wirt gerûget, genzelîche sule gelouben. [Wirt aber sint daz werlîche ervaren, daz sie falsche rûgere | |
| oder sin gevater oder sin tote, wil er des niht gelauben der da clager ist, so sols in dirre bewisen mit | |
| chumt/ <zuo+1>30</zuo+1>und unns doch ewichlichen frumt?/ da sul wir wol gelouben bi,/ daz got sin sun vil lieb si,/ sit er | |
| ie bezer spise?/ <zuo+1>40</zuo+1>si sint sælic und wise,/ die daz geloubent also wol,/ als iesliche christen mensch sol./ moht wir si | |
| lont uns got so hohe niht,/ als er nu den gloubenden tůt;/ die zæigent im geistlichen můt:/ des git ouch in | |
| uf geben/ bediu steln und r#;uoben/ und wil mich gar gelouben/ aller slahte untriwen/ und wil mich lazzen riwen,/ des ich | |
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