Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
genüege stF. (10 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| ist ez eine spise./ Tegelich sine wise/ Setit ez zu genuge,/ Iegliches nach gevuge./ __Hie bi sol wir kennen/ Bulute graz | |
| enwil niht,/ Dez selben niemer rat geschiht./ In gnaden voller gnuͤge,/ Wie ez dem menschen fuͤge,/ Do ist guͤt uber guͤt,/ | |
| demuͤtekeit, $t der also wol gebiket ist mit der suͤssen genuͤge irdenischer zergenglicheit, $t da die girige homůt und die snidende | |
| wisheit,/ Hut und auch gerechtikeit,/ Wol getruwen und warheit,/ Gantz genug an varheit,/ Clugheit in allem synne./ Und wiße auch, edele | |
| under sinem baniͤr/ Ein mynnencliche junchfrawen ziͤr:/ [151#’r] Die heißet Genuͤg und Gantze Truwe./ Sin paniͤr daz sy frisch und nuͤwe,/ | |
| o werder man, hüt din vor solchem leide,/ nim nach genüge trank und ouch die weide,/ wilt du in spottes kleide/ | |
| unde frum,/ swer des rîches krône trüege,/ der gewunne schiere genüege./ //__CV. sus wart ein tac gesprochen/ über sehs wochen/ hinze | |
| des alle die schetze, herschaft, richeit, schoͤnheit, kunst und alle genuͤge aller menschen und aller creaturen were, nach allem wunsche und | |
| kint in lies dekain spar,/ Es trůg in brottes die gnuͤgi dar,/ Bi der vili úber gnůg,/ Schoͤni, wiss, fin und | |
| wal,/ der sint vierhundert nach der zal,/ an ein ander gnůge/ die dinne lit gefůge./ man nennt in auch des grozen |