Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gër stF. (132 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| iuch mir ze trôste her:/ nu rât nâch iwerre triwen ger./ //Ir habt kumbers mêr dan ich gesehn:/ lât iwern trôst | |
| laster spehent?"/ ___des schiffes meister über her/ kom durch Orgelûsen ger./ vome lande inz schif si kêrte,/ daz Gâwânen trûren lêrte./ | |
| doch, hêrre, welt irs sîn mîn wer,/ übergolten ist mîn ger./ für wâr sîn prîs was ie sô hel,/ fünf hundert | |
| doch habe wir iwer genozzen mêr./ tohter, leist al sîne ger:/ des bin ich mit der volge wer."/ ___diu süeze wart | |
| ___er gienc gein Gâwâne her:/ daz enwas doch ninder sîn ger,/ wande in sîns kumens dâ verdrôz./ Gâwân dâhte "dirre ist | |
| condwierte/ den rîter mit dem zoume her:/ tjostieren was sîn ger./ Gâwân sich umbe kêrte,/ sînen kumber er gemêrte./ in dûht | |
| "ich wil hin wider alse her:/ anders leiste ich iwer ger."/ //Si gâben fîanze,/ daz si ze Jôflanze/ mit rîtern und | |
| beâs âmîs,/ sô durchliuhtic was sîn prîs/ mit rehter werdekeite ger,/ ez wære dirre oder der,/ die muoter ie gebâren/ bî | |
| mir,/ swenne ich untriwe enbir,/ so ist immer mînes herzen ger/ daz ich in mîner minne wer."/ //___Gâwân hôrt an dem | |
| rîch./ ez was den freuden dâ gelîch./ alsus mit freudehafter ger,/ die rîter dar, die frouwen her,/ dicke an ein_ander blicten./ | |
| dar_an er schiere hât erkant/ dîniu mære und dîns hêrren ger:/ des ist er mit der volge wer./ ___noch mêre wil | |
| enbôt sîn dienst dâ her/ der küneginne: ouch ist sîn ger,/ daz al der tavelrunder schar/ sînes diens nemen war,/ daz | |
| si sint, die muosen sper/ ûf geriht sehn durch tjoste ger."/ ___ir munt in louc dâ wênec an./ Artûs schaden vil | |
| ern wære marschalc. sus warp er:/ dise viere leisten sîne ger./ //___Nu lât Artûsen stille ligen./ Gâwâns grüezen wart verswigen/ in | |
| des was sîns strîtes wer,/ verbar dô gein im strîtes ger./ verre ûz der hant er warf daz swert:/ "unsælec unde | |
| reit der künec peizen her,/ und mêre durch der minne ger./ Bêâkurs in dâ enphienc/ sô daz ez mit freude ergienc./ | |
| ir soldier, die manec sper/ ê brâchen durch ir minne ger./ ___Gâwân unt die gesellen sîn,/ Arnîve und diu herzogîn,/ und | |
| grâle wirbet er./ von iu beiden samt ist daz mîn ger,/ ir saget mir liute unde lant,/ die iu mit strîte | |
| grâles./ si wart des selben mâles/ beschouwet vil durch wunders ger./ nu lât si heistieren her./ ir gebende was hôh unde | |
| umb daz pluotec sper,/ dô wart der grâl durch helfe ger/ für getragen an der selben zît:/ Parzivâl si liez in | |
| umb ir minne rât./ nâch ir ist al mîns herzen ger./ ob ich ie prîs erwarp mit sper,/ wan wær daz | |
| strebet./ swer nâch der welte willen lebet,/ dem vüeget ir ger vil gîtekeit./ sô gar ze samene wirt geleit/ der welte hort, | |
| mîn sæleclîchiu vreude her,/ sô saget mir, daz ist mîn ger,/ wie ez dem kinde sül ergân,/ daz ich von mînen | |
| er im seite, diu seit er./ dô was des junkherren ger,/ wie er gesæhe disen man./ sînen meister santer dan/ nâch | |
| swaz sie gebietent, daz tuot er;/ wan junger sinne liebstiu ger/ an wîplîcher minne stât./ wîbes nam betwungen hât/ manlîche kraft | |
