Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

gemeinlich Adj. (59 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Athis A* 82 Und sich bereitin mochte,/ Daz bereitte sich gare/ Und quam gemeinlichin dare/ Vur die stat an ein gras,/ Da ir saminunge
BdN 25, 13 frawen, die weiz sint von kalter nâtûr. wilt aber dû gemainleich weizzen, welher frawen milch pezzer sei, sô nim ain glas
BdN 141, 30 ain merswein; daz ist aber ain ander tier, daz wir gemainleich ain merswein haizen und haizt mit ainem andern namen delphîn.
BdN 267, 32 antlütz in kain trauren stell noch schick, sam wir doch gemainleich sehen an der tôten antlütz, daz si trauricleich und wainleich
BdN 308, 19 dem êwigen tôd. //VON DEM WEIZSNECKEN. /Testudo haizt ain sneck gemainleich, ez sei ain wazzersneck oder ain ertsneck, swarz oder weiz.
BdN 310, 3 sam Clemens der pâbst spricht. //VON DEM REGENWURM. /Vermis haizt gemainleich ain iegleich wurm, iedoch haizt aigenleichen in der geschrift vermis
BdN 454, 17 werd, sô ist doch aller maister wân von der nâtûr gemainleich, daz der stain gevar sei sam ain nagel, reht sam
Eckh 5:43, 12 bî den liuten, daz ist mügelich bî gote’. Und ouch gemeinlîche und natiurlîche: daz unmügelich ist der undern natûre, daz ist
Eckh 5:45, 23 volge mir’, daz enist niht aleine ein gebot, als man gemeinlîche sprichet und wænet: ez ist ein gelübede und ein götlîchiu
Eckh 5:55, 11 Nû mac man bekennen und wizzen gropheit der liute, die gemeinlîche wunder hânt, sô sie sehent guote liute smerzen lîden und
Eckh 5:109, 24 wizzen, daz sanctus Jeronimus sprichet und ouch die meister sprechent gemeinlîche, daz ein ieglich mensche von dem, daz er mensche ist,
EnikWchr 21686 den er geleisten kan./ daz süllen tuon alle gelîch/ Rœmær gemeinlîch.’/ __Dô daz erhôrt der jung man,/ der gie für sînen
EnikWchr 25091 daz si ze hof kæmen/ und sîn red vernæmen/ alle gemeinlîche,/ arm unde rîche,/ die dem rîch wârn undertân/ und fürsten
HvFreibTr 6744 wêrit ir genesen.»/ er clagete alsô clegelîch,/ daz sie alle gemeinlîch/ mit im clagen begunden./ der herzoge an den stunden/ clagete
Konr 16,57 vber alle engeliſche chore gehohet iſt. Nv ſvlen wir vns gemeinlichen froͮwen mit geiſtlichen froͮden. Si ieman vnter vns, der ſich
Konr 22,1 der ewig lip gegeben werde. Amen. Von $t den iunchfrawen gemainelich Simile $t eſt regnum celorum decem virginibus, quae accipientes lampades
Kreuzf 1145 als sie des wâren zu râte nu/ die Dûtschen worden gmeinlich,/ bi den herren sie leiten sich./ ouch waz der tempelherren
Lanc 117, 4 kinde keyn warheit nit enwúst, wann alle die lút jhehen gemeynlich das es dot sy. Der konig gewan Banin sere lieb
Lanc 168, 36 böse gewonheit abetet die in der burg waren. Sie gingen gemeinlich in den kirchoff und schriben off yglich grab, da nicht
Lanc 380, 14 sich der herre und die ritter allsament und jhen stat gemeynlich. Hestor hiesch syn wapen auch, und der herre sprach, er
Lanc 541, 34 thut oder wie gerne, oder ir thut wiedder die cristenheit gemeinlichen und wiedder gottes gebott, das uber ein nit sin mag.
Litan 1394 nos./ Nv ist reht vnde brudirlih,/ daz wir umb$/ einander gemeinlih/ diner irbarmunge/ herre keiser allir kuninge/ vil emzliche cloppen/ mit
MarlbRh 76, 2 si is gemeine,/ wand unses hern barmherzicheit/ üver si al gemeinlich geit/ al van angin bitz an $’t ende,/ der herz
MarlbRh 110, 33 mane,/ damit is uns geven zů verstane/ al diͤ heilgen gemeineliche,/ diͤ got hat erkorn zů sinem riche./ //O schön, du
Mechth 7: Reg. 4 <N>II</N>. Wie an aller selen tag ein mensche bat vúr die selen gemeinlich <N>III</N>. Wie nútze das si, das ein mensche mit diemuͤtigen
Pelzb 133,32 das dunkit mich wol bessir czu dem, di man heyst gemeynlichin wenschin. Allirleyge pflumen, di mak man trugin also in der
PrBerthKl 1, 19 tage, do geſchvf got himel vnd erde, daʒ waʒ alleʒ gemeinleich mit ein ander vnd tet eineʒ dem andern niht leides.
