Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genâhen swV. (42 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| autula. daz iſt ſo harto gezal daz imo níhein iagére ginahen ne mag. unde hébet uile uuaſſiu hóren. unde uile langiu. | |
| muot./ ôwê! daz dû bist sô guot,/ daz dir niht genâhen mac!/ ich sich für wâr den liehten tac.’/ dô si | |
| //Ewangelium an sant Michels dage/ In dirre stunt sach man genahen/ Ihesu die Iungern vnd iahen:/ ‘wer wenest du, daz wesen | |
| versuchende sie yn da veriahen:/ ‘mag ez dem rehten auch genahen,/ so daz ein man von sinen wibe/ sich scheide vnd | |
| hin zu rade vnd suchten, wa/ sie mohten Ihesu nu genahen/ vnd yn an rede also geuahen./ sie santen zwene Iungern | |
| sprechent zu ym: »der meister quat:/ min zit wil nu genahen mir./ min ostermaz mache ich bi dir/ mit miner zippelere | |
| sprach: ‘zu slafe ligent nyder/ vnd ruwent, wan die stunt genahet,/ daz man des menschen sun gefahet/ in hende der sundigen | |
| da vernamen,/ waz wunderlichen dinge geschahen,/ vnd yn geruhten auch genahen./ da sprach er zu den Iungern sin,/ daz sie zu | |
| vnd nach ym vf dem wege ging./ //Als sie Iherusalem genahen/ begunden· vnd Bethanien sahen/ hin an des oelgebeumes berg,/ zwein | |
| santen, daz sie yn vahen/ solten an rede vnd ym genahen./ sus quamen sie gegangen hin/ vnd furten dyse wort an | |
| ez yn, er sprach: ‘enphahent!/ diz ist min lycham, dem genahent.’/ den kelch er da dar nach genam/ vnd aber dar | |
| du solt nu furbas menschen fahen.’/ dem lande kunden sie genahen./ schyf vnd auch alle ding sie liezen/ vnd folgten ym | |
| wir her dane/ vf uch. daz wiszent sicherliche,/ daz nu genahet godes riche.«/ vnd eygentlichen uch daz sage,/ daz Sodomiten an | |
| vnd des dages auch des andern,/ wan er propheten niht genahet/ noch uzer Iherusalem gefahet./ //Iherusalem, Iherusalem,/ du, die sich fuget | |
| gedede,/ ir cleider strauweten sie an die phede./ als er genahete nu der steige/ des berges Oliuetis neige,/ an huben die | |
| was ein prophete.’ vnd da veriahen/ in antwurte, daz sie genahen/ der sinen frage enmohten niht./ Ihesus sprach zu yn da: | |
| daz alle dyse ding geschehent,/ daz dan daz godis riche/ genahet eygentliche./ //Furwar sage ich uch: dyse geburt/ vergat niht, e | |
| der hiez Iudas,/ der zwolfer einer, fur sie drat,/ Ihesu genahete an der stat,/ vf daz er yn gekuste/ vnd gebe | |
| von uwerm vater sahent,/ daz dunt ir vnd ym niht genahent.’/ antworte ab yn an yn sus quam:/ ‘vnser vater ist | |
| gingen nach ir vnd iahen:/ ‘dem grabe so wil sie genahen/ vnd lihte ir iamer da beweinen/ vnd sich in trurekeide | |
| $s mit diu si hêten./ si wolten sich im gerne genâhen $s ub er ir oppher geruocht inphâhen,/ daz in deste | |
| sein leben genert,/ Das im in kainen gähen/ Niemand torste genahen./ Du Nemrot sprach ain man,/ Der was gehaisen Klimodan:/ ’Herre, | |
| heizit autula. und iſt uil chůne. ime nemach nihein man genahen. noch iagire geuahen. Er habet langiu horn. diu ſint getan | |
| füeret,/ wan ir frô herze missewende, diu ’m niht mag genâhen, niender hât berüeret./ //Waz wil si mir gewinnen an? ich | |
| diu frouwen schiere/ z’ir spil begunden gâhen./ kein lebender man genâhen/ den wîben dâ getorste./ si muosten in dem vorste/ besunder | |
| by, die er darzu bracht hett das sie im nit genahen getorsten, so sere hett er sie gewunt. ‘So mir gott’, | |
| koniges volck komen und slug und beiß alles das im genahet. Da wart er eins tags so sere gejagt und gemút | |
| mir min har und mine clawen; ich mohte ir niergen genahen.» «Ir gehorsami was also gros, das ir wart nie ebengenos. | |
| wil,/ der sol von uns niht gâhen;/ si müezen uns genâhen,/ wand wir si niht enphliehen./ wellen si uns hin ziehen,/ | |
| vel./ mîne kocken sint sô snel,/ sine mugen uns niht genâhen./ wir sulen von hinnen gâhen."/ sîn golt hiez er ze | |
| gutes hailes:/ iz ne lebete nicht uirpaines/ daz im machte genahen./ swes er wolte uaren,/ daz muse da peliben./ Durndart tete | |
| unrehten schulde./ daz ich im aptrünnic ie/ was und im genâhte nie,/ daz riuwe got; ez riuwet mich./ sun, dû solt | |
| iv geladet, daz er deſ gervͦchet, daz er ſih iv genahet. Erne kvmet iv niht eine. Er bringet iv die froͮde, | |
| libe unſênfte. Mit ſuſgetânin dingen ſult ir ivch mineme trehtine genâhen unde ſult ivch gerehtin unde gereinen uor diſen ôſtern, daz | |
| sich gewan/ und hin zem orse gâhete/ und dem alsô genâhete,/ daz er die hant zem brîtel liez/ und den linken | |
| wol geleiten kunde./ und als daz schif begunde/ //Îrlande alsô genâhen,/ daz si daz lant wol sâhen,/ //Tristan den stiurmeister bat,/ | |
| inne./ des endes er dô gâhete;/ und alse er ir genâhete,/ daz er si kôs und ebene sach,/ ‘seht hêrre’ er | |
| dise allenthalben zuo:/ ir keiner wânde envollen vruo/ den vînden genâhen./ //Nu daz die vînde ersâhen,/ daz ez ze strîte was | |
| ungelobig lút/ Do mochtent me gesechen nút/ Noch fúrbas in genachen;/ Und also belaib ir gachen,/ So das sú můstent abe | |
| dû sper noch schilt nie brâhtes,/ swâ dû vîenden ie genâhtes./ nû tuoz durh dîne werdekeit,/ hilf hiute rechen mir mîn | |
| hart/ und het ez also zart/ daz kainer slaht schaiden/ genahen moht in baiden./ //__Swer nu wunder welle spehen,/ der mag | |
| ougen / vor im offen sâhen, / ern mohte niht genâhen / dem manne den er bî im sach. / daz |