Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gemeinlich Adj. (59 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Und sich bereitin mochte,/ Daz bereitte sich gare/ Und quam gemeinlichin dare/ Vur die stat an ein gras,/ Da ir saminunge | |
| frawen, die weiz sint von kalter nâtûr. wilt aber dû gemainleich weizzen, welher frawen milch pezzer sei, sô nim ain glas | |
| ain merswein; daz ist aber ain ander tier, daz wir gemainleich ain merswein haizen und haizt mit ainem andern namen delphîn. | |
| antlütz in kain trauren stell noch schick, sam wir doch gemainleich sehen an der tôten antlütz, daz si trauricleich und wainleich | |
| dem êwigen tôd. //VON DEM WEIZSNECKEN. /Testudo haizt ain sneck gemainleich, ez sei ain wazzersneck oder ain ertsneck, swarz oder weiz. | |
| sam Clemens der pâbst spricht. //VON DEM REGENWURM. /Vermis haizt gemainleich ain iegleich wurm, iedoch haizt aigenleichen in der geschrift vermis | |
| werd, sô ist doch aller maister wân von der nâtûr gemainleich, daz der stain gevar sei sam ain nagel, reht sam | |
| bî den liuten, daz ist mügelich bî gote’. Und ouch gemeinlîche und natiurlîche: daz unmügelich ist der undern natûre, daz ist | |
| volge mir’, daz enist niht aleine ein gebot, als man gemeinlîche sprichet und wænet: ez ist ein gelübede und ein götlîchiu | |
| Nû mac man bekennen und wizzen gropheit der liute, die gemeinlîche wunder hânt, sô sie sehent guote liute smerzen lîden und | |
| wizzen, daz sanctus Jeronimus sprichet und ouch die meister sprechent gemeinlîche, daz ein ieglich mensche von dem, daz er mensche ist, | |
| den er geleisten kan./ daz süllen tuon alle gelîch/ Rœmær gemeinlîch.’/ __Dô daz erhôrt der jung man,/ der gie für sînen | |
| daz si ze hof kæmen/ und sîn red vernæmen/ alle gemeinlîche,/ arm unde rîche,/ die dem rîch wârn undertân/ und fürsten | |
| wêrit ir genesen.»/ er clagete alsô clegelîch,/ daz sie alle gemeinlîch/ mit im clagen begunden./ der herzoge an den stunden/ clagete | |
| vber alle engeliſche chore gehohet iſt. Nv ſvlen wir vns gemeinlichen froͮwen mit geiſtlichen froͮden. Si ieman vnter vns, der ſich | |
| der ewig lip gegeben werde. Amen. Von $t den iunchfrawen gemainelich Simile $t eſt regnum celorum decem virginibus, quae accipientes lampades | |
| als sie des wâren zu râte nu/ die Dûtschen worden gmeinlich,/ bi den herren sie leiten sich./ ouch waz der tempelherren | |
| kinde keyn warheit nit enwúst, wann alle die lút jhehen gemeynlich das es dot sy. Der konig gewan Banin sere lieb | |
| böse gewonheit abetet die in der burg waren. Sie gingen gemeinlich in den kirchoff und schriben off yglich grab, da nicht | |
| sich der herre und die ritter allsament und jhen stat gemeynlich. Hestor hiesch syn wapen auch, und der herre sprach, er | |
| thut oder wie gerne, oder ir thut wiedder die cristenheit gemeinlichen und wiedder gottes gebott, das uber ein nit sin mag. | |
| nos./ Nv ist reht vnde brudirlih,/ daz wir umb$/ einander gemeinlih/ diner irbarmunge/ herre keiser allir kuninge/ vil emzliche cloppen/ mit | |
| si is gemeine,/ wand unses hern barmherzicheit/ üver si al gemeinlich geit/ al van angin bitz an $’t ende,/ der herz | |
| mane,/ damit is uns geven zů verstane/ al diͤ heilgen gemeineliche,/ diͤ got hat erkorn zů sinem riche./ //O schön, du | |
| <N>II</N>. Wie an aller selen tag ein mensche bat vúr die selen gemeinlich <N>III</N>. Wie nútze das si, das ein mensche mit diemuͤtigen | |