PrMd_(J) 340, 34 solde. dâ wart michil clagin; pfaffin unt muniche sprâchin alle gemeinlîche: "herre vatir, weme leizist dû uns? die armin schâf sulin
PrOberalt 71, 35 denn die fuͤr vil manich sel antwurten muͤzzent? Nu chomen gemainlichen fuͤr den almæchtigen got mit riwigem hertzen, mit unsern zæhern
PrOberalt 127, 12 uͤber gůt. so getan genad tůt er uͤbeln und guten gemeinlich, aver den sinen erwelten den git er grozze genade, er
ReinFu K, 457 «Mocht ir ienes vleischez iht?»/ Isengrin vnd sine dit/ Sprachen gemeinlichen: «ia.»/ Reinhart hvp sich sa,/ Do der gebvre hin solde
Rol 141 welhen trost si zu im machten haben!/ si redeten alle gemeinlichen,/ si ne wolten in niemer geswichen;/ swaz si durch got
Rol 988 einem phenninge:/ daz ist daz himilriche,/ de ist uns allen gemeinliche/ uf gestechet ze eineme zile:/ dar loufet swer dir wile./
Rol 8140 mare/ unt ander hailare,/ di gote untotliche.’/ di haiden alle gemainliche/ uielen zů der erde,/ si sprachen: ‘wol ir gote werde,/
Rol 8676 gebot ain hof./ mit michelem flize/ chomen di fursten alle gemainliche:/ dar chomen achte chůnige/ unt inoch dar ubere;/ biscofe unt
RvEBarl 15926 bî,/ sie würden ungelückes vrî./ des wurden sie ze râte/ gemeinlîche vil drâte./ //Nû sie wurden des enein,/ sie vuoren alle
RvEWchr 3317 gemeinin wec geriet,/ der noch ze varnne ist uf geleit/ gemeinliche al der menscheit/ an alle widir rede fúr war./ zweinzic
RvEWchr 21303 und welhe rache si hetin:/ wand arme unde riche/ jahin gemeinliche/ das solih umbilde davor ê/ geschehe in Israhel nie me./
RvEWchr 30366 haz./ dú geslehte nideten daz/ also das Saulis geslehte riet/ gemeinliche al der diet,/ das si niht woltin mit ir scharn/
RvEWchr 31522 das lút, wip und man/ und selbe der kúnig David./ gemeinlich ane widir strit/ wart sus der herre wol geborn/ Salomon
RvEWchr 32702 riche./ do kamen algeliche/ von der israhelschen schar/ die lúte gemeinliche dar,/ als in dú botschaft was virnomen./ do si ze
SAlex 3977 disen mort haben getân:/ di nerbarmen mir niet.’/ daz was gemeinlîchen lieb/ den Persen und den Kriechin./ lob si ime dô
Spec 56, 15 vârin unde îlen zvͦ dem êwigim lebin. Nu îlit alli gemainliche zvͦ den obriſtin hoczitin iwerri huſgenozzin, ve[r]wandilet iwer ubil werch
Spec 82, 31 unſanfte lazzin můzzin, wir wellin odir enwellin. Nu beuelhit ivch gemainliche deme gůtin $.s$. Iohanni mit libe unde mit ſele, daz
Spec 112, 32 ſlehet mit dem geiſte ſineſ mundeſ. Nv heuet ûf alle gemeinlichen iwer herze unde lobet den himeliſſcen $t broͮſt mit engliſkeme
Spec 128, 10 ſint alle tôt, ſint alle entſlaffen unde erſtent iedoch alle gemeinlichen, $t ſo der grimme rihtare an der iungeſten urteile zornlichen
Spec 150, 13 treffent, uieriv ze deſ menneſſcen $t ſælde. Nu bitet alle gemeinlichen den heiligen Chriſt, daz wir in minnen moͮzzen, ſiniv gebot
StatDtOrd 26,18 eime semften $t geiste. Darumme disen sunderlichen orden, der sich gemeinlîche erbûtet zu dem nutze der heiligen ecclesien, ane sahen manigerleie
StatDtOrd 34,27 dieneste unde daz hôren. /Die brûdere phaffen unde leigen sulen gemeinlîche $t kumen tages unde nahtes zu Gotes dieneste unde zu
StatDtOrd 35,17 mettene nâch dem invitatorio unde dem ymno sulen die brûdere gemeinlîche nider sitzen, sô man daz ewangelium liset unde die laudes

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