Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gelouben swV. (750 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| an ainen galgen rehangen./ diu chunigîn sciet frôlîche dannen,/ si geloupte sich des rîches,/ si diente gote iemer mêr mit flîze./ | |
| ûf der louben./ lânt die linden louben. ir sunt mir gelouben,/ hânt ir den gelouben,/ ir brechent Botenlouben/ lîhter die steinwant."/ | |
| wil swîgen unde ûf lieben wân,/ ir sült für wâr gelouben, sî hât mir alsô getân,/ ob ich iu klagte von | |
| beiden,/ der hât gein den guoten valsches vil./ guotiu wîp, geloubet daz,/ swer iuch mit den valschen lobt, der treit iu | |
| ouch gerne dienet dir./ erst dir holt mit triuwen, daz geloube mir./ //Er hât sîn vil wol genozzen,/ daz er dir | |
| gelingen,/ swie mir noch nie wol an in gelanc./ doch geloubet daz ir twingen/ biderben man ûf hôhen muot ie twanc./ | |
| schrift der hiligen $t weissagen reht vernam und si voͤlchlich gelaubt und auch von den hiligen boten unsers herren die hiligen | |
| der vert verschied er und ward aver wider lebentich. daz gelaubet auch diu hilig christenhait von allen den rechten luͤten die | |
| daz er im ſant, ſo wolt er an ſinen got gloͮben. Do ſprach der gvͦt ſant Johannes: $t #.,Swaz ſo dv | |
| wider vf hieze ſten, ſo wolt er an ſinen got gloͮben. Die hiez er do, ſant Johannes wider vf ſten vnde | |
| du das, $t das du ewicliche verlorn piſt, du ne gelvͦbeſt an den heiligen Criſt.#.’ Do cʒuͤrnte do der cheiſer vnd | |
| wunder, ſo w%:iſe herren, ſo iͤr ſiͤt, das %:ir dicʒe geloͮbet von einem got, der ſich lie martyren an einem cruce, | |
| in ertotet hat, ſo muͤget $t iͤr im deſter$/ bas geloͮben.#.’ Do die rihtære Zenophilus vnd Craton Zambri alſo gebvten, do | |
| tode vͤf hieʒ ſten, ſo wolten ſi alle an in geloͮben. $t Do viel ſant Silueſter mit anderen heiligen criſten, die | |
| die da waren, das ſi alle an den heiligin Criſt geloͮbten, ob in ſant Silueſter die ſelben not bůʒte, die ſi | |
| waren: #.,Alſo mvͦʒen alle die verbrinnen, die an den niene geloͮbent, den ſant Silueſter prediget.#.’ Do wuͤrden von den cʒeichen alle | |
| von miner botſchefte ſwanger vnd berhaft iſt worden. Vone d%,u geloͮben, das got nihtes niht iſt vnmugelich.#.’ $t Ecce ancilla domini | |
| wol verſtůnden vnd oͮch div ſcrift der heiligen wiͤſſagen, idoch geloͮbten ſi %:ir niht. Die heten vil offenlich geſaget von der | |
| vahen vnd fuͤr ſich fůren vnd ſprach ʒim: #.,Eraſme, du geloͮbeſt niht an vnſer gote.#.’ Do ſprach der heilige biſcholf ſant | |
| ſprach der heilige biſcholf ſant Eraſme: #.,Ich pin criſten vnd geloͮbe an den heiligen Criſt.#.’ Do ſprach der keyſer: #.,Des tů | |
| Criſt.#.’ Do ſprach der keyſer: #.,Des tů dich abe vnd geloͮbe an die gote!#.’ Do er des niene wolte tůn, do | |
| er ʒů dem grabe vnd ſprach ʒe ſinem vater Anaſtaſio: #.,Geloͮbeſtu an vnſeren herren Ieſu_Chriſto, der geborn iſt von der heiligen | |
| #.,Macheſtu in lebentigen vnd giſt miͤr in geſvnten herwider, ſo geloͮb ich an Jeſu_Chriſto, der mæide ſvn, vnd alle die mine | |
| w%:ir niht verderben von diſem trachen.#.’ Do ſprach ſant Eraſmus: #.,Geloͮbet an minen got, ſo werdet %:ir behalten#.’, vnd gebot dem | |