| das dunkit mich wol bessir czu dem, di man heyst gemeynlichin wenschin. Allirleyge pflumen, di mak man trugin also in der | |
| tage, do geſchvf got himel vnd erde, daʒ waʒ alleʒ gemeinleich mit ein ander vnd tet eineʒ dem andern niht leides. | |
| solde. dâ wart michil clagin; pfaffin unt muniche sprâchin alle gemeinlîche: "herre vatir, weme leizist dû uns? die armin schâf sulin | |
| denn die fuͤr vil manich sel antwurten muͤzzent? Nu chomen gemainlichen fuͤr den almæchtigen got mit riwigem hertzen, mit unsern zæhern | |
| uͤber gůt. so getan genad tůt er uͤbeln und guten gemeinlich, aver den sinen erwelten den git er grozze genade, er | |
| «Mocht ir ienes vleischez iht?»/ Isengrin vnd sine dit/ Sprachen gemeinlichen: «ia.»/ Reinhart hvp sich sa,/ Do der gebvre hin solde | |
| welhen trost si zu im machten haben!/ si redeten alle gemeinlichen,/ si ne wolten in niemer geswichen;/ swaz si durch got | |
| einem phenninge:/ daz ist daz himilriche,/ de ist uns allen gemeinliche/ uf gestechet ze eineme zile:/ dar loufet swer dir wile./ | |
| mare/ unt ander hailare,/ di gote untotliche.’/ di haiden alle gemainliche/ uielen zů der erde,/ si sprachen: ‘wol ir gote werde,/ | |
| gebot ain hof./ mit michelem flize/ chomen di fursten alle gemainliche:/ dar chomen achte chůnige/ unt inoch dar ubere;/ biscofe unt | |
| bî,/ sie würden ungelückes vrî./ des wurden sie ze râte/ gemeinlîche vil drâte./ //Nû sie wurden des enein,/ sie vuoren alle | |
| gemeinin wec geriet,/ der noch ze varnne ist uf geleit/ gemeinliche al der menscheit/ an alle widir rede fúr war./ zweinzic | |
| und welhe rache si hetin:/ wand arme unde riche/ jahin gemeinliche/ das solih umbilde davor ê/ geschehe in Israhel nie me./ | |
| haz./ dú geslehte nideten daz/ also das Saulis geslehte riet/ gemeinliche al der diet,/ das si niht woltin mit ir scharn/ | |
| das lút, wip und man/ und selbe der kúnig David./ gemeinlich ane widir strit/ wart sus der herre wol geborn/ Salomon | |
| riche./ do kamen algeliche/ von der israhelschen schar/ die lúte gemeinliche dar,/ als in dú botschaft was virnomen./ do si ze | |
| disen mort haben getân:/ di nerbarmen mir niet.’/ daz was gemeinlîchen lieb/ den Persen und den Kriechin./ lob si ime dô | |
| vârin unde îlen zvͦ dem êwigim lebin. Nu îlit alli gemainliche zvͦ den obriſtin hoczitin iwerri huſgenozzin, ve[r]wandilet iwer ubil werch | |
| unſanfte lazzin můzzin, wir wellin odir enwellin. Nu beuelhit ivch gemainliche deme gůtin $.s$. Iohanni mit libe unde mit ſele, daz | |
| ſlehet mit dem geiſte ſineſ mundeſ. Nv heuet ûf alle gemeinlichen iwer herze unde lobet den himeliſſcen $t broͮſt mit engliſkeme | |
| ſint alle tôt, ſint alle entſlaffen unde erſtent iedoch alle gemeinlichen, $t ſo der grimme rihtare an der iungeſten urteile zornlichen | |
| treffent, uieriv ze deſ menneſſcen $t ſælde. Nu bitet alle gemeinlichen den heiligen Chriſt, daz wir in minnen moͮzzen, ſiniv gebot | |
| eime semften $t geiste. Darumme disen sunderlichen orden, der sich gemeinlîche erbûtet zu dem nutze der heiligen ecclesien, ane sahen manigerleie | |
| dieneste unde daz hôren. /Die brûdere phaffen unde leigen sulen gemeinlîche $t kumen tages unde nahtes zu Gotes dieneste unde zu | |
| mettene nâch dem invitatorio unde dem ymno sulen die brûdere gemeinlîche nider sitzen, sô man daz ewangelium liset unde die laudes | |
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