| sines gůtes,/ Ain unmůt sines můtes,/ Ain ungunst sines herzen ger,/ Sines unwillen an wer,/ Ain versagen sender bette,/ Siner sinne | |
| Ir hulden gert, swes herze stât/ hôhe nâch der besten ger:/ si êret den prîs, der wirde hât,/ si ist aller | |
| Also warf si mir ir nâdilbein dort her./ in süezzer ger $s balde ich ez nam./ Si nâmen mirz und gâbenz | |
| sî./ daz tâten hôhe liut, der frume Reginsberger/ nach mîner ger $s ouch was dabî./ //Und der abt von Pêtershûsen tuginde | |
| kunst sint endelich./ des die wîsen habten sîn ze herren ger,/ des heizzet er $s bischof Heinrîch./ //Waz man wunnen hœrte | |
| ze mir spræch: ‘got grüezze mîn diener.’/ daz was sîn ger, $s des herren mîn./ Si sprach zartlîch: ‘zwâr, herre, daz | |
| kumt sîn lîb/ In sô manigvalten sinne/ und ouch in ger/ nach minnenklicher minne:/ so kumt danne er/ in sende nôt, | |
| in nôt./ Ob si schœn ist, wolgestalt,/ manigvalt/ wirt sîn ger, $s swenne er $s sicht ir munt rôt./ Ich weiz | |
| vol/ erwallet wol, $s so gib uns her/ nach unser ger $s recht einlif brôt;/ Darûz begiuz uns diu so gar!/ | |
| $s sô kumt er/ in frœde und doch in sende ger./ Ez ist klein $s nicht, $s daz guot man sicht/ | |
| der biete herze und ôren her:/ er vindet alle sîne ger./ //Ein hêrre in Parmenîe was,/ der jâre ein kint, als | |
| künec sô werder was als er./ dâ hin was Riwalînes ger./ aldâ dâhter belîben,/ ein jâr mit ime vertrîben/ und von | |
| grüene gras,/ als iegelîches wille was./ dâ nâch als iegelîches ger/ ze vröuden stuont, dâ nâch lag er:/ die rîchen lâgen | |
| si wând allez ê, daz er/ hin zir nehæte keine ger./ nu wiste aber si wol, daz sîn muot/ hin zir | |
| si hæten in ir sinnen/ beid eine liebe und eine ger:/ sus was er si und si was er,/ er was | |
| si hæten an im vollebrâht/ ir willen allen unde ir ger./ dô widerschuof ez allez der,/ der elliu dinc beslihtet,/ beslihtende | |
| unserm Tristande!’/ //Tristan dô der verande/ sînen leich nâch sîner ger,/ //Marke sprach: ‘Tristan, gâ her:/ der dich dâ hât gelêret,/ | |
| gerne sîn gewesen als er./ im sprach vil maneges herzen ger/ suoze und inneclîche zuo:/ ‘â Tristan, wære ich alse duo!/ | |
| in beiden/ ie kunden sô bescheiden,/ daz ietwederre besunder/ sîner ger hier under/ und sînes rehtes wielte,/ sô daz Rûal behielte/ | |
| Rûâle./ diz truoc si zeinem mâle/ und zeinem zil gemeiner ger,/ daz dirre gerte alse der./ alsus sô wârens under in | |
| wol erbe was als er./ //Gurmûn was aber sô rîcher ger/ und alse hôhe gemuot,/ daz er dekein gemeine guot/ mit | |
| daz der möhte vür sich gân:/ daz wære unser aller ger.’/ ‘ist iu daz liep?’ sprach aber er./ ‘sît daz ez | |
| slihte./ er lie her gân enrihte/ mit aller sînes herzen ger/ mit gesenketem sper;/ mit vliegenden schenkelen,/ mit sporn und mit | |
| als giric was ouch Tristan sîn./ si kâmen mit gelîcher ger/ gelîche vliegende her,/ daz si diu sper zestâchen,/ dazs in | |
| nu gehôrtens al dort her/ suoze unde nâch ir herzen ger/ eine süeze harpfen clingen/ und mit der harpfen singen/ einen | |
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