| nu fůren wiͤr vnd ſchafen, das er an vnſer gote geloͮbe.#.’ Do nam in ſin vater vnd fůrt in in ſin | |
| mer iſt wan der chriſtene got, wil du an in geloͮben $t vnd den apgoten widerſagen, ſo git dir der heilige | |
| der eine mach dir gehelfen. Widerſage dinen goten $t vnd geloͮbe an den waren got, ſo wirdeſtu geſehente.#.’ Do widerſait er. | |
| Das auer diſiv liute, die hie ſtent, das wiʒʒen vnd geloͮben, das der heilige Chriſt der war gotes ſvn iſt, der | |
| lieht git allen den, die im getruwent vnd an in geloͮbent, ſo wirdeſtu $t geſehende.#.’ Do leit er die hant an | |
| æzeſt?] Nequaquam moriemini. Nain d%>i, [#.’ſprach er,#.,] daz ſoltv mir gloͮben [wan der rede, der enniſt ſo niht]. Scit enim deus | |
| Do ſprach %,vnſer herre: #.,Adam, daz dv dim wibe baz gloͮbeſt denne mir vnde [daz dv] durch ir rede min gebot | |
| begunst,/ – daz doch vil lîhte geschiht –,/ durch daz geloube man sich ir niht/ und versuoche ez doch die lenge;/ | |
| dem lîbe hin.’/ ‘daz tæte ich, woldest dû an in/ gelouben den ir dâ vienget/ und âne schulde hienget,/ den disiu | |
| schulde hienget,/ den disiu vrouwe maget gebar.’/ ‘jâ, herre, jâ geloube ichz gar,/ wan daz ez uns niht helfen sol./ wir | |
| enschadet dehein erbesünde mê.’/ ‘genâde, herre, ich bin bereit./ ich geloube die heiligen christenheit./ der mir sîn hülfe, ich toufte mich.’/ | |
| unsers herren chraft/ mit maniger nôt ligent behaft./ die dâ gelouben an got/ und gerne leisten sîn gebot,/ die bestrîch dâ | |
| dir alles des verjehen/ des wir dâ hêten gesehen./ des gelouptest uns dû niht umb ein hâr.’/ er sprach: ‘ir saget | |
| began./ chumt er sîn mit dem lîbe hin,/ diu werlt geloubet gar an in./ sô denne die Rômære/ gevreischent die niuwen | |
| blôz/ und daz sîn was geloubet./ ob ir des niht geloubet,/ sô stânt hie zwelf biderbe man,/ den schînet zuht und | |
| swaz ich tuon, daz tuot ouch ir/ und mêr, daz geloubet mir./ die sprâche werdent iu bechant;/ ir nemt die slangen | |
| in al der werlde ort/ und prediget mîn wort./ swer geloubet und getoufet wirt,/ der ist genesen; und der enbirt/ des | |
| triuwe und manigen eit/ daz er âne angest wære./ daz geloubete in der gewære./ er bereite sich und fuor mit in/ | |
| immer mensche erstê/ dem sîn reht als im geschiht,/ des engeloube wir niht.’/ ‘Allez daz er hât geseit,/ ez sî iu | |
| unser mit iu vert,/ swaz der dinge dort ervert,/ des geloubent jene alse vil/ niuwan swaz ieglîcher wil./ dâ von ist | |
| der nâch dir hât erliten gnuoc/ jâmers alle sîne tage./ geloube mir waz ich dir sage./ er ist von sender herzenôt/ | |
| gestalt,/ ie wart in deme lîbe kalt/ daz herze, daz geloubent mir./ ir blanken hende enphielen ir/ beide für$/ sich in | |
| verre baz/ dann elliu wîp versünne./ an ir lac zwâr, geloubent daz,/ vil gar der werlde wünne,/ si was ein reinez | |
| muoz/ dich unde dînen werden gruoz?/ du solt mir des gelouben,/ daz ich kûme dîn enbir./ uns wil der morgen fröuden | |
| ir mangen sihe an witzen alsô touben!/ daz er wil gelouben/ daz eigen sî verstolniu kunst./ /Ein ritter der niht wæte | |
| /Antwürte gab der künec dô/ der frouwen unde sprach alsô:/ ‘geloubent, werdiu herzogîn,/ daz man iu <hie> gerihtes schîn/ gerne und | |